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Audi Le Mans quattro - Renntechnik für die Straße

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Audi Le Mans quattro - Renntechnik für die Straße

14.04.2004, 13:12 Uhr | T-Online

Ein paar neue Motoren, viel mehr wurde von Audi auf der IAA eigentlich nicht erwartet. Und nun das: Die Messe hat noch nicht richtig begonnen und auf dem Audi-Stand gibt es ein veritables Highlight zu sehen: eine Studie des Hochleistungssportwagens Le Mans quattro. Der Zweisitzer mit Mittelmotor hat viel vom R8-Rennwagen der Ingolstädter geerbt und trägt - so Audi - die "Gene des Siegers" in sich.


Renn-Flunder mit zwei Paten
Und noch einen Paten hat der Neue: Von den Karosserie-Proportionen her lässt sich auch eine entfernte Ähnlichkeit zum Gallardo der Audi-Tochter Lamborghini nicht leugnen. Abgesehen von der gleichen Grundkonzeption als Mittelmotorsportwagen sollen beide Autos aber ganz unterschiedliche Fahrzeuge sein. Auch das Design weist den 4,37 Meter langen, 1,25 Meter flachen und 1,90 Meter breiten Le Mans quattro als reinrassigen Straßenrennwagen aus: Breit und bullig duckt er sich auf den Asphalt. An der flach gehaltenen Frontpartie dominiert der neue, markentypische Trapezkühlergrill, der von zwei großen Lufteinlässen flankiert wird.

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High-tech Karosserie und Keramik-Bremsen
Auch bei der Gestaltung der Frontpartie hat Audi ins Ersatzteil-Lager gegriffen: Die Scheinwerfer mit LED-Technik machen die Verwandtschaft des Le Mans quattro mit der Designstudie Nuvolari quattro deutlich, die die Ingolstädter im März beim Genfer Autosalon vorgestellt haben. Aber der Le Mans bietet auch Neues: Neben einem variablen Allradantrieb wartet er mit einer Leichtbau-Karosserie aus Kohlefaser und Aluminium sowie Keramikbremsen und einem neuen Dämpfersystem auf.

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Reinrassige Renntechnik unter der Haube
Für entsprechenden Vortrieb sorgt ein fünf Liter großer V10-Biturbomotor mit 610 PS. Der FSI-Benzindirekteinspritzer mit einem maximalen Drehmoment von 750 Newtonmetern soll das Fahrzeug in 3,7 Sekunden aus dem Stand auf 100 beschleunigen. Bei 250 ist allerdings Schluss. Dann regelt die Elektronik ab. Rein rechnerisch ist nach Werksangaben eine Höchstgeschwindigkeit von 345 km/h möglich. - Ob es den Le Mans quattro jemals in Serie geben wird, hängt laut Audi nicht zuletzt von der Reaktion des IAA-Publikums ab.

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