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Mazda CX 7: Gelungener Spagat zwischen Nutzwert und Sportlichkeit

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Mazda  

Crossover-Wagen CX-7 - ein gelungener Spagat

25.07.2007, 16:45 Uhr | mid, mid

Mazda CX-7 (Foto: Mazda)Mazda CX-7 (Foto: Mazda) Den Spagat zwischen Nutzwert und Sportlichkeit will Mazda jetzt mit dem nach Deutschland kommenden CX-7 schaffen. Angetrieben vom dynamischen 2,3-Liter-Turbo-Ottomotor mit 261 PS sucht das Crossover-Fahrzeug mit seinem Modellmix eine Nische im nahezu gesättigten Markt für kompakte SUV.

Foto-Show Mazda CX-7
Foto-Show Mazda3
Foto-Show Mazda3 MPS
Foto-Show Mazda6 MPS

Sportliches Profil
Die extrem flach stehende Frontscheibe, das stark nach hinten abfallende Dach und eine zum Heck ansteigende Fensterlinie geben dem 4,68 Meter langen Fünftürer ein sportliches Profil. Die Front vor der pfeilförmig zulaufenden Motorhaube ist geprägt vom Mazda-Markengesicht mit seinem schmalen Kühlergrill, großen Lufteinlässen unter der Stoßstange und den weit in die Seite gezogenen, geschlitzten Scheinwerfern. Breite, ausgestellte Kotflügel vermitteln Kraft und Solidität. Am Heck verweisen ein Dachspoiler und zwei mächtige Endrohre auf die Antriebskraft.

Rectangle Auto

Noch kein Diesel verfügbar
Unter der Motorhaube arbeitet der bereits aus dem Mazda6 MPS bekannte Benzindirekteinspritzer mit Turboaufladung, der zurzeit einzige verfügbare Motor für das knapp 1,7 Tonnen schwere SUV. Der besonders in Deutschland für ein solch großes Auto stark nachgefragte Dieselmotor kommt erst Ende 2008.

Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv)Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv)Ordentlich Kraft
Doch der Benziner macht seine Sache durchaus ordentlich. Sein maximales Drehmoment von 380 Newtonmetern steht bei 3000 Touren zur Verfügung, aber bereits ab knapp 2000 Umdrehungen ist ordentlich Kraft abrufbar. In acht Sekunden beschleunigt der Vierzylinder den CX-7 aus dem Stand auf Tempo 100.

Recht flotte Beschleunigung
Das Triebwerk reagiert spontan auf die Betätigung des Gaspedals, was besonders bei Überholvorgängen nützlich ist. Flott beschleunigt das Fahrzeug bis zur elektronisch abgeregelten Grenze von 210 km/h. Größe und Gewicht des Gefährts fallen dabei kaum auf. Für die Kraftübertragung sorgt ein Sechsgang-Handschaltgetriebe, eine Automatik ist vorerst nicht geplant. Den Spritverbrauch gibt der Hersteller mit 10,2 Litern an, in der Praxis dürfte es mehr sein.

XL-Foto-Show Mazda MX-5 CC
Foto-Show Mazda MX-5

Überzeugende Straßenlage
Auch beim Fahrwerk setzt das allradgetriebene Fahrzeug auf Dynamik. Trotz des relativ hohen Schwerpunkts neigt er sich kaum in die Kurve, der permanente 4x4-Antrieb sorgt für allzeit gute Traktion. Das mit einer elektromagnetischen Kupplung arbeitende System kommt ebenfalls bereits im Mazda6 MPS zum Einsatz und leitet bei Bedarf bis zu 50 Prozent der Antriebskraft auf die Hinterachse. Dabei werden sowohl Schlupf an den Vorderrädern, Beschleunigungswünsche des Fahrers als auch Lenkeinschlag berücksichtigt. Im Normalbetrieb wird allein die Vorderachse angetrieben.

Aufgeräumtes Cockpit
Aber ein SUV muss noch andere Kriterien erfüllen als Sportlichkeit. Der Mazda CX-7 bietet Platz für fünf Passagiere und bis zu 1348 Liter Gepäck. Bei voller Bestuhlung sind es 455 Liter. Der Fahrer nimmt in einem aufgeräumten Cockpit einen erhöhten und übersichtlichen Platz ein. Störend wirkt aber die eng gesetzte Skala des Tachometers hinter dem Lenkrad; sie verlangt nach einem längeren Blick, ehe die exakte Geschwindigkeit abgelesen werden kann.

Hier geht es zum großen Archiv (Foto: Werk)Hier geht es zum großen Archiv (Foto: Werk)Abfallende Dachlinie
Auf der Rücksitzbank finden zwei Personen sehr bequem Platz, auf dem mittigen Fondplatz lässt es sich zumindest auf nicht zu langen Strecken bequem aushalten. Sitzriesen dürften allerdings auf allen drei hinteren Plätzen Probleme mit der abfallenden Dachlinie haben. Auch die Verstellhöhe der Kopfstützen reicht nicht aus.

Pfiffige Lösung
Beim Gepäckraum haben sich die Japaner jedoch eine pfiffige Lösung einfallen lassen: Die Sitze werden nicht wie üblich über einen Knopf an der Lehne umgeklappt, sondern mittels eines gut erreichbaren Hebels im Gepäckraum. Klettereien kann man sich so sparen. Eine niedrige Ladekante ermöglicht kraftsparendes Befüllen und Ausladen. Im restlichen Innenraum lassen sich Kleinigkeiten in vielfältigen Ablagen verstauen.

Ordentliche Ausstattung
Zur Ausstattung der Basisversion gehören unter anderem acht Airbags, ESP, CD-Radio, Tempomat und Klimaanlage. Auf der Optionsliste finden sich ein Glasdach, ein Bose-Soundsystem und Metalliclack; aber es fehlt ein fest installiertes Navigationsgerät.

Die Mischung macht's
Die Mischung aus Sport und Nutzwert gelingt dem Mazda CX-7 durchaus. Rund 1000 Fahrzeuge sollen im laufenden Jahr in Deutschland einen neuen Besitzer finden, im ersten vollen Verkaufsjahr wollen die Japaner 1700 Einheiten erreichen. Für größere Verkaufserfolge fehlt allerdings noch ein starker Dieselmotor. Der Allrad-Fünfsitzer ohne Offroad-Ambitionen kommt Ende Oktober zu Preisen ab 31.800 Euro zum Händler.


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