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Testbericht - Nissan "Qashqai": Die Mischung aus Kompaktwagen und SUV

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Fahrbericht  

Nissan Qashqai: Aus Europa für Europa

22.01.2007, 10:18 Uhr | Michael Hoffmann, mid

Nissan Qashqai (Foto: Nissan)Nissan Qashqai (Foto: Nissan) Der neue Hoffnungsträger des Automobilherstellers Nissan hört auf den Namen "Qashqai". Die Mischung aus Kompaktwagen und SUV soll jene Lücken in der Produktpalette füllen, die der inzwischen eingestellte Almera in der unteren Mittelklasse gerissen hat. Das neue Modell ist ab dem 24. Februar zu Preisen ab 19.790 Euro in vier Motorvarianten sowie mit Front- oder Allradantrieb auf dem deutschen Markt erhältlich.#

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Hier geht es zum großen Archiv (Foto: Werk)Hier geht es zum großen Archiv (Foto: Werk)Ein Nissan aus Europa
Die sperrige, einem nahöstlichen Nomadenstamm entlehnte Modellbezeichnung "Qashqai" (sprich: Kaschkai) legt eigentlich eine falsche Fährte, denn der Kompakte ist ein durch und durch europäisches Auto: Design und Technik wurden von den Nissan-Zentren in England entwickelt, und dort, im Werk Sunderland, läuft das Fahrzeug auch vom Band. Es soll die Vorteile mehrerer Fahrzeugklassen miteinander verbinden: die Alltagstauglichkeit und übersichtlichen Abmessungen eines Kompaktwagens sowie die erhöhte Sitzposition und das robust wirkende Äußere eines modernen SUV.

Crossover greift Kompaktklasse an
Nissan hofft auf Kunden, denen Modelle der Golfklasse zu langweilig und echte SUV zu schwerfällig erscheinen. In dieser Größe und mit dieser Optik genießt der Qashqai auf dem deutschen Markt momentan eine Alleinstellung, einzig der Cross-Golf von Volkswagen verfolgt ein ähnliches Konzept, ist aber nur als Fronttriebler erhältlich. Der Qashqai dagegen ist neben der Basis-Version mit Frontantrieb in den stärkeren Motorvarianten für 1850 Euro Aufpreis als Allradler zu haben. Der Antrieb soll insbesondere im Herbst und Winter auf nassen oder glatten Straßen für mehr Fahrsicherheit sorgen.

Raumangebot eher dürftig
Familiäre Bedürfnisse erfüllt der Crossover-Kompaktwagen allerdings nur eingeschränkt: Raumangebot und Beinfreiheit im Fond reichen nur für kürzere Strecken, die Rückbank lässt sich nicht verschieben oder im Boden versenken, sondern nur zu einer unebenen Ladefläche mit Stufe umlegen. Mit dem Kofferraumvolumen von 410 Litern sticht der Japaner aber die meisten Kompaktwagen aus. Das Unternehmen hat ohnehin weniger Familien mit Kindern als potenzielle Kundschaft ausgemacht, sondern eher jene Paare, die noch keine Kinder haben, sowie die Generation 50+, wo die Kinder schon aus dem Haus sind.

Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv)Zum Neuheitenkalender (Foto: Archiv)Agile Motoren
Die Motorenpalette ist übersichtlich: Zwei Diesel und zwei Benziner decken ein schmales Leistungsspektrum von 105 PS bis 150 PS ab. Beliebtester Motor dürfte der kleinere Diesel mit 105 PS werden, der im Fronttriebler für 21.740 Euro erhältlich ist. Einen agilen Eindruck machte auf den ersten gefahrenen Kilometern aber auch der stärkere Benziner mit 141 PS, der nur selten angestrengt wirkt und insbesondere durch Drehfreude und einen leisen und vibrationsfreien Motorlauf gefällt.

Gemütlicher Cruiser
Die komfortable Fahrwerksabstimmung, die kaum vorhandenen Motor- und Abrollgeräusche, die simple Bedienung und die angenehme Sitzposition auf den vorderen Plätzen laden zu entspannten Autobahnreisen und Erkundungstouren in der Stadt ein. Auf kurvigen Landstraßen fühlt sich der Nomade weniger wohl: Die schwergängige Lenkung und der im Vergleich zu einem Pkw hohe Aufbau lassen den Japaner dort schwerfällig und ungelenk wirken.

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Gut ausgestattet
Das neue Modell ist in den drei klassischen Nissan-Ausstattungslinien "Visia", "Acenta" und "Tekna" zu haben, wobei das Sicherheitsniveau schon in der Basis mit ESP, Front- und Seitenairbags sowie Bremsassistent und aktiven Kopfstützen ordentlich ist. Auch Klimaanlage, CD-Radio, Bordcomputer und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung fürs Handy sind in allen Modellen an Bord. 15.000 Fahrzeuge will Nissan im Jahr 2007 in Deutschland verkaufen, im nächsten Jahr sollen es 18.000 Einheiten werden. Dafür hat sich der Qashqai vor allem das Erobern von Fremdkunden vorgenommen: 80 Prozent der Käufer sollen von anderen Marken kommen.

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