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Mercedes B-Klasse: Mehr Tourer als Sportler

21.04.2005, 16:08 Uhr | Auto-Reporter.Net

Die neue Mercedes B-Klasse (Foto: Mercedes-Benz)Die neue Mercedes B-Klasse (Foto: Mercedes-Benz) Angesichts der Ähnlichkeit mit der A-Klasse und der Namensgebung (B-Klasse) stellt sich dem Betrachter rasch die Frage: Ist die B-Klasse nur eine größere A-Klasse oder gar ein modernisierter Vaneo? Diesen Verdacht weisen die Oberen von Mercedes-Benz weit von sich: Die B-Klasse stelle zusammen mit der R-Klasse eine Klasse für sich dar, nämlich die Gattung der Sports Tourer. Ob dies tatsächlich so ist, klärt die Probefahrt in den bergigen Straßen rund um Barcelona.

Foto-Show Die neue B-Klasse

Gleiches Konzept
B-Klasse: außen sportlich, innen praktisch (Foto: Mercedes-Benz)B-Klasse: außen sportlich, innen praktisch (Foto: Mercedes-Benz) Die grobe Linie des Neuen entspricht der der A-Klasse. Das ist auch nicht verwunderlich, basieren doch beide Autos auf dem so genannten Sandwich-Konzept, bei dem - vereinfacht ausgedrückt - die Technik im Keller unter dem Passagierraum arbeitet, was bei beiden Fahrzeugen zu der typischen kurzen und hohen Bauweise führt. Außerdem finden sich noch viele Verwandtschaften unter dem Blech. So sind beispielsweise die Aggregate in beiden Klassen identisch. Auch die Bedieneinheiten der Klimaanlage sind die gleichen.

Große Distanz
Doch schon der erste intensivere Kontakt mit dem B zeigt die große Distanz zum A. Die B-Klasse steht deutlich erwachsener vor einem, voluminös auf nur 4,27 Meter Außenlänge und breitschultrig. Das neue Gesicht ist kraftvoller und zeigt große Familienähnlichkeit mit dem der neuen M-Klasse. Vor dem Betrachter steht der in Blech gepresste Anspruch der Stuttgarter, ein Premium-Fahrzeug anzubieten.

Variabilität statt Design
B-Klasse-Cockpit mit Nutzfahrzeug-Charme (Foto: Mercedes-Benz)B-Klasse-Cockpit mit Nutzfahrzeug-Charme (Foto: Mercedes-Benz) Dieser Anspruch drückt sich im Fahrzeuginneren eher in der Variabilität als in der Gestaltung aus: Koffer- und Laderäume lassen sich von 455 Liter auf über 2245 Liter erweitern. Die Rücksitze sind umklapp- und ausbaubar. Der Beifahrersitz kann ebenfalls entfernt werden. Die hohe Kabine und der lange Radstand von knapp 2,80 Meter schaffen reichlich Platz für alle Insassen. Die Sitze passen, die Lenkradposition ist gut einstellbar, die Instrumente sind hervorragend ablesbar. Und doch fehlt den Armaturen die sportliche Eleganz. Ein Hauch von Nutzfahrzeug kommt hier auf.

Mehr Tourer als Sportler
Der Unterschied zwischen Außen und Innen, die variable Verwendung als Limousine und Edellaster und auch die Fahreigenschaften mit den unterschiedlichen Motorisierungen schüren den Verdacht, die B-Klasse ist zwei Autos mit unterschiedlichem Charakter. Mit den Benzin-Saugmotoren des B 150 mit 95 PS und des B 170 mit 116 PS dürfen Zweifel an dem Begriff Sport in Sport Tourer angemeldet werden. Selbst der B 200 mit 136 PS rechtfertigt eher den Namensbestandteil Tourer.

Gleiten statt Stochern
Für den 2-Liter-Vierzylinder wird zwar eine Beschleunigung von 10,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h angeben. Dennoch verlockt der Motor eher zum Gleiten als zum Stochern. Das mag auch an dem Fünf-Gang-Getriebe liegen, dass mit recht langen Wegen und einer nicht immer präzisen Führung das Schalten nicht zum positiven Erlebnis werden lässt. Schalten muss man aber schon, wenn man Leistung herauskitzeln will.

Kein Leichtgewicht
Denn der Motor verlangt viel Drehzahl, und die B-Klasse ist mit 1335 Kilogramm nicht gerade ein Leichtgewicht. Den Beinahmen Sport verdienen für die B-Klasse der B 200 Turbo mit 193 PS und auch der große Diesel B 200 CDI mit 140 PS. Mit diesen beiden Motoren entwickelt die B-Klasse eine völlig anderen Charakter. Damit stimmt die Beschreibung vom fahraktiven Auto und vom Sports Tourer. Über Federungskomfort muss man bei einem derart langen Radstand nicht spekulieren. Der ist gut. Ebenso der Geradeauslauf und die Exaktheit der Lenkung.

Preiserhöhung absehbar
Die Preise beginnen beim B 180 CDI bei 24.766 Euro, der B 200 CDI kostet ab 27.956 Euro, der B 150 ab 21.808 Euro, B 170 ab 23.374, das Top-Modell B 200 Turbo ab 27.840 Euro. Der Diesel-Partikelfilter kostet zur Zeit noch 545,20 Euro Aufpreis. Ab Juli soll an wird auch bei der B-Klasse der Rußfilter serienmäßig mitgeliefert werden. Das wird dann zur ersten Preiserhöhung in der Geschichte der B-Klasse führen.


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