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Kompaktwagen: Im neuen Toyota Yaris auf Erkundungstour

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Toyota  

Im neuen Yaris auf Erkundungstour

20.12.2005, 11:18 Uhr | Spiegel-Online, t-online.de

Toyota Yaris (Foto: Toyota)Toyota Yaris (Foto: Toyota) Eigentlich kommt das neue Auto zu früh. Der bisherige Yaris sieht noch frisch aus, hält mit der Konkurrenz wacker mit und ist das erfolgreichste Toyota-Modell in Europa. Dennoch tritt am 14. Januar der Nachfolger an. Der soll alles noch ein bisschen besser können.#

Foto-Show Der neue Toyota Yaris

Unterwegs im 87-PS-Benziner
Drei Motoren sind für den Neuen im Angebot, zwei Benziner mit 70 und 87 PS sowie ein Diesel mit 90 PS. Den Löwenanteil wird nach der Prognose von Toyota der mit 1,3 Liter Hubraum größere der beiden Benziner ausmachen. Mit diesem Modell starteten wir zur Testfahrt - und wurden nicht enttäuscht.

Foto-Show Toyota Corolla TS Kompressor

Zügig, aber nicht sportlich
In Kombination mit dem serienmäßigen Fünfgang-Schaltgetriebe ergibt die Maschine einen passenden Antrieb für den Yaris. Ab Tempo 130 drängt sich das Motorengeräusch zwar deutlich in den Vordergrund, doch richtig laut wird es im Auto nie. Auch verkneift sich der Yaris sportliche Ambitionen: Dämpfung und Federung sind kommod, die Servolenkung vermittelt ein ausgewogenes Fahrgefühl und solange das Auto nicht voll besetzt ist oder die Steigung allzu arg wird, geht es angemessen zügig voran.

Nicht besonders sparsam
Als Durchschnittsverbrauch gibt Toyota 6,0 Liter an. Nach rund 130 Kilometern über Autobahn, kurvige Landstraßen und im Stop-and-go-Verkehr durch die Stadt blieb der Bordcomputer bei einem Durchschnittsverbrauch von 7,0 Liter je 100 Kilometer stehen. Das ist nicht besonders sparsam für ein Auto dieses Formats, zumal auch das Leergewicht mit gut tausend Kilogramm noch ziemlich verbrauchsfreundlich ist.

Lohnt sich der Diesel?
Wer also sparsam unterwegs sein möchte, muss wohl den Diesel-Yaris fahren, doch der kostet mindestens 14.450 Euro und damit 3500 Euro mehr als das billigste Modell, nämlich der Dreitürer mit dem Dreizylinder-Benziner. Außerdem gibt's für den Selbstzünder vorerst keinen Rußpartikelfilter; erst im Laufe des nächsten Jahres wird er lieferbar sein.

Geräumig im Inneren
Innen macht der neue Yaris eine ziemlich gute Figur. Im Vergleich zum Vorgänger ist das Auto auf 3,75 Meter (plus elf Zentimeter) gewachsen, und auch Höhe, Breite und Radstand nahmen geringfügig zu. Das Kofferraumvolumen lässt sich zwischen 275 (das Unterboden-Staufach fasst allein 50 Liter) und maximal 1183 Liter variieren, die Rückbank ist geteilt, kann um 15 Zentimeter in Längsrichtung verschoben und mit einem Handgriff so umgeklappt werden, dass ein ebene Ladefläche entsteht. Ein weiteres Plus ist der durchgehende Boden im Fond - es gibt keinen Buckel mehr in der Mitte.

Hochwertiger Eindruck
Vorne pflegt der neue Yaris die Eigenarten des alten Modells weiter: Das Cockpit ist zentral platziert, vor dem Lenkrad gibt es anstelle von Anzeigeinstrumenten ein kleines Handschuhfach für den Fahrer, dessen Deckel allerdings recht klapprig wirkt. Das gilt auch für die Klappen der beiden Ablagefächer auf der Beifahrerseite. Ansprechend dagegen ist der farblich abgesetzte Armaturenträger gestaltet - das Teil sieht gut aus, ist übersichtlich gegliedert und macht einen hochwertigen Eindruck.

Umfangreiche Sicherheitsausstattung
Viel mehr Eindruck aber möchte Toyota mit der Sicherheitsausrüstung des Yaris machen. ABS und Bremsassistent sind in allen Varianten an Bord, ebenso sieben Airbags, denn erstmals in dieser Klasse erhält der Fahrer einen Luftsack zum Schutz seiner Knie. ESP und Traktionskontrolle gehören - mit Ausnahme der Basisversion mit dem Dreizylinder-Benzinmotor - in den Yaris-Modellen ebenfalls zur Grundausstattung. So gerüstet erzielte der Wagen beim Euro-NCAP-Crashtest die Maximalwertung von fünf Sternen.

Extras gegen Aufpreis
Die fünftürigen Versionen kosten jeweils 700 Euro Aufpreis, Mica- oder Metalliclack wird mit 390 Euro extra berechnet, Seitenschutzleisten mit 62 Euro und eine Einparkhilfe mit 370 Euro. Eine Klimaanlage gibt es ab Werk erst für die beiden höheren Ausstattungsniveaus, in den beiden anderen Standards kostet sie 1100 Euro zusätzlich. Serienmäßig sind neben der bereits behandelten Sicherheitsausstattung stets die sogenannten Easy-Flat-Rücksitze und eine CD-Musikanlage.

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