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Fahrbericht: Mittelklasselimousine Saab 9-3 Aero - Mal was anderes

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Fahrbericht  

Saab 9-3 Aero - Mal was anderes

25.04.2006, 13:04 Uhr | Holger Holzer/mid, t-online.de

Saab 9-3 Aero (Foto: Saab)Saab 9-3 Aero (Foto: Saab) Etwas anders als andere Mittelklasselimousinen ist er schon, der Saab 9-3 Aero. Das fängt beim grün beleuchteten Armaturenbrett an und hört beim eigenwilligen Frontdesign der Limousine noch nicht auf. Mit kühler Extravaganz und einem Stückchen Exklusivität haben die Schweden in den 80ern große Erfolge gefeiert. Heute kriselt der Fahrzeugabsatz des Traditionsunternehmens. Am Top-Modell der Mittelklassereihe, dem Saab 9-3 Aero, kann das eigentlich nicht liegen.

Foto-Show Saab 9-3 Aero
Foto-Show Saab 9-3 SportCombi
Foto-Show Saab 9-3 Cabrio
Foto-Show Saab 9-5 SportCombi
Foto-Show Saab Aero X

Turbo mit 250 PS, hoher Verbrauch
Rasante 250 PS Leistung aus einem 2,8-Liter-Sechszylinder-Turbomotor treiben die Sportlimousine bis auf Tempo 250 und pressen den Fahrer beim Gasgeben ohne nennenswertes Turboloch in die bequemen Ledersitze. Von der großen Kraft des Aggregats hört der Fahrer indes nichts als ein sonores Summen. So bereitet die Autobahnfahrt mit dem Kraftprotz ungetrübtes Vergnügen. Viel weniger als ein Verbrauch von 11,7 Litern Super auf 100 Kilometern ist bei solcher Leistung aus sechs Zylindern allerdings nicht drin. Neben den Spritkosten fallen noch 189 Euro Steuern und 546 Euro Kfz-Versicherung an.

Optisch nichts Neues
Der Kofferraum ist mit 425 Litern ein wenig kleiner als bei den Konkurrenten Audi A4 und BMW 3er; beim Bestücken stört die hohe Ladekante. Für Passagiere jedoch ist Platz genug, sie sitzen auch im Fond bequem. Optisch setzt Saab auf Tradition: An der schnörkellos keilförmigen Linienführung und dem markanten dreiteiligen Kühlergrill auf der langen Nase hat sich seit der Markteinführung 2003 wenig geändert.

Verarbeitungsqualität nicht die beste
Auch der Innenraum ist im bewährten Stil gehalten: breite Mittelkonsole, viele Knöpfe und das Zündschloss neben dem Sechsgang-Schaltknüppel. Kunststoff in Aluminium-Optik sorgt für eine moderne Atmosphäre. Leider ist die Verarbeitungs- und Materialqualität nicht die beste. So waren beim gefahrenen Exemplar die Kunststoffteile der Türverkleidung fleckig, an Teilen der Mittelkonsole fanden sich Stanzspuren. Das bringt Punktabzug gegenüber Audi und BMW.

Preise beginnen bei 36.500 Euro
Preislich unterscheidet sich die Wettbewerber zudem kaum. Der Saab ist mit 36.500 Euro nur 500 Euro billiger. So spricht für Saab vor allem sein "Anderssein"; ihn sieht man nicht an jeder Ecke. Und wer auf Understatement steht, ist mit der Top-Motorisierung gut bedient. Die bullige Kraft des modernen Motors lässt sich von außen kaum erahnen.

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