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Weltmeister mit nicht ganz weißer Umweltweste

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Fahrbericht Smart Fortwo cdi  

Weltmeister mit nicht ganz weißer Umweltweste

13.06.2007, 12:46 Uhr | t-online.de

Smart Fortwo cdi (Foto: Smart)Smart Fortwo cdi (Foto: Smart) Das hört sich gut an und passt in die Zeit: Mit der Diesel-Version des neuen Fortwo präsentiert Smart jetzt das sparsamste Serienfahrzeug der Welt. Nur 3,3 Liter Diesel genehmigt sich der Dreizylinder-Selbstzünder pro 100 Kilometer und spuckt dabei natürlich auch so wenig CO2 aus wie derzeit kein anderes Fahrzeug: 88 Gramm je Kilometer.

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Ein Viertel entscheidet sich für den Diesel
Nach über 700.000 verkauften Fahrzeugen der ersten Generation ist man bei Smart nicht nur vom Erfolg des seit Anfang April erhältlichen neuen Fortwo überzeugt, der mit drei unterschiedlich starken Benzinantrieben geordert werden kann, sondern auch von der ab sofort erhältlichen Dieselmotorisierung. Immerhin sollen wie bisher schon zwischen 20 und 25 Prozent der Käufer den cdi wählen, den es auch in der Cabrio-Version gibt.

Gangwechsel zu behäbig
Das 0,8-Liter-Motörchen kann tatsächlich überzeugen. Die Ingenieure haben den Selbstzünder gekonnt weiterentwickelt. Zehn Prozent mehr Drehmoment und Leistung, 13 Prozent weniger Verbrauch: Das lässt sich sehen. Lediglich das in der neuen Generation von sechs auf fünf Gänge reduzierte automatisierte Schaltgetriebe kann immer noch nicht vollständig überzeugen. Trotz halbierter Schaltzeiten dauern die Gangwechsel einfach zu lange.

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Sind 1000 Kilometer drin?
Inwieweit der Smart cdi das 3,3-Liter-Verbrauchsversprechen einhalten kann, konnte noch nicht ermittelt werden. Wenn aber die Verbrauchsangabe realistisch wäre, könnten aus dem 33-Liter-Tank Reichweiten von bis zu 1000 Kilometer gezaubert werden.

Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv)Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv)Platz natürlich nur für zwei
Ganz makellos ist allerdings auch die Umweltbilanz des Smart cdi nicht. Denn wenn mehr als zwei Personen von A nach B fahren möchten, dann benötigt man eben doch ein zweites beziehungsweise ein größeres Auto. Hier haben andere CO2-Zwerge wie der Polo Blue Motion oder das Hybrid-Fahrzeug Toyota Prius mit fünf Plätzen trotz leicht höheren Verbrauchs dann natürlich Vorteile. Andererseits: 90 Prozent aller Fahrten werden heute alleine unternommen.

40 Prozent Filterquote
Wesentlich unangenehmer als der konzeptbedingte Nachteil bei der Passagierbeförderung wiegt die Tatsache, dass Smart dem Diesel zunächst nur ein so genanntes offenes Rußpartikelfiltersystem mit auf den Weg gibt. Serienmäßig zwar, aber mehr als maximal 40 Prozent der Partikel kann es nicht abfangen.

Hier geht es zum großen Archiv (Foto: Werk)Hier geht es zum großen Archiv (Foto: Werk)Besser als nichts, aber nicht optimal
Erst im nächsten Jahr kommt ein modernes geschlossenes System, ebenfalls serienmäßig und eventuell ohne Preiserhöhung. Damit steht Smart zwar viel besser da, als fast alle anderen Angebote in der Klein- und Kleinstwagenklasse, trotzdem hinterlässt diese Politik beim Verbrauchsweltmeister einen kleinen Fleck auf der sonst weißen Umweltweste.

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Hart gefedert und teuer
Davon abgesehen ist der Smart cdi die vielleicht konsequenteste Umsetzung des Konzepts "Sparsames Stadtauto". Die harte Federung macht ihn zwar für lange und schlechte Strecken ungeeignet, Fahrten in urbaner Umgebung machen dafür allerdings umso mehr Spaß. Sparsam ist der Smart cdi allerdings nur an der Tankstelle. Exakt 11.200 Euro kostet der Diesel schon in der Basisversion, nicht gerade wenig für einen Kleinstwagen mit zwei Sitzen.

Technische Daten Smart fortwo cdi
Zweisitziger Kleinstwagen; 0,8-Liter-Dreizylinder-Dieselmotor mit Common-Rail-Einspritzung und Turbolader, Leistung: 33 kW/45 PS, maximales Drehmoment: 110 Newtonmeter, 0-100 km/h in 19,8 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit: 135 km/h, Durchschnittsverbrauch: 3,3 Liter Diesel, CO2-Ausstoß: 88 g/km; Preis: ab 11.200 Euro.

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