15.04.2011, 11:29 Uhr | mid
Beim Reifenwechsel bloß nicht Billig- und Markenreifen mischen (Foto: GTÜ)
Die "guten" Reifen gehören immer an die Hinterachse. Das gilt nicht nur für die Reifen mit mehr Profil, sondern auch im Falle eines Mix aus Marken- und Billigreifen. Das hat jetzt ein Test der Zeitschrift "Autobild" ergeben, bei dem die Tester verschiedene vier Szenarien durchspielt haben: vier Markenreifen, vier Billigreifen und zwei Mal gemischte Bereifung mit wechselnder Achse.
Der letzte Platz wurde dieses Mal nicht vom Testfahrzeug mit vier Billigreifen belegt, sondern von dem Fahrzeug, das die guten Reifen vorn und die schlechten hinten hatte. So bestückt war das Fahrzeug ab 57,3 km/h nicht mehr zu kontrollieren.
Das Urteil der Tester: Beim Fahren hatte man "ein Gefühl, als ob das Heck ständig über Eis schlittert, während die Vorderachse wie auf Schienen spurt". Wer in einem solchen Fall kein ESP an Bord hat, für den werde die Fahrt zur unfreiwilligen Rutschpartie.
Mit vier Markenreifen konnte der Fahrer das Auto bis 68 km/h optimal beherrschen. Beim Bremstest mit Tempo 100 ist das Fahrzeug mit den vier Markenreifen des Herstellers Continental am schnellsten zum Stehen gekommen, und zwar nach 45,4 Metern auf nasser Fahrbahn.
Mit No-Name-Reifen verlängerte sich der Bremsweg auf 54,9 Meter. Beim Handling-Rundkurs auf nasser Fahrbahn schnitt ebenfalls das Auto mit voller Markenbereifung am besten ab.
15.04.2011, 11:29 Uhr | mid
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