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Fahrbericht  

Mazda6: Alte Werte - neue Werte

15.11.2007, 17:57 Uhr | mid, t-online.de

Neuer Mazda6 (Foto: Mazda)Neuer Mazda6 (Foto: Mazda)Der Mazda6 spielt für den Automobilhersteller in Europa die Rolle eines Vorzeigemodells. Schon in der 2002 eingeführten ersten Generation fügten sich die Talente des 626-Nachfolgers zu einem der ausgewogensten Angebote in der Mittelklasse. Mit der ab Februar in den Versionen Stufenheck und Fließheck erhältlichen zweiten Generation will Mazda an diese Werte anknüpfen und gleichzeitig neue Marksteine setzen.

Foto-Show Der neue Mazda6
Foto-Show Mazda2
Foto-Show Mazda Hakaze
Foto-Show Blick in die Mazda-Zukunft

Drei Benziner und ein Diesel
Im zweiten Quartal folgt die für diese Modellreihe besonders wichtige Kombi-Version, die rund 70 Prozent der für Deutschland durchschnittlich 20.000 jährlich angepeilten Verkäufe auf sich vereinen soll. Bei den Antrieben können die Kunden zwischen drei Benzinmotoren und einem Diesel wählen, die allesamt vom Verkaufsstart an zur Verfügung stehen.

Bei 22.400 Euro geht es los
Der Einstiegspreis in die Mazda6-Baureihe liegt bei 22.400 Euro für den 1,8-Liter-Benziner mit Stufenheck und Comfort-Ausstattung. Der Aufpreis für das praktische Fließheckmodell beträgt stets 500 Euro, für den Kombi werden zusätzlich 500 Euro fällig.

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Der Neue ist gewachsen
Gegenüber seinem Vorgänger ist die zweite Generation in allen Dimensionen um einige Zentimeter gewachsen. Dadurch bietet die Mazda-Mittelklasse in allen Karosserievarianten mehr Platz für Passagiere und Gepäck. Vor allem beim Kombi fällt das Wachstum deutlich aus. Plus 7,5 Zentimeter in der Länge bringen über 100 Liter zusätzlichen Stauraum (circa 1700 Liter maximal) und zwei Zentimeter mehr Beinfreiheit für die Mitfahrer im Fond. Allerdings geht das Größenwachstum bei Mazda nicht ins Gewicht. Wie schon beim Mazda2 fällt die neue Generation sogar etwas leichter aus, immerhin bis zu 35 Kilogramm.

Foto-Show Mazda3
Foto-Show Mazda3 MPS

Hochwertige Materialien
Schon auf einer ersten Probefahrt knüpft der neue Mazda6 problemlos an die Tugenden seines Vorgängers an und zeigt sich in einigen Disziplinen sogar deutlich verbessert. Dies gilt zum Beispiel für die sehr hochwertig und gut verarbeitet wirkenden Materialien im Innenraum, die präzise Lenkung und das leichtgängige Sechsganggetriebe im 2,5-Liter-Motor.

Überzeugendes Triebwerk
Dieses Triebwerk ersetzt den bisherigen 2,3-Liter-Benziner und überzeugt nicht nur mit 170 Pferdestärken, sondern auch einen seidigen Lauf und - nach einer ganz kurzen Anfahrtsschwäche - guten Durchzug. Die anderen drei zur Wahl stehenden Antriebe, der 1,8-Liter-Benziner mit 120 PS, der 2,0-Liter-Benziner mit 147 PS sowie der 140 PS starke 2,0-Liter-Diesel sind dagegen alles bewährte Bekannte.

Kaum Kritikpunkte
Angesichts seines erneut sehr ausgewogenen Auftritts lassen sich nur schwer Kritikpunkte finden. Einer könnte das bei Querstreben etwas knochig wirkende Fahrwerk sein, was aber auch an den in den Ausstattungsversionen Dynamic und Top serienmäßigen 18-Zoll-Felgen liegen könnte. Die darunter platzierte Variante Exklusive rollt auf 17-Zoll-Felgen und die Basisversion Comfort begnügt sich mit 16-Zöllern.

Foto-Show Mazda MX-5 CC
Foto-Show Mazda CX-7
Foto-Show Mazda MX-5

Umfangreiche Basisausstattung
Allerdings muss gesagt werden, dass in der Mittelklasse sich wohl kaum eine Basisausstattung so komplett darbietet, wie die des neuen Mazda6:
Leichtmetallfelgen, eine Audio-Anlage mit CD-Player, elektrische Fensterheber an allen Plätzen, die Klimaanlage und eine funkfernbediente Zentralverriegelung gehören stets zur Serienausstattung.

Kurze Aufpreisliste
In den höheren Ausstattungsvarianten kommen dann Dinge wie eine Klimaautomatik, ein Tempomat, Bordcomputer, Xenon-Licht, Regensensor, ein Bose-Soundsystem oder auch eine Reifendruckkontrolle dazu. Wer die höchste Ausstattungsstufe Top wählt, findet in der Aufpreisliste nur noch die Metallic-Lackierung, das DVD-Navigationssystem und ein elektrisch zu betätigendes Glasschiebedach.

"Ausstattungsbereinigt" gleich teuer
Je nach Variante fällt der neue Mazda6 bis zu 800 Euro teurer aus als sein Vorgänger. Mazda rechnet jedoch zusätzliche Serienausstattungen wie die Alu-Felgen oder die jetzt aktiv arbeitenden Kopfstützen gegen und kommt zum Schluss, dass der Mittelklässler "ausstattungsbereinigt" auf gleichem Niveau geblieben ist.

Neuer Passat-Gegner?
Auf jeden Fall ist es Mazda gelungen, ein schon in der Summe seiner Eigenschaften überzeugendes Fahrzeug weiter aufzuwerten. Abgesehen von Premium-Wettbewerbern wie Audi oder BMW müssen sich die Japaner vor keiner anderen Marke fürchten und könnten mit dem neuen Mazda6 sogar einem VW Passat oder dem neuen Ford Mondeo Paroli bieten.

Gut 16.000 Zulassungen angepeilt
Dies gilt natürlich nicht für den Absatz, denn Importmarken haben es in Deutschland traditionell schwer. Für das kommenden Jahr rechnet Mazda mit 16.200 Zulassungen des neuen Mazda6 plus noch 3000 des alten Modells. Im ersten vollen Verkaufsjahr 2009 sollen es dann rund 20.000 Einheiten werden.

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