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Fahrbericht: Mini-Roadster Daihatsu Copen nur als Linkslenker

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Fahrbericht  

Bonsai-Roadster nun Linkslenker

17.03.2006, 12:24 Uhr | Ingo Reuss/mid

Daihatsu Copen (Foto: Daihatsu)Daihatsu Copen (Foto: Daihatsu) Jetzt macht Daihatsu bei seinem Mini-Roadster Copen (fast) alles besser. Denn mit dem Lenkrad auf der falschen Seite ist er bereits seit drei Jahren erhältlich. Für den europäischen Markt war der Bonsai-Roadster deshalb nur bedingt geeignet. Beim jüngsten Copen - der Modellname ist ein Kunstname aus "Compact" und "Open" - sind es vor allem drei Dinge, die neu sind: Das Lenkrad sitzt endlich auf der linken Seite, der Motor wird auf 1,3 Liter Hubraum und 87 PS aufgepeppt und das Metalldach ist elektrisch versenkbar.

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Kleiner Blickfänger
Keine Frage, die Blicke zieht der kleine Zweisitzer schon auf sich. Dafür sorgen das außergewöhnliche Design und die niedlichen Abmessungen. In der Länge misst er gerade einmal 3,39 Meter, 1,47 Meter sind es in der Breite und 1,24 Meter in der Höhe. Auffällig auch die tropfenförmige Karosserielinie. Neu ist auch das Aluminium-Hardtop, es verschwindet nach lediglich drei Handgriffen im Heck. Innerhalb von zwanzig Sekunden haben die beiden Insassen nur noch den Himmel über sich und genießen pures Cabrio-Feeling.

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Roadster für frisch Verliebte
Die Optik des Innenraums mit den sportlich wirkenden Details wie den roten Ledersitzen verspricht freilich etwas mehr als der Roadster halten kann. Es geht beim Ein- und Ausstieg beengt zu, besonders wenn das Dach geschlossen ist. Je nach Körpergröße gerät das Einfädeln zur Fitness-Übung. Der eingeschränkte Verstellbereich der Sitze muss meist sowieso voll ausgenutzt werden. Zwei kräftige Erwachsene nebeneinander haben zumindest wenig Ellenbodenfreiheit - ideal wäre das Raumangebot zweifellos für frischverliebte und schlanke Pärchen. Sie müssten allerdings bei einem Wochenend-Trip mit dem Nötigsten auskommen, denn viel mehr passt nicht in das Gepäckabteil; bei geöffnetem Dach sind es magere 14 Liter, geschlossen immerhin 210 Liter.

Flotter Knubbel
Mehr Dampf als der Vorgänger mit seinem 660-ccm-Motörchen macht der 1,3-Liter-Vierzylinder. Er leistet 87 PS und stellt 120 Newtonmeter Drehmoment bereit. Im 850 Kilogramm leichten Copen sorgt er für spritzige Fahrwerte, zum Beispiel sprintet der Roadster in nur 9,5 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht in der Spitze 180 km/h. Das spritzige Aggregat dreht willig hoch und hält sich auch akustisch nicht zurück. Vor allem aber knausert der flotte Fronttriebler mit dem Treibstoff, lediglich 6,0 Liter Normalbenzin verbraucht er im EU-Gesamtzyklus pro 100 Kilometer.

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Sportlich unterwegs
Der Kleine lässt sich recht sportlich bewegen und profitiert dabei von der präzisen Servolenkung und der knackigen Fünfgangschaltung. Auf schlechter Wegstrecke gerät er aber an seine Grenzen. Die Verwindungssteifigkeit hat man zwar verbessert, jedoch sind grobe Bodenunebenheiten hör- und spürbar. In zügig durchfahrenen Kurven verhält sich der Copen zwar neutral, doch die schmalen Reifen machen ihre Haftgrenzen früh deutlich.

Gute Ausstattung
Einige Mühe hat sich Daihatsu bei der Serienausstattung gegeben. Neben dem Sportfahrwerk von Magna Steyr gehören Sportsitze mit integrierter Sitzheizung, Leichtmetallfelgen, verstellbares Lenkrad, elektrische Fensterheber, elektrisch einstellbare Außenspiegel, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und vieles mehr dazu. Zur Sicherheit sind verchromte Überrollbügel mit an Bord, Seiten-Airbags allerdings nicht.

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Neustart erhofft
Muss der Copen nun ernster genommen werden als bisher? Zumindest stellt sich die Frage, wer den Winzling kaufen soll. Vom Vorgänger wurden in Deutschland jedenfalls nur 480 Exemplare in gut zwei Jahren abgesetzt. Die Daihatsu-Manager sehen als Zielgruppe vor allem die weibliche Kundschaft ab 25 Jahren und junge Motorradfahrer, die nun endlich Fahrspaß auf vier Rädern haben wollen, und hoffen in diesem Jahr schon auf einen Absatz von 1500 Einheiten. Der Preis bleibt gegenüber dem Vorgänger der gleiche: 17.200 Euro.

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