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Fahrbericht: Daihatsu Terios - Ein SUV als Kleinwagen-Alternative

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Fahrbericht  

Daihatsu Terios: Ein SUV als Kleinwagen-Alternative

17.10.2006, 17:55 Uhr | Michael Hoffmann; mid, t-online.de

Daihatsu Terios (Foto: Daihatsu)Daihatsu Terios (Foto: Daihatsu) Beim Thema SUV sind die asiatischen Autohersteller von der besonders schnellen Truppe. Das bei der Kundschaft populäre Motiv - robuste Optik, gutes Raumangebot und Allradantrieb - bringt der Daihatsu Terios jetzt in die Kleinwagenklasse.

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Kaum Konkurrenz
Mit dieser Mischung ist der Japaner auf dem deutschen Markt momentan fast konkurrenzlos. Nur der Suzuki SX4 und der baugleiche Fiat Sedici können in dieser Hinsicht mit dem ab 17.990 Euro erhältlichen Terios mithalten. Ein VW CrossPolo trifft zwar optisch ebenfalls den Nerv der Zeit, hat aber keinen Allradantrieb.#

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Großstadtindianer
Seine Stärken entfaltet der kompakte Fünftürer in den Schluchten der Großstadt. Mit den Abmessungen und dem Wendekreis eines Kleinwagens gesegnet, wieselt der Allradler durch den dichten Verkehr und enge Parkhäuser. Dank der höher gelegten SUV-Karosse genießen Fahrer und Passagiere einen guten Überblick über das Verkehrsgeschehen; auf allen Plätzen sitzt man aufgrund des 2,58 Meter langen Radstandes recht kommod.

Jede Menge Stauraum
Zahlreiche Ablagen etwa in der Mittelkonsole, in den Rückenlehnen der Vordersitze und unter den Rücksitzen sorgen für jede Menge Stauraum im Alltag. Mit 380 Litern Kofferraumvolumen bewegt sich der Terios auf dem Niveau der nächst höheren Kompaktklasse. Das Gepäckabteil ist dank der niedrigen Ladekante und der praktischen Hecktür leicht zugänglich; allerdings öffnet die Tür wie auch bei anderen japanischen Fahrzeugen nach rechts zum Fahrbahnrand und ist daher ständig im Weg, wenn man Sachen am Bordsteinrand ein- oder ausladen will. Was fehlt, ist eine Laderaumabdeckung, um das Gepäck vor neugierigen Blicken zu schützen.

Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv)Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv)Motor zu schwach
Schwachstelle des Terios ist sein Motor. Der 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner ist das einzig verfügbare Triebwerk für den Allradler und wirkt trotz der 105 PS Leistung müde und behäbig. Das lässt sich auch an den Zahlen ablesen: 12,4 Sekunden nimmt sich der Japaner Zeit für den Sprint von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit ist bereits bei 160 km/h erreicht. Schnell fahren macht aber ohnehin wenig Freude: Das ungewöhnlich laute 1,5-Liter-Triebwerk zerrt insbesondere auf längeren Strecken an den Nerven. So hält man die Drehzahlen und die Geschwindigkeit freiwillig auf etwas niedrigerem Niveau.


Allradantrieb lässt Verbrauch steigen
Wünschenswert wäre daher zusätzlich zur Version mit permanentem Allradantrieb auch eine Version mit reinem Frontantrieb gewesen - möglicherweise als günstiges Einstiegsmodell. Denn der Antrieb aller vier Räder erhöht das Fahrzeuggewicht und den Spritverbrauch, der sich in der Praxis bei neun Litern einpendelt. Angesichts der gebotenen Fahrleistungen ist das etwas zu hoch. Dafür reicht aber Normalbenzin. Bei Steuern und Versicherungen bleibt der Japaner bezahlbar. An den Fiskus müssen pro Jahr 101 Euro abgeführt werden, in der Haftpflicht werden beispielsweise bei der AXA jährlich 491 Euro verlangt.

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Alternative zum Kleinwagen
Trotz der Antriebsschwäche hat der Terios dank seiner praktischen Talente durchaus das Zeug zum Familienmobil oder zur Lifestyle-Alternative zu herkömmlichen Kleinwagen - auch wegen seiner eher auf Komfort ausgelegten, unnötige Härten vermeidenden Fahrwerksabstimmung. Das Durchfahren von Kurven mit hoher Geschwindigkeit stand naturgemäß nicht auf der Prioritätenliste der Entwickler: Die recht kräftige Seitenneigung der Karosserie und die indirekte Lenkung vermeiden jeden Anschein von Sportlichkeit. Sorgen um die Sicherheit muss man sich aber nicht machen: Die Fahrdynamikregelung ESP ist in allen Versionen Standard. Dennoch ist der Griff zur mittleren Ausstattungsversion "Top" ab 20.790 Euro ratsam. Erst hier gibt es Klimaanlage, Leichtmetallräder und Kopfairbags serienmäßig.

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