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Fahrbericht VW Passat: Komfort plus Platz

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Fahrbericht VW Passat: Komfort plus Platz

08.03.2005, 10:53 Uhr | mid/T-Online, t-online.de, mid, Auto-Reporter.Net

Der neue Passat (Foto: VW)Der neue Passat (Foto: VW)Der neue VW Passat ist da: Nach ersten Ausfahrten mit der 4,77 Meter langen Limousine lässt sich den Wolfsburgern bescheinigen, dass ihnen ein großer Wurf gelungen ist: Vor allem der neue 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel mit 170 PS überzeugt durch Kraft und Laufruhe. Kleines Manko: Er ist erst ab Sommer lieferbar.

Foto-Show Der neue Passat
Der neue VW Passat Der Klassenbrecher

Raumwunder Passat
Obwohl er sich die technischen Gene mit dem VW Golf teilt, hat der Passat seinen Platz in der oberen Mittelklasse sicher; dies schon allein wegen seiner Größe und des Platzangebots. Mehr Raum bietet auch eine Mercedes E-Klasse nicht. Im Vergleich zum Vorgänger wirkt die sechste Passat-Generation trotz des Wachstums schlanker und eleganter. Vorn setzt der verchromte "Wappengrill" optische Maßstäbe. Hinten sorgen schnell ansprechende LED-Leuchten für einen markanten Abschluss.

Gute Straßenlage
Die im Golf als sehr gut, aber übertrieben aufwändig kritisierte Hinterachse glänzt im Passat durch geschmeidiges Federn bei gleichzeitig hervorragender Straßenlage. Weitgehend ohne Karosserieneigung durcheilt die Limousine auch enge Kurven. Die Unebenheiten schlechter Landstraßen werden tapfer geschluckt. Einzig mit dem optionalen Sportfahrwerk und den zugehörigen 17-Zoll-Rädern leidet der Komfort bei langsamer Fahrt.

Flotter Diesel, etwas behäbige Benziner
Der neue Passat (Foto:VW)Der neue Passat (Foto:VW)Auf der Autobahn gibt sich der Passat als schneller Gleiter. Der neue Diesel arbeitet sehr leise. Sein Laufgeräusch geht in der üblichen Klangkulisse aus Wind und Reifen völlig unter. Gegenüber dem Diesel mit 350 Newtonmetern fallen die beiden zum Verkaufsstart lieferbaren Benziner 1,6 FSI mit 115 PS und 2,0 FSI mit 150 PS etwas ab. Man muss sie fleißiger schalten, um auch nur einigermaßen mit dem Diesel Schritt zu halten.

Vorerst keinen Sechszylinder
Der kleinste Diesel mit 1,9 Litern Hubraum und 105 PS hat mit 5,6 Litern auf 100 Kilometer den günstigsten Durchschnittsverbrauch. Allerdings lässt dieser Motor den Fahrer nie im Unklaren über die Art der Verbrennung des Treibstoffes. Auf Sechszylinderkomfort müssen die Kunden vorerst verzichten.

Angenehmes Inneres
Bequeme Sitze sorgen für Langstreckenkomfort, der Materialmix ist gelungen, die Schalter sitzen am richtigen Fleck. Das Ambiente, das natürlich je nach Ausstattungslinie seinen Preis hat, bietet auf Wunsch Holz, Aluminium und Leder satt. Zur Basis gehören neben dem guten Gestühl sechs Airbags, ESP, eine Klimaanlage, ABS mit Bremsassistent, aktive Kopfstützen und eine Antischlupf-Regelung.

Xenon-Licht leuchtet erst später
Verzichten müssen schnell entschlossene Käufer vorerst auch auf Xenon-Scheinwerfer und mitlenkendes Kurvenlicht. Gewartet werden muss auch auf die automatische Distanzregelung ACC, die den Passat automatisch abbremst, sobald ein Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug unterschritten wird. Selbst das Direktschaltgetriebe wird zu Beginn noch nicht ausgeliefert.

Günstiger Einstieg, teure Extras
Volkswagen hat den Basispreis des neuen Passat konstant gehalten. Er beträgt 21.800 Euro für den allerdings auch erst ein einigen Monaten erhältlichen Benziner mit 102 PS. Aber: Wer's etwas üppiger will, muss auch üppig draufzahlen: Ein 2,0-Liter 140-PS-Diesel mit Rußpartikelfilter in der "Highline-Ausstattung" kostet laut Preisliste fast 30.000 Euro. Da bedarf es nur einiger teurer Extras wie Navigations- und Audiosystem, Metallic-Lackierung, Lederausstattung oder Telefonanlage, um den Preis deutlich über 35.000 Euro zu treiben.

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Fazit: ausgezeichnetes Fahrzeug
Ganz sicher jedoch ist die Wolfsburger Mittelklasse ein ausgezeichnetes Fahrzeug geworden, das zumindest aktuell in der Summe seiner Eigenschaften aus Komfort, Fahrwerk, Sicherheitsniveau, Qualitätsanmutung und Design die Führungsposition im Segment übernehmen wird. Im Sommer kommt der Passat Variant. Dann entscheidet sich, ob die neue Limousine einen höheren Anteil an den Verkäufen bekommt als die bislang üblichen 25 bis 40 Prozent.

Am Samstag geht es los
Zum Verkaufsstart am 11. März 2005 stehen zwei Benziner als1,6-Liter- und 2,0-Liter-FSI und zwei Diesel als 1,9-Liter- und 2,0-Liter-TDI zur Wahl. Die Preise beginnen bei 23.075 Euro für den 1,6-Liter-FSI und 24.010 Euro für den 1,9-Liter-TDI. Beim 2,0-Liter-TDI sind es 25.650 Euro.

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