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Fahrbericht: VW CrossTouran

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Fahrbericht  

VW CrossTouran: Auf dem Boulevard zu Hause

19.03.2007, 16:39 Uhr | Holger Holzer, mid, t-online.de

VW CrossTouran (Foto: Volkswagen)VW CrossTouran (Foto: Volkswagen) Querfeldein ist nicht die bevorzugte Fahrtrichtung des VW CrossTouran. Trotz und gerade wegen der markigen Offroad-Optik ist der Boulevard die wahre Heimat des zum trendigen SUV aufgestylten Kompakt-Vans. Unter dem Blech bleibt der Neue der Alte: ein komfortabler Fronttriebler mit viel Platz für Passagiere und Gepäck. Die Preise beginnen bei 24.750 Euro; das entspricht einem Aufpreis von 1300 Euro gegenüber der Ausstattungslinie "Trendline".#


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Robuste Optik...
Nach Polo und Golf kommt die Cross-Kur nach bewährtem Rezept auch der klassischen Familienkutsche zugute: Robuste Schutzleisten, Kunststoff-Beplankungen an den Radläufen, breitere Reifen an der Hinterachse, ein matt metallener Kühlergrill, neu gestaltete Stoßfänger sowie dunkel unterlegte Scheinwerfer und Heckleuchten sorgen für einen kraftvollen Auftritt. Die beiden einzigen technischen Änderungen: an Vorder- und Hinterachse wurde die Spur um einige Zentimeter verbreitert; durch das serienmäßige Schlechtwegefahrwerk verfügt der Fünf- bis Siebensitzer zudem nun über rund 1,2 Zentimeter mehr Bodenfreiheit.

...aber kein Allradler
Zum Klettermaxe wird er dadurch nicht. Statt Allradantrieb übertragen allein die Vorderräder die Antriebskraft auf die Straße. So packt der verkleidete Van allenfalls holprige Feldwege oder schlechte Straßen etwas besser als die Standard-Ausführung. Trotzdem bringt er neben der Geländewagen-Optik noch weitere Elemente mit, die die SUVs so beliebt gemacht haben. So sorgt die hohe Sitzposition für gute Übersicht und ein subjektiv hohes Sicherheitsempfinden, die Kunststoffverkleidungen nehmen zudem leichten Parkremplern den Schrecken.

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Drei Benziner und drei Diesel
Für den Antrieb stehen drei Benziner und drei Diesel zur Verfügung. Den Einstieg markiert ein 102 PS starker 1,6-Liter-Ottomotor. Auf Benzinerseite kommt des weiteren das aus mehreren VW-Modellen bekannte doppelt aufgeladene 1,4-Liter-TSI-Triebwerk in zwei Leistungsstufen mit 140 PS und 170 PS zum Einsatz. Ebenfalls bekannt sind der 1,9-Liter-Diesel mit 105 PS sowie die 140 PS und 170 PS starken Ausbaustufen des 2,0-Liter-Selbstzünders.

Beim Fahren kein Unterschied
Trotz des leicht erhöhten Schwerpunkts fährt sich der Van im Offroad-Look wie seine Brüder im Straßendesign. Das komfortable, aber durchaus nicht weiche Fahrwerk sorgt für guten Langstreckenkomfort auf der Autobahn ebenso wie es flotte Kurvenfahrten auf der Autobahn ermöglicht. Der gefahrene 170-PS-TSI-Benziner setzt den bis zu 1,6 Tonnen schweren Wolfsburger in Verbindung mit dem Direktschaltgetriebe DSG souverän in Bewegung; das maximale Drehmoment von 240 Newtonmetern steht in dem breiten Band zwischen 1500 Touren und 4000 Touren zur Verfügung, im unteren Drehzahlbereich unterstützt durch den Kompressor, oben durch einen Turbo. Aufgrund des kleinen Hubraums hält sich der Spritverbrauch mit 7,6 Liter angesichts der Leistung in Grenzen. Aber auch mit dem etwas schwächeren TSI oder dem 2,0-Liter-Diesel ist der CrossTouran gut bedient.

Viel Stauraum...
Auch sonst setzt der Familientransporter auf alte Stärken: Raumangebot, Variabilität und Alltagsnutzen. Optional sind bis zu sieben Sitzplätze erhältlich, der Knieraum in Reihe drei wird dann allerdings knapp, ebenso der restliche Kofferraum. Im Fünfsitzer stehen 695 Liter Stauraum für Gepäck zur Verfügung, mit umgeklappten Sitzbänken sind es fast 2000 Liter.

...und Platz für Krimskrams
Die Sitze lassen sich einhändig bedienen, ausbauen und vielfältig im Innenraum anordnen. Einziges Manko sind beim Siebensitzer die nur von Hand auszubauenden Kopfstützen; ohne die Demontage lassen sich die Lehnen nicht eben im Boden versenken. Insgesamt wirkt der Innenraum jedoch sehr gut durchdacht: Jede Menge Ablagen und Flaschenhalter stehen zur Verfügung, alle Bedienelemente sind an ihrem Platz, die Verarbeitung ist tadellos.

Gute Sicherheitsausstattung
Zur Serienausstattung gehören unter anderem Klimaanlage, CD-Radio mit MP3-Anschluss sowie ein Tempomat. Für Komfort im Stadtverkehr sorgt der optionale Einparkassistent. Dieser scannt mit einem Ultraschallsensor die Parklücken links und rechts des Fahrzeuges. Bei passender Größe rangiert der Wagen dann automatisch ein; der Fahrer braucht nur noch Gas zu geben oder zu bremsen. Auch bei der Sicherheit kann der Familien-Van punkten: Sechs Airbags und das Fahrstabilitätsprogramm ESP sind bereits in der Einstiegsversion Serie.

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