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Fahrbericht: Der neue Smart Fortwo geht an den Start

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Der neue Smart Fortwo  

Wird jetzt endlich alles gut?

31.01.2007, 11:56 Uhr | Michael Hoffmann/mid , t-online.de

Der neue Smart Fortwo (Foto: Smart)Der neue Smart Fortwo (Foto: Smart) Mit dem neuen Zweisitzer Fortwo will die Kleinwagenmarke endlich in die schwarzen Zahlen fahren. Das ab April als Coupé und als Cabrio erhältliche City-Fahrzeug kann alles besser als sein technisch unausgegorener Vorgänger, kostet aber kaum mehr: Die Preise beginnen bei knapp 9.500 Euro.

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Längenwachstum für mehr Sicherheit
90 Prozent der Bauteile des neuen Smart sollen auch wirklich neu sein. Ansehen tut man ihm das nicht: Bis auf ein wenig Scheinwerfer- und Rückleuchtenkosmetik und den dank der größeren Abmessungen etwas kräftigeren Gesamteindruck sieht der neue Zweisitzer fast genauso aus wie der alte. Dass der Fortwo um 19,5 Zentimeter auf 2,70 Meter gewachsen ist, hat vor allem mit den Sicherheitsanforderungen in Europa und in dem noch zu erobernden US-Markt zu tun.

Noch immer keine Sänfte
Aber auch die Passagiere profitieren: Denn der Radstand wuchs um rund fünf Zentimeter und verleiht dem Winzling nun ein deutlich komfortableres Fahrverhalten. Der Neue stuckert weit weniger unbeholfen über Fahrbahnunebenheiten als der Vorgänger, gibt Stöße aber immer noch an die Insassen weiter: Eine Sänfte ist das Modell damit immer noch nicht, ein Sportwagen aber auch nicht. Auf kurvigen Landstraßen beeinträchtigt die Seitenneigung den eher hohen als langen Fortwo. Die trotz optionaler Servo-Unterstützung etwas schwergängige Lenkung und die zwar zupackenden, aber schlecht dosierbaren Bremsen lassen auch nicht den rechten Fahrspaß aufkommen.

Querparken kaum noch möglich
Der Smart gehört aber ohnehin in die Stadt, und dort punktet er weiterhin mit seiner übersichtlichen Karosserie, einem kleinen Wendekreis und seiner Handlichkeit. Das Parken quer zur Fahrbahn ist aufgrund des Längenzuwachses allerdings noch mehr als bisher vom Wohlwollen der zuständigen Politesse abhängig. Der Kofferraum darf mit 220 Litern Volumen - einem Zuwachs von 70 Litern - endlich als solcher bezeichnet werden, die Heckklappe ist horizontal geteilt und lässt sich getrennt öffnen: Der obere Teil klappt nach oben, der untere nach unten. Am oberen gläsernen Teil fehlt allerdings ein Griff.

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Wie in einem richtigen Auto
Im Innenraum mangelt es an Ablagen, den Platz zwischen Fahrer und Beifahrer hätte man dafür besser ausnutzen können. Auch das Handschuhfach ist mit dem Aufnehmen der Betriebsanleitung schon weitgehend ausgelastet. Das Armaturenbrett ist weniger verspielt gestaltet und sieht nun nach richtigem Auto aus, wirkt aber etwas unaufgeräumt. Dennoch lassen sich alle Funktionen leicht bedienen und die Instrumente gut ablesen. Der optionale Drehzahlmesser sitzt wie beim Vorgänger zusammen mit einer analogen Uhr mittig auf der Armaturentafel und damit eher außerhalb des unmittelbaren Fahrerblickfelds.

Der Neue schaltet schneller
Beliebtester Antrieb dürfte die 71 PS starke Variante des in drei Leistungsstufen angebotenen Dreizylinder-Benziners werden. Er werkelt vernehmbar, aber unaufdringlich im Heck des Kleinwagens und hat mit dem 750-Kilo-Leichtgewicht keine Mühe. Selbst auf der Autobahn wirkt der Smart bis auf eine gewisse Windanfälligkeit nicht deplatziert und erreicht zügig die empfohlene Richtgeschwindigkeit, bei 145 km/h ist dann aber endgültig Schluss. An Steigungen wird der Vorwärtsdrang aber spürbar gelähmt. Immerhin: Das neue automatisierte Fünfgang-Schaltgetriebe kann nun auch mehrere Gänge überspringen und bei Bedarf recht zügig herunterschalten. Die ellenlangen Schaltzeiten des Vorgänger-Getriebes mit sechs Gängen wurden um die Hälfte verkürzt, um dem Fahrzeug die Nickbewegungen beim Schalten auszutreiben.

Start-Stopp-Automatik in Arbeit
In der zweiten Jahreshälfte will Smart in Verbindung mit dem 71-PS-Motor außerdem eine Start-Stopp-Automatik anbieten. Bei einem Halt des Fahrzeugs, etwa vor einer roten Ampel, schaltet das System den Motor automatisch aus; beim Betätigen des Gaspedals springt das Triebwerk wieder an. Das soll eine Verbrauchseinsparungen im Stadtverkehr von bis zu 18 Prozent bringen.

Effektiver Filter kommt erst 2008
Neben dem 71-PS-Benziner ist der Zweisitzer mit einer 61 PS starken Version des 1,0-Liter-Benziners sowie mit einer Turbo-Variante mit 84 PS zu haben. Der einzig verfügbare Diesel hat 800 Kubikzentimeter Hubraum, 45 PS Leistung und einen konkurrenzlos günstigen Verbrauch von 3,4 Litern je 100 Kilometer. Zunächst wird der Diesel-Smart mit einem weniger wirksamen offenen Partikelfilter ausgerüstet, nächstes Jahr soll ein effektives geschlossenes System folgen. Ab April ist der neue Fortwo auch wieder mit einer von Brabus auf Trab gebrachte Turbo-Motorisierung mit vermutlich knapp 100 PS erhältlich.

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Mehr Spaß fürs gleiche Geld
Der neue Fortwo wird wie gehabt in drei Ausstattungslinien "pure", "pulse" und "passion" angeboten. ESP, Bremsassistent und zwei Airbags gehören in allen Versionen zum Serienumfang; optional sind unter anderem Kopf-/Brust-Seitenairbags, eine Klimaanlage und ein Panorama-Dach erhältlich. Das parallel zum Marktstart des Fortwo Coupés eingeführte Cabrio kostet knapp 3000 Euro Aufpreis und verfügt erstmals über ein elektrisch voll versenkbares Verdeck. Weil der Basismotor für den offenen Smart nicht zur Verfügung steht, beginnt die Preisliste für das Cabrio bei 12.930 Euro. Billig ist Smart-Fahren also nicht geworden, aber es macht nun wesentlich mehr Laune.

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