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Mercedes SLK - Düse im Sitz (2)

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Mercedes SLK - Düse im Sitz (2)

16.03.2004, 15:51 Uhr

SLK-Heck: knackig und grimmig (Foto: Mercedes-Benz)SLK-Heck: knackig und grimmig (Foto: Mercedes-Benz)Das solvente Jungvolk wiederum lockt Mercedes mit einem auffallend cremigen Design. Der Bug wird beherrscht von einer angedeuteten Formel-1-Nase inklusive stilisierten Spoilerflügelchen. Die muskulösen Flanken und die flach stehende Frontscheibe bringen Schwung in die Seitenansicht. Und am Heck erweckt der SLK den Eindruck, er gehöre zur Klasse der Supersportwagen, so knackig und grimmig entschwindet er dem Blick.

Foto-Show Der neue SLK

Eine brachiale Maschine
Wenn das neue Modell ab 27. März bei den Händlern steht, dann erstmal nur mit einem 1,8-Liter-Vierzylinder-Kompressormotor und 163 PS. Ab Juli dann ist ein komplett neu entwickelter V6-Motor mit 272 PS verfügbar, mit dem wir jetzt schon erste Erfahrungen sammeln konnten. Eine brachiale Maschine: Die Kraft ist bei der kleinsten Bewegung des Gaspedals zu spüren, die Leistungsentfaltung schlicht beeindruckend.

Schwellender Trompeten-Ton
Neuer V6: brachiale Maschine (Foto: Mercedes-Benz)Neuer V6: brachiale Maschine (Foto: Mercedes-Benz)Ab 4000 Umdrehungen passt auch der Klang zum Fahrgefühl, wenn nämlich der Motor mit schwellendem Trompeten-Ton andeutet, wo die Musik eigentlich spielt. Mehr wäre wirklich nicht nötig gewesen, doch bei Mercedes ticken die Uhren natürlich anders. Ab Herbst also gibt es dann auch den SLK 55 AMG mit 360 PS starkem V8-Triebwerk. "Der erste Wagen dieser Klasse mit Achtzylinder", preist Chefentwickler Multhaupt die Neuheit. Treue Formel-1-Zuschauer werden das Auto in den nächsten Monaten als neues Pace-Car kennen lernen.

Ganz gutes Mittelmaß
Bei der Ausstattung der SLK-Baureihe hat Mercedes ein ganz gutes Mittelmaß gefunden - mal wieder einen Kompromiss eben. Serienmäßig sind ABS, ESP, automatisches Fahrlicht, elektrische Fensterheber, vier Airbags, Tempomat, Windschott, Leichtmetallräder, Nebelscheinwerfer und Zentralverriegelung eingebaut. Aufpreispflichtig sind die neue Siebengang-Automatik (+2169 Euro, für den SLK 350), Metalliclack (+626 Euro) oder ein tiefergelegtes Sportfahrwerk (+238 Euro).

Kunststoff statt Metall
Knauf des Anstoßes: Plastik statt Metall (Foto: Mercedes-Benz)Knauf des Anstoßes: Plastik statt Metall (Foto: Mercedes-Benz)Dass man es mit den Kompromissen auch zu weit treiben kann, fällt einem auf, wenn man sich einige Details des in den großen Linien ausgesprochen modern und gefällig designten Innenraums genauer ansieht. Am Armaturenbrett gibt es für unseren Geschmack zu viele und zu kleine Tasten, die äußeren Gebläsedüsen wirken billig und - das geht gar nicht - der Schaltknauf soll aussehen wie Metall, ist aber aus Kunststoff. Man merkt das bei der ersten Berührung, und prompt folgt die Enttäuschung.

Warum dann nicht Leder?
Wird Chefentwickler Multhaupt darauf angesprochen, holt er aus zu Erklärungen über Gewichtsoptimierung (Plastik ist leichter als Metall) und Vorteilen im Winter (Plastik wird nicht so kalt wie Metall). Warum dann nicht Leder? Nun ja, man müsse die Kosten im Auge behalten, da seien Kompromisse nötig. Gewiss. Dennoch wagen wir auch ohne Marketing-Fachkenntnisse die Behauptung: Es würde kein SLK weniger verkauft, wenn er zehn Euro teurer wäre, dafür aber einen angemessen Schaltknauf böte.

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