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Test: Volvo S40  

Volvo S40 für junge Kunden

30.12.2003, 13:32 Uhr | T-Online/dpa

Der Volvo S40 soll jüngere Käufer anziehen. (Foto: Volvo)Der Volvo S40 soll jüngere Käufer anziehen. (Foto: Volvo)Der neue Volvo S40 soll vor allem jüngere Kunden locken. Wer bis jetzt den großen Volvo S80 nicht vom kleineren S60 unterscheiden konnte, wird es nun noch schwerer haben, die Familie Volvo auseinander zu halten. Der schwedische Hersteller hat den S40 neu aufgelegt. Und der ähnelt seinen größeren Brüdern schon sehr. Das ist von den Designern auch so gewollt: Schließlich soll er jüngere Käufer animieren, einen vergleichsweise preiswerten Volvo zu fahren, der aber vom Design, vom Handling und vom Komfort fast wie ein Großer ist. Wir haben den Volvo S40, der Anfang Februar 2004 zu den Händlern kommen soll, bereits jetzt mit zwei verschiedenen Benzinmotoren unter die Lupe genommen.

Foto-Show Volvo S40

Wie auf dem Sprung
Die neue Limousine ist rundlicher und kompakter. (Foto: Volvo)Die neue Limousine ist rundlicher und kompakter. (Foto: Volvo)Die neue Limousine ist rundlicher und kompakter als die größeren Modelle S60 und S80. Mit ihrer gedrungenen Form vermittelt sie den Eindruck, auf dem Sprung zu sein. Die Gestalt des S40 wirkt dynamisch und wie aus einem Guss. Einen optischen Patzer gibt es mit der Auspuffanlage des T5-Modells: Der Nachschalldämpfer hängt sichtbar zu tief und die zwei leicht nach unten gebogenen Endrohre lassen sie wie nachträglich angebaut wirken.

Mittelkonsole als optisches Highlight
Die Mittelkonsole ist das optische Highlight. (Foto: Volvo)Die Mittelkonsole ist das optische Highlight. (Foto: Volvo)Bei der Innenraum-Gestaltung haben die Designer aus dem Vollen geschöpft. Besonders augenfällig ist die flache Mittelkonsole: Sie scheint beinahe frei zu schweben. Ihre Form erinnert an Lehne und Sitzfläche eines Designer-Holzstuhls. Die Gestaltung des Tastenpaneels für Klimaanlage und Radio soll bewusst an eine Fernbedienung erinnern. Leider leidet die Funktionalität ein wenig unter dem künstlerisch hohen Anspruch: Die Knöpfe sind etwas zu klein geraten. Man fühlt sich im neuen S40 wohl. Es ist eben ein Volvo: Hochwertig wirkende Materialien und die gute Verarbeitung lassen den Fahrgastraum elegant erscheinen. Die Vordersitze sind bequem und bieten Seitenhalt. Auch hinten geht es nicht wie auf dem Sperrsitz zu: Die Fondpassagiere können sich dank des relativ langen Radstandes über genügend Beinfreiheit freuen.

Volvo S40 Technische Daten

Mehr als ausreichende 170 PS
Der Volvo S40 (Foto: Volvo)Der Volvo S40 (Foto: Volvo)Wir sind bei unserem Test den 170 PS starken 2,4-Liter-Fünfzylinder mit Fünfgang-Automatik samt manuellem Modus gefahren. Das Aggregat ist durchzugsstark und erlaubt ohne weiteres eine sportliche Fahrweise. Im unteren Drehzahlbereich würde man sich jedoch ein Quäntchen mehr Vortrieb wünschen. Die adaptive Automatik passt sich dem Fahrstil des Fahrers an und schaltet komfortabel. Für den Normalfahrer ist der Volvo mit dem 170-PS-Aggregat mehr als ausreichend stark motorisiert: Mit dem Automatikgetriebe sprintet der S40 2.4i in 8,9 Sekunden auf Tempo hundert, die Höchstgeschwindigkeit gibt der Hersteller mit 215 km/h an. Mit Fünfgang-Schaltung sind es nur 8,2 Sekunden und 220 km/h.

Richtig Power im T5
Der Volvo S40 beim Frontal Crash-Test. (Foto: Volvo)Der Volvo S40 beim Frontal Crash-Test. (Foto: Volvo)Wer richtig Power will, sollte im 220 PS starken T5 die Pferde galoppieren lassen. Im 2,5-Liter-Motor wird zwischen 1500 und 4800 Umdrehungen ein Drehmoment von 320 Newtonmetern auf die Kurbelwelle geschoben. Dadurch hängt die Maschine bei fast jeder Drehzahl satt am Gas und bringt den S40 T5 druckvoll nach vorn. Die Werte sprechen für sich: Nur 6,8 Sekunden braucht der Schalter auf Hundert und fährt 240 km/h Spitze.

Fahrwerk: Mischung aus Sport und Komfort
Die Rückleuchte des neuen Volvo S40. (Foto: Volvo)Die Rückleuchte des neuen Volvo S40. (Foto: Volvo)Das Fahrwerk des S40 ist eine Mischung aus Sport und Komfort. Man verzeiht die eine oder andere nicht gebügelte Bodenwelle gern, wenn es schnell um Kurven geht: Dann liegt der kleine Schwede gut und stabil auf der Straße. Droht der S40 auszubrechen, greift die Fahrdynamikkontrolle DSTC ein und bringt den Wagen wieder in die Spur. Lediglich die Lenkung würde man sich ein wenig direkter wünschen. Die neue Limousine hat als Highlight ein so genanntes IDIS an Bord. Das IDIS (Intelligent Driver Information System) ist eine Innovation aus dem Flugzeugbau. Es soll dafür sorgen, dass der Fahrer beim Fahren weniger abgelenkt wird. Es überwacht ständig die Aktivitäten wie Lenkradbewegungen, Gasgeben und Bremsen. Stellt das IDIS fest, dass der Fahrer im Stress ist, unterdrückt es beispielsweise eingehende Telefonanrufe solange, bis sich die Situation wieder normalisiert hat.

Verkauf: Zuerst die großen Motoren
Der Volvo S40 wird mit 140 und 170 PS starken 2,4-Liter- Benzinmotoren, dem 2,5-Liter-Topmotor T5 mit 220 PS und einem Zweiliter-Diesel mit 136 PS in den Verkauf starten. Später im Laufe des Jahres 2004 soll der T5 mit Allradantrieb kommen und für den Diesel ein Partikelfilter zu haben sein. Weitere Motorisierungen werden folgen.

Fazit: Gelungener Einstieg in die Volvo-Reihe
Sicherheit wird auch beim S40 groß geschrieben. (Foto: Volvo)Sicherheit wird auch beim S40 groß geschrieben. (Foto: Volvo)Das Design des neuen Volvo S40 ist nicht revolutionär, aber dynamisch und frisch. Das Auto bleibt trotz der Ähnlichkeit mit seinen größeren Brüdern eigenständig. Wer die Form einer Limousine mag, wird sich mit dem neuen S40 sicherlich schnell anfreunden. Auch der Umstand, dass er sich genauso luxuriös wie die Großen ausstatten lässt, steht auf der Haben-Seite. Besonders der Innenraum ist den Gestaltern gelungen. Er bietet eine passende Mischung aus neuen Ideen und traditionellen Volvo-Werten. Hier unterscheidet sich der S40 mit seiner nahezu filigranen Mittelkonsole optisch von den Großen in der Volvo-Reihe, ist aber ebenso elegant. Zur Optik passt die Technik: Dass der kleine Schwede richtig stark motorisiert werden kann, beweisen die 170- und 220-PS-Varianten. Schade ist nur, dass die Alternativen für Sparfüchse erst zu einem späteren Zeitpunkt auf den Markt kommen. Auf jeden Fall scheint den Volvo-Machern das gelungen, was ihr Ziel war: Einen Einstieg in die Volvo-Reihe besonders für junge Leute zu kreieren.


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