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Fahrbericht  

Neuer Jaguar XK mit GT-Qualitäten

16.03.2006, 10:44 Uhr | Peter Eck/mid

Jaguar XK Coupé (Foto: Jaguar)Jaguar XK Coupé (Foto: Jaguar) Mit über 90.000 verkauften Einheiten ist der seit 1996 gebaute XK8 der meistverkaufte Jaguar-Sportwagen aller Zeiten. Ob das Coupé oder das Cabriolet allerdings auch Eingang in den Design-Olymp finden werden, bleibt abzuwarten. Ab Ende März können potenzielle Kunden oder einfach nur Neugierige beim Jaguar-Händler nun den neuen XK begutachten, der mitreißendes Design mit Komfort und Sportlichkeit verbinden soll. Nur rund 600 Exemplare kommen von Cabrio und Coupé gemeinsam in diesem Jahr nach Deutschland. Da dürfte auch der hohe Grundpreis von 89.500 Euro für das Cabrio beziehungsweise 81.500 Euro für das Coupé kaum für lange Standzeiten sorgen.

Foto-Show Jaguar XK Cabrio
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Feine Silhouette
Kurze Überhänge, die lang gestreckte Motorhaube und eine hohe Gürtellinie prägen den ersten Eindruck vom neuen XK. Beide Karosserieversionen wirken in sich stimmig, geschickt haben es die Designer verstanden, Elemente der großen Sportwagen-Tradition dieser Marke aufzugreifen und mit einer modernen Formensprache zu verbinden. Der Innenraum wirkt hochwertig und weniger verspielt als beim Vorgänger. Lediglich bei der einen oder anderen Materialauswahl, zum Beispiel der Kunststoffumrandung des Automatikhebels, hat der Rotstift die Oberhand über Stil und Geschmack behalten.

Das XK-Coupé in der Heckansicht (Foto: Katja Lenz/T-Online)Das XK-Coupé in der Heckansicht (Foto: Katja Lenz/T-Online) Zum Sprung bereit
Was das Design im Stand verspricht, hält der neue Jaguar auch, wenn er bewegt wird. Die Vollaluminium-Karosserie macht das Fahrzeug trotz erheblich umfangreicherer Ausstattung rund 80 Kilogramm leichter als den Vorgänger. Der 298 PS starke 4,2-Liter-Motor hat daher wenig Mühe, den Sportwagen angemessen zu beschleunigen. Der Achtzylinder hängt sauber am Gas und die Sechsgang-Automatikschaltung aus dem Hause ZF harmoniert prächtig mit dem starken Sauger. Kritik? Die ZF-Lenkung dürfte bei schneller Fahrt weniger indirekt wirken und beim Testwagen störten ab 180 km/h laute Windgeräusche im Bereich der Scheibenwischer.

Alte Kritikpunkte ausgebügelt
Ansonsten muss man bei diesem Fahrzeug - anders als bei manch anderem Modell der Marke in den vergangenen Jahrzehnten - kaum Kompromisse eingehen. Vor allem bietet der XK sowohl als Coupé wie als Cabriolet nun im Innenraum deutlich mehr Platz. Der Aufpreis von 8000 Euro für die offene Version mit klassischem Stoffverdeck ist allerdings üppig.

Mit diesem Knopf geht alles los (Foto: Jaguar)Mit diesem Knopf geht alles los (Foto: Jaguar) Komplette Ausstattung
Der hohe Grundpreis beider Fahrzeuge relativiert sich zumindest ein wenig beim Blick auf die Ausstattung. Serienmäßig sind Ledersitze mit Heizung an Bord, eine Klimaautomatik, ein Sieben-Zoll-Farbbildschirm, ein Navigationssystem, das MP3-fähige Audiosystem, 18-Zoll-Leichtmetallräder, eine Einparkhilfe und Bi-Xenon-Scheinwerfer. Trotzdem gibt die Aufpreisliste noch einiges her, so dass sechsstellige Endpreise keine Seltenheit sein dürften.

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Fußgänger-Schutz inklusive
Zum umfangreichen Sicherheitspaket des neuen XK gehört auch ein Fußgänger-Schutzsystem. Um einen möglichen Kontakt zwischen Kopf und Motorhaube abzumildern, wird die Motorhaube per Pyrotechnik im Falle einer Kollision mit einem Menschen blitzschnell um 15 Zentimeter angehoben und somit ein Polster zu den harten Motorteilen geschaffen.

Das XK-Cabrio (Foto: Jaguar)Das XK-Cabrio (Foto: Jaguar) Ein GT, kein Nachfolger des E-Type
Trotz des tollen Designs und des wunderbaren V8-Motors ist auch der neue XK kein echter Sportwagen im Sinne eines Jaguar E-Type. Coupé und Cabriolet erfüllen eher den Anspruch an ein Gran-Turismo-Fahrzeug, also einen sehr sportlichen Reisewagen. Dies wird sich auch kaum ändern, wenn Ende des Jahres die nochmals stärkere Kompressor-Version des Motors folgt. Der Jaguar XK ist eine Katze, deren scharfe Krallen man als Fahrer nur bei Bedarf - etwa für einen Überholvorgang - kurz aufblitzen lassen möchte, um anschließend wieder das tiefe Grummeln des Antriebs bei gemäßigter Fahrt zu genießen.


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