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Supersportwagen - Anschnallen , bitte! (3)

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Supersportwagen - Anschnallen , bitte! (3)

03.06.2004, 12:03 Uhr

Farrari Challenge Stradale (Foto: Ferrari)Farrari Challenge Stradale (Foto: Ferrari)Die Aggregate der Supersportwagen erzielen ihr Leistungsmaximum in Bereichen, in denen bei herkömmlichen Motoren längst der Selbstschutzmechanismus einer automatischen Drehzahlbegrenzung greift: jenseits von 6000 Umdrehungen. Wesentliche Bauteile sind aus Titan, Aluminium und anderen Raumfahrtmaterialien gefertigt. Und von wegen "raffiniertes Blechkleid": Immer größere Karosserie-Elemente bestehen aus ultraleichter Karbonfaser.

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Mercedes SLR: "Heilig's Carbönle"
So wirbt zum Beispiel Mercedes mit dem Slogan "Heilig's Carbönle" für den neuen "Schwabenpfeil" SLR. Auch beim Challenge Stradale, einer Weiterentwicklung des "kleinen" (und sportlichsten) Ferrari-Modells 360 Modena, wurden vermehrt Karbonteile eingesetzt. Das bringt eine Gewichtsersparnis im Vergleich zur Standardausführung von 110 Kilo - und den Challenge Stradale in die Spitzenklasse des Leistungsgewichts für Autos mit Straßenzulassung.

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Supersportwagen für Anfänger
Diese Errungenschaft der Ferrari-Konstrukteure ist umso beachtlicher, als sie nicht auf Bequemlichkeiten wie Klimaautomatik, verstellbare Schalensitze und elektrische Fensterheber verzichteten. In der Klasse der Supersportwagen ist der Challenge Stradale indes eher etwas für Anfänger: Seine vom Werk getunte Maschine leistet zwar 25 PS mehr als die Challenge-Rennversion des Ferrari 360 Modena - aber rund 200 weniger als die des Porsche Carrera GT.

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Lambo macht's am billigsten
Lamborghini Gallardo (Foto: Lamborghini)Lamborghini Gallardo (Foto: Lamborghini)Auch finanziell ist der Challenge Stradale mit einem Grundpreis von 165.000 Euro eher eine Einstiegsdroge. Nur der Lambo ist mit 139.000 Euro billiger. Dafür werden dort viele Teile aus der Audi-Großserie verbaut, vor allem im Innenraum, der dadurch stellenweise billig wirkt. Kurzer Preisvergleich: Der Porsche kostet 452.000 Euro.

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Keine kleinlichen Kosten-Nutzen-Rechnungen
Wer gibt so viel Geld für ein Auto aus, das ausschließlich zum Schnellfahren taugt? Menschen, die schon alles haben - inklusive ein paar praktische, standesgemäße Autos an jedem ihrer vielen Wohnsitze. "Unsere Kunden fällen ihre Kaufentscheidung nicht nach kleinlichen Kosten-Nutzen-Rechnungen", sagt Stefan Diehl, Mercedes-Sprecher für den SLR. "Die wollen den Wagen einfach haben - so wie sie sich ein Rennpferd oder ein Appartement an der Côte d'Azur kaufen, wenn ihnen das gefällt."

Weiter zu Teil 4: Das verheimlichte Statussymbol ...

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