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Fahrbericht: Toyota Lexus LS 460 - Sanfter Kraftprotz

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Fahrbericht  

Lexus LS 460: Sanfter Kraftprotz

07.12.2006, 14:01 Uhr | Holger Holzer, mid

Lexus LS 460 (Foto: Lexus)Lexus LS 460 (Foto: Lexus) Als neues Flaggschiff der edlen Toyota-Tochtermarke fährt ab Mitte Januar der Lexus LS 460 auch bei den deutschen Händlern vor. Unter der Karosserie der Oberklasselimousine arbeitet modernste Technik. Für den Antrieb sorgt ein V8-Ottomotor mit 380 PS in Verbindung mit der ersten im Pkw eingebauten Achtgang-Automatik, eine sichere Fahrt sollen eine ganze Reihe neuer Assistenzsysteme gewährleisten. Zu erwerben ist der Japaner mit umfangreicher Ausstattung zu Preisen ab 82.000 Euro. Wer weitere 13.000 Euro investiert, erhält alles, was die Marke zurzeit an High-Tech zu bieten hat.#

XL-Foto-Show Lexus LS 460
Video-Vorstellung: Lexus LS 460

Eigenständige Linienführung
Hier geht es zum großen Archiv (Foto: Werk)Hier geht es zum großen Archiv (Foto: Werk)Optisch kommt die große Stufenheck-Limousine mit einer eigenständigen, klaren Linienführung daher. Die pfeilförmig konturierte Motorhaube verleiht dem ansonsten unauffälligen Viertürer eine gewisse Dynamik. Auch innen regiert Understatement: Alles ist hervorragend verarbeitet, auf protzige Applikationen wird verzichtet. Es regieren Funktionalität und gute Bedienbarkeit.

Laufruhiger V8-Motor
Vollkommen neu entwickelt ist der klassische V8-Motor des Lexus LS: Beim Drücken des Startknopfes an der Mittelkonsole springt das 4,6-Liter-Triebwerk kaum hörbar an. Beim sanften Druck auf das Gaspedal meldet sich das Aggregat dafür um so spürbarer. Kaum sechs Sekunden genügen, und der mindestens zwei Tonnen schwere Hecktriebler ist auf Tempo 100. Das Triebwerk arbeitet je nach Leistung mit einer Kombination aus Saugrohr- und Direkteinspritzung und bringt in Verbindung mit der unmerklich schaltenden Achtstufenautomatik in jeder Fahrsituation immer genug Kraft auf die Straße.


Fahrwerk dreifach abstimmbar
Das Fahrwerk ist per Knopfdruck an die Fahrsituation und den Geschmack des Fahrers anpassbar, drei Abstimmungen von komfortabel bis sportlich stehen zur Wahl. Die jeweilige Dämpferauslegung wird von einer variablen Lenkung unterstützt; im Sportprogramm reagiert sie deutlich direkter auf den Fahrerwunsch als bei komfortorientierter Fahrweise.

Komfort und Luxus
Komfort wird bei dem größten Lexus ohnehin groß geschrieben. Klimaautomatik, bequeme Ledersitze, eine für leichteres Aussteigen automatisch zurückfahrende Lenksäule sowie ein schlüsselloses Startsystem per Funk gehören zum Serienumfang. Ab Werk verfügt der Japaner zudem über zehn Airbags, Bi-Xenon-Scheinwerfer und ESP. Gegen Aufpreis gibt es unter anderem auch im Fond gutes Klima sowie eine High-End-Stereoanlage mit 19 Lautsprechern.

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Pre-Crash-System nach deutschem Vorbild
Wichtigste Neuerung auf der Optionsliste ist das weiterentwickelte Pre-Crash-Sicherheitssystem. Nach dem Vorbild des Pre-Safe-Systems von Mercedes-Benz soll es helfen, Unfälle zu vermeiden oder deren Folgen abzuschwächen. So erfassen Radar- und Infrarotsensoren Hindernisse vor dem Fahrzeug, der Fahrer wird dann akustisch und optisch gewarnt. Bei einer drohenden Kollision schaltet sich der Lenkassistent ein, der mit einer direkteren Übersetzung plötzliche Ausweichmanöver vereinfacht. Ist es bereits zu spät für das Umfahren des Hindernisses, strafft das Fahrzeug die Gurte und bremst automatisch ab, um die Aufprallgeschwindigkeit zu vermindern. Bei einem drohenden Heck-Crash werden zudem die Kopfstützen selbstständig in Position gebracht.


Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv)Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv)Ab Sommer 2007 auch als Hybrid
Neu sind auch die Gesichtsfelderkennung, die per Infrarotkamera die Blickrichtung des Fahrers registriert, und der Spurhalteassistent: Videokameras bemerken das unbeabsichtigte Verlassen der Fahrspur und warnen per Piepton und einem leichten Ruck am Lenkrad. Ganz billig ist das alles nicht zu haben. Der Einstiegspreis von 82.000 Euro liegt auf dem gleichen Niveau wie bei den Wettbewerbern von Audi, BMW und Mercedes-Benz. Dort ist zwar die Ausstattung magerer, das Prestige jedoch höher. 600 Einheiten wollen die Japaner 2007 in Deutschland von ihrem Topmodell verkaufen; die Hälfte dazu beisteuern soll dabei auch die für den Sommer angekündigte Hybridversion. Im Laufe des Jahres soll zudem auch eine Langversion der Limousine auf den deutschen Markt kommen, die ebenfalls von einem Elektromotor unterstützt wird. Eine Diesel-Version ist hingegen nicht geplant. Die lohnt sich nicht für die wichtigeren Märkte in Asien und den USA.

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