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Fahrbericht - Porsche 911 Targa: Die dritte Generation

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Fahrbericht: Porsche 911 Targa  

Die dritte Generation des ungewöhnlichsten Porsches

11.09.2006, 15:58 Uhr | Peter Eck/mid, t-online.de

Porsche 911 Targa 4 (Foto: Porsche)Porsche 911 Targa 4 (Foto: Porsche) Mit immer neuen Varianten gelingt es Porsche meisterhaft, die Baureihe 911 frisch zu halten: Coupé mit und ohne Allrad, Cabriolet, Turbo-Aufladung bzw. Kombinationen aus diesen Zutaten. Die jetzt vorgestellte neueste und ab Anfang November erhältliche Variante des Sportwagens ist ein Klassiker: Mit dem neuen 911 Targa setzen die Zuffenhausener nicht nur eine große, 40-jährige Tradition fort, sondern haben auch in dritter Generation den vielleicht ungewöhnlichsten Porsche auf die Räder gestellt.

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Gefühl der Entspannung
Denn das in sieben Sekunden versenkbare Glasdach verleitet zu einer anderen, ungewohnt entspannten Fahrweise. Weniger entspannt sind wie immer bei Porsche die Preise. Der wahlweise mit zwei Motorisierungen aber immer mit Allradantrieb angebotene Targa kostet als Targa 4 mit 239 kW/325 PS knapp 91.850 Euro und als Targa 4S mit 261 kW/355 PS rund 102.200 Euro - bei seitenlanger Aufpreisliste, versteht sich.

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Kein Ersatz für ein Cabriolet
Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv)Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv) Die in der Automobilindustrie häufig beschworenen Mixturen aus eigentlich verschiedenen Fahrzeuggattungen entpuppen sich in der Realität häufig als fade Kompromisse. Auch Porsche hält seinen 911 Targa, - dessen Name sich vom berühmten italienischen Straßenrennen Targa Florio ableitet und rechtlich geschützt wurde -, für eine ideale Mischung aus Coupé und Cabriolet. Ein Kompromiss ist das Fahrzeug aber allemal. Mit 60 Kilogramm Mehrgewicht über dem Kopf fährt diese Variante einen Hauch weniger sportlich und ein knapp halber Quadratmeter offener Himmel kann natürlich ein echtes Cabriolet ebenfalls nicht ersetzten.

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Genuss-Fahrzeug
Trotzdem kann der Targa für den richtigen Fahrertyp der Königsweg zum 911er-Fahrspaß sein. So wie das Glasdach auf Knopfdruck sanft unter die Heckscheibe gleitet, so gleitet man auch in diesem Porsche gerne über die Landstraße. Mit dem Öffnen des extrem lichtdurchlässigen und daher zusätzlich mit einem Rollo versehenen Dachs, scheint sich auch die Seele ein wenig zu weiten. Der 911 Targa entpuppt sich als Genuss-Fahrzeug, als der Wellness-Sportwagen unter den Porsche sozusagen. Auch der Schuss zusätzliche Alltagstauglichkeit trägt zu diesem Gefühl bei. Denn als einziger 911er hat der Targa eine Heckklappe. Diese ist nicht nur praktisch, weil sich der kleine Einkauf so schnell hinter den Sitzen verstauen lässt, sondern auch aus Glas, so dass sie zusammen mit dem Dach eine einzige lichtdurchlässige Fläche von ca. 1,5 Quadratmetern bildet.

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Gestreckter als andere Versionen
Für mindestens 2000 Menschen jährlich - denn mit soviel Absatz weltweit rechnet Porsche im neuen Geschäftsjahr 2006/2007 - wird der Targa auch der schönste 911er sein. Denn durch die große Glasfläche, die Alu-Leisten am Dachverlauf und die hinten spitz zulaufenden Dachfenster wirkt das Fahrzeug gestreckter als die anderen Versionen, obwohl die Länge mit knapp 4,43 Metern gleich geblieben ist. Die breite, im Vergleich zum letzten Targa um 4,4 Zentimeter gewachsene hintere Spur lässt es zudem besonders satt auf der Straße stehen.

Der neue Porsche 911 Targa (Foto: Porsche)Der neue Porsche 911 Targa (Foto: Porsche) Weicher abgestimmt als das Coupé
Denn eines darf man trotz des eingebauten Urlaubsfeelings nicht vergessen: Der 911 ist auch als Targa ein rassiger Sportwagen mit den bekannt leistungs- und durchzugsstarken 3,6- und 3,8-Liter Boxermotoren. Bewunderung verdient jedoch vor allem die Fahrwerksabstimmung der Porsche-Ingenieure. Der Gefahr einer durch den höheren Schwerpunkt auch erhöhten Wankneigung wirken sie mit härteren Stabilisatoren entgegen, gleichzeitig hat man das gesamte Fahrwerk jedoch im Vergleich zum Coupé etwas weicher abgestimmt. Das Ergebnis ist nahezu perfekt: Ein sportliches Fahrzeug, dass aber seinen zwei Insassen - die Notsitze hinten wollen wir gnädig vergessen - auch auf schlechter Asphaltstrecke noch viel Komfort bietet. Der serienmäßige Allradantrieb sorgt für zusätzliche Kurvenstabilität und macht das Fahrzeug natürlich auch winterfest.

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Targa: Elegante Art, Porsche zu fahren
Der Targa ist unter dem Strich nicht nur der vielleicht alltagstauglichste 911er, sondern auch die eleganteste Art, einen Porsche zu fahren. Sein Besitzer signalisiert mit ihm, dass er Autofahren vor allem als Genuss für sich (und seinen Mitfahrer) betrachtet und keinen großen Auftritt benötigt. Und der Targa ist kein Kompromiss zwischen Coupé und Cabriolet. Wer den letzten Rest an Sportlichkeit benötigt, sollte Turbo oder GT3 wählen, wer im Sommer Wind in seinen Haaren spüren will, ist mit dem Cabriolet besser bedient. Der Targa geht keinen Mittelweg zwischen diesen beiden extremen, sondern seinen ganz eigenen. Was mehr darf man von einem Sportwagen erwarten?

Technische Daten Porsche 911 Targa 4/Targa 4S

Motoren

Sechszylinder-Boxermotor

Sechszylinder-Boxermotor

Leistung

239 kW/325 PS

261 kW/355 PS

maximales

Drehmoment

370 Nm bei 4250 U/min

400 Nm bei 4600 U/min

Höchstgeschwindigkeit

280 km/h

288 km/h

Beschleunigung 0-100 km/h

5,3 Sekunden

4,9 Sekunden

Mixverbrauch je 100 Kilometer

11,3 Liter Super Plus

11,8 Liter Super plus

Antrieb

Allradantrieb

Allradantrieb

Preis

91.843 Euro

102.167 Euro

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