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Daihatsu Cuore - Japanisch fürs Herz

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Daihatsu Cuore - Japanisch fürs Herz

29.10.2003, 11:38 Uhr | T-Online/dpa

Der Cuore in herzlichem Rot. (Foto: dpa)Der Cuore in herzlichem Rot. (Foto: dpa)Mit seinen 3,41 Metern Länge ist er einer von den Allerkleinsten - der Daihatsu Cuore. Dennoch gilt er als Raumwunder. Wir haben den Kleinstwagen und harten Konkurrenten von Fiat Seicento, Renaut Twingo und Hyundai Matiz für Sie getestest. Der Name Cuore bedeutet im Italienischen "Herz". Das seit 1981 angebotene Modell besitzt in der neuesten Generation steile Flanken, klare Linien und eine kühle Optik: Mehr Stadtpirat als Herzchen also. Den Cuore gibt es in den beiden Ausstattungen Plus und Top sowie als Drei- und als Fünftürer.

Motor klingt etwas rau
Der Kleine ist ganz schön wendig. (Foto: Daihatsu)Der Kleine ist ganz schön wendig. (Foto: Daihatsu)Es wird stets ein 989 Kubikzentimeter großer Dreizylinderbenziner mit 58 PS eingebaut. Der rund 800 Kilo schwere Stadtflitzer macht dem Motor wenig Mühe. Man ist flott unterwegs und hat zumindest in der Stadt viel Spaß: In 12,2 Sekunden sprintet der Cuore von null auf 100 km/h. Der Motor klingt allerdings etwas rau - hier macht sich wohl der fehlende vierte Zylinder bemerkbar. Spätestens ab 4000 U/min wird es außerdem recht laut. Ein besonderes Talent des Cuore ist das Spritsparen: Wir verbrauchten 5,6 Liter Normalbenzin auf 100 Kilometer - etwas mehr als die Werksangabe von 4,8 Litern. Außerdem erfüllt das Auto die Euro-4-Norm. Die beachtliche Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h wird ohne größere Probleme erreicht.

Daihatsu Cuore Technische Daten

Manuelle Fünfgang-Schaltung
Für den Stadtverkehr reichen die 58 PS. (Foto: Daihatsu)Für den Stadtverkehr reichen die 58 PS. (Foto: Daihatsu)Der kleine Motor wird mit einer manuellen Fünfgang-Schaltung geschaltet. Der Ganghebel ist etwas wackelig, und die Kupplung hat keinen sehr deutlichen Druckpunkt. Ebenso schwammig wirkt das Fahrwerk: Gerade durch den hohen Schwerpunkt und die hochliegende Sitzposition schwankt man bei plötzlichen Lenkbewegungen wie ein Schiffchen auf hoher See. Im Innenraum kommt man sich aber nicht vor wie im Gummiboot, sondern eher wie in der Kajüte einer respektablen Jacht: Für die Fahrzeuglänge ist das Raumangebot überragend. Vor allem auf den Rücksitzen sitzt man in dieser Klasse selten so gut. Selbst im zehn Zentimeter längeren VW Lupo hat man deutlich weniger Kniefreiheit.

Vier Sitzplätze, aber nur zwei Kopfstützen
Das Fahrwerk wirkt etwas schwammig. (Foto: Daihatsu)Das Fahrwerk wirkt etwas schwammig. (Foto: Daihatsu)Der Cuore ist ein Viersitzer. Im Fond finden sich zwei Dreipunktgurte, aber in der Basisausstattung keine Kopfstützen. Diese müssen für 100 Euro extra erworben werden - und zwar sogar beim Fünftürer. Die Sitze sind akzeptabel, an der Verarbeitung fanden wir keine gravierenden Mängel. In den 110 Zentimeter breiten und 46 Zentimeter tiefen Kofferraum passen leicht zwei Getränkekisten. Reicht das nicht, so wird die Lehne der Rücksitze umgelegt, und man erhält eine 123 Zentimeter lange Ladefläche. Zum Vergleich: Der Lupo bietet maximal eine 100 Zentimeter lange Ladefläche, und die Laderaum-Breite ist mit 95 Zentimetern ebenfalls deutlich geringer. Das Kofferraumvolumen ist schwer vergleichbar, da Daihatsu den Wert für fensterhohe Beladung angibt: 150 beziehungsweise nach dem Umklappen 421 Liter.

7795 Euro Einstiegspreis
Den Cuore gibt es ab 7795 Euro.. (Foto: Daihatsu)Den Cuore gibt es ab 7795 Euro.. (Foto: Daihatsu)Der Cuore gehört mit Preisen ab 7795 Euro zu den günstigsten Autos am Markt. Die Ausstattung des Basis-Cuore ist dementsprechend bodenständig: Servolenkung, ABS und Zentralverriegelung etwa sind nur gegen Aufpreis zu haben. Die serienmäßige Sicherheitsausstattung umfasst immerhin zwei Airbags; ESP ist nicht verfügbar. Abgesehen vom Lada 110 bekommt man auf dem Neuwagenmarkt für unter 7800 Euro nur den Cuore, den auslaufenden Fiat Seicento und den Daewoo Matiz 0.8 S. Alle drei sind ähnlich ausgestattet und vergleichbar motorisiert. In puncto Spritverbrauch schlägt der Cuore beide Konkurrenten: Er braucht nach Herstellerangaben 4,8 Liter gegenüber 6,0 beziehungsweise 6,1 Liter Sprit.

Innenraum und flotter Motor überzeugen
An dem Daihatsu-Kleinstwagen überzeugen zwei Dinge: Zunächst einmal das Innenraumangebot. Hier ist der Cuore etwa dem VW Lupo deutlich überlegen. Selbst eine Klasse höher, bei den wirklichen Kleinwagen, finden sich viele Autos, in denen man im Fond wesentlich schlechter sitzt. Der zweite Pluspunkt ist der flotte Motor, mit dem man die Stadt richtig unsicher machen kann - wie ein Stadtpirat. Auch beim Vergleich mit den Konkurrenten Fiat Seicento und Daewoo Matiz wird deutlich: Der Cuore hat sowohl in puncto Sparsamkeit wie auch Spritzigkeit die Nase vorn.

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