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Mercedes SLK - Düse im Sitz

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Mercedes SLK - Düse im Sitz

16.03.2004, 15:53 Uhr | Jürgen Pander/Spiegel-Online, t-online.de

Der neue Mercedes SLK (Foto: Mercedes-Benz)Der neue Mercedes SLK (Foto: Mercedes-Benz)Mit dem ersten SLK, der 1996 debütierte, schuf Mercedes einen Imagebeschleuniger. Es half den Schwaben, ihre behäbige Aura abzulegen - und mit 308.000 verkauften Exemplaren ein Erfolgsmodell aufzulegen. Jetzt rollt der Nachfolger heran, der noch mehr Frische ausstrahlt.

Foto-Show Der neue SLK

Alles größer und besser
An allen Ecken des Autos wurde etwas hinzugefügt, verändert, verbessert. Der neue SLK ist größer als sein Vorgänger, bietet bei geöffnetem Dach mehr Gepäckvolumen, fährt mit drei neuen Motoren vor und das klappbare Stahldach lässt sich noch rascher versenken oder entfalten (22 Sekunden) als beim bisherigen Modell.

"Wie ein unsichtbarer Kaschmirschal"
Alles normal also, denn kein Hersteller bringt ein neues Modell auf den Markt, an dem zumindest in der Papierform nicht alles größer und besser ist. Darüber hinaus hat der Mercedes SLK sogar eine Weltneuheit zu bieten. Airscarf heißt die Novität, und sie ist in die Sitze des Roadsters integriert. In den Rückenlehnen sind ein Gebläse und eine Heizeinheit untergebracht, die auf Knopfdruck warme Luft aus einem höhenverstellbaren Düse in der Kopfstütze strömen lassen, um Hals, Nacken und Ohren des Passagiers zu umfächeln. "Wie ein unsichtbarer Kaschmirschal", sagt Hans-Dieter Multhaupt, Chefentwickler der großen Fahrzeuggruppe bei Mercedes und damit auch oberster Ingenieur des SLK.

Länger Cabrio-Spaß genießen
Wie ein Kaschmirschal: Airscarf (Foto: Mercedes-Benz)Wie ein Kaschmirschal: Airscarf (Foto: Mercedes-Benz)Mit dem Airscarf, der 458 Euro Aufpreis kostet und nur in Verbindung mit einer Sitzheizung (+342 Euro) und einer Lederausstattung (+1218 Euro) bestellt werden kann, könne man die Cabriosaison auch auf kühlere Tage im Frühling oder Herbst ausdehnen, sagt Mercedes. Und der Trick mit dem lauschigen Luftstrom macht das Offenfahren tatsächlich auch dann noch spaßig, wenn andere Cabriopiloten zum Dachaufklappen rechts ranfahren müssen.

Der Softie unter den Roadstern
Es wirkt andererseits auch ein wenig unsportlich. Wie Baden im Neoprenanzug oder ins Rockkonzert gehen und die Gehörgänge mit Oropax verpropfen. Doch will der Wagen genau das sein: der Softie unter den Roadstern. "Kein anderes Auto dieser Klasse ist so alltagstauglich wie der SLK", betont Multhaupt. Kein Widerspruch. Wo andere Fabrikate zum Extrem tendieren, bleibt der offene Mercedes-Zweisitzer ein Meister des Kompromisses.

Das Geheimnis des Erfolgs
Vielleicht liegt darin ein Geheimnis seines Erfolgs, denn die Roadster-Kundschaft setzt sich im Wesentlichen aus zwei höchst unterschiedlichen Gruppen zusammen: Junge Leute, die viel Geld, aber noch keine Kinder haben. Und ältere Menschen, die auch viel Geld, aber keine Kinder mehr im eigenen Haushalt haben. Vor allem letztgenannte Gruppe dürfte die kommoden Details des neuen SLK besonders schätzen.

weiter zu Teil 2 ...


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