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Die zweite Generation des Verkaufsschlagers

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Skoda Octavia  

Die zweite Generation des Verkaufsschlagers

25.03.2004, 08:17 Uhr | Peter Eck/mid

Der neue Skoda Octavia (Foto: Skoda)Der neue Skoda Octavia (Foto: Skoda)Mit über einer Million verkaufter Einheiten steht der Octavia wie kein anderes Skoda-Modell für den rasanten Aufstieg der Marke seit der Übernahme durch Volkswagen. Anfang Juni kommt nun die zweite Generation der viertürigen Limousine auf den Markt, mit der die Tschechen die Erfolgsgeschichte fortschreiben möchten. Nicht nur die sechs zur Wahl stehenden Motoren - vier Benzin- und zwei Dieselaggregate - stammen allesamt aus Konzern-Regalen, auch bei vielen anderen wichtigen Bauteilen und Komponenten greift Skoda auf das Know-how von VW zurück. So steht der Octavia auf der gleichen Plattform wie der neue Golf oder der Kompakt-Van Touran. Preislich bleibt er allerdings in gebührendem Abstand zu den Wolfsburger Modellen: Der Einstiegsobolus für den Octavia 1,4-Liter in Classic-Ausstattung beträgt 14.490 Euro, 700 Euro weniger als der günstigste Golf und exakt genau so viel wie das bisherige Octavia-Basismodell kostet.

Ähnliche Vorsicht wie VW
Die zweite Generation des Skoda Octavia überzeugt. (Foto: Skoda)Die zweite Generation des Skoda Octavia überzeugt. (Foto: Skoda)Die Designer bei Skoda haben bei der Neuauflage ihres Erfolgsmodells ähnliche Vorsicht walten lassen, wie es auch die Wolfsburger Kollegen in solchen Fällen gerne tun. Der Octavia ist daher nur auf den zweiten Blick als neu zu erkennen, dafür werden seine zeitlosen Formen auch noch in einigen Jahren unverbraucht wirken. Ein mächtiger Kühlergrill mit dem bekannten Skoda-Logo in der Mitte zeugt von Selbstvertrauen, die Sicken in der Motorhaube geben dem Fahrzeuge genau so Eleganz wie die harmonisch proportionierte Seitenführung. Das markante Kurzheck, hinter dessen Klappe sich ein riesiger Kofferraum von 560 Litern Fassungsvermögen verbirgt, überzeugt durch seine sauberen Linien.

Hohes Komfortniveau
Octavia: gefälliger Innenraum (Foto: Skoda)Octavia: gefälliger Innenraum (Foto: Skoda)Großzügige Platzverhältnisse und ein hohes Komfortniveau sind die herausragenden Eigenschaften des Octavia, obwohl das Fahrwerk ähnlich straff abgestimmt ist wie etwa beim Golf. Die zur Verfügung stehenden Motoren arbeiten ausnahmslos bereits in anderen Konzern-Produkten. Neu im Octavia sind zwei Benzindirekteinspritzer, ein 1,6-Liter-Triebwerk mit einer Leistung von 85 kW/115 PS und das 2-Liter-Spitzenaggregat mit 110 kW/150 PS. Der 1,4-Liter- (55 kW/75 PS) und der 1,6-Liter-Motor ohne Direkteinspritzung (75 kW/102 PS) arbeiten auch schon im Vorgängermodell. Alle Benziner erfüllen die Norm Euro IV. Besonders zu empfehlen sind einmal mehr die Diesel-Aggregate: Sowohl der 1,9-Liter-TDI (77 kW/105 PS) als auch das starke 2,0-Liter-Triebwerk mit 103 kW/140 PS verbinden Durchzugskraft mit sparsamen Verbrauch und erfüllen die Norm Euro III.

Exakte Preise noch unklar
Die exakten Preise und Ausstattungen der Modelle stehen noch nicht fest. Als Classic wird der Octavia mit 1,4-Liter-Motor aber auf jeden Fall 14.490 Euro kosten, in der nächsthöheren Ambiente-Ausstattung 16.790 Euro. Der Einstieg in das Top-Niveau Elegance kostet 19.890 Euro, allerdings ist hier bereits der 1,6-Liter-Motor mit 75 kW/102 PS das Basisaggregat. Komplett unter anderem mit sechs Airbags und aktiven Kopfstützen zeigt sich die Sicherheitsausstattung. ESP soll in allen Varianten ebenfalls zur Serie gehören, lediglich beim Basismodell sind die Marketing-Fachleute noch nicht sicher.

Kuriose Entscheidung
Apropos Marketing: Auch der alte Octavia wird in Tschechien noch weiter gebaut, vor allem für die osteuropäischen Märkte, aber auch in Deutschland soll er noch für einige Zeit zumindest in einer Einstiegsversion angeboten werden. Eine kuriose Entscheidung, denn dies wird sicher die Verkäufe des neuen Octavia nicht gerade fördern und die Verbraucher verunsichern.

Mehr als ein preiswerter Golf
Limousine mit großer Klappe (Foto: Skoda)Limousine mit großer Klappe (Foto: Skoda)Dabei hätte die zweite Generation des eleganten Fahrzeugs sicher auch die alleinige Aufmerksamkeit verdient. Durch seine formale Gestaltung, seine vier Türen und sein großes Fassungsvermögen hebt sich der Octavia letztlich auch deutlich von den in dieser Klasse antretenden Schwestermodellen des Konzerns ab. Vor allem den Opel Astra hat man sich als Hauptwettbewerber auf die Fahnen geschrieben, in der Praxis aber dürfte der schöne Tscheche auch Käufer anlocken, die bislang ein Modell aus einer höheren Klasse gefahren haben, etwa einen Renault Laguna, einen Opel Vectra oder einen VW Passat. Der Octavia war schon immer mehr als nur ein preiswerter Golf; in seiner zweiten Generation setzt er nun noch deutlicher seine eigenen Akzente.


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