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Skoda Superb: Der Trick mit dem Heck

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Fahrbericht Skoda Superb  

Der Trick mit dem Heck

15.05.2008, 10:20 Uhr | mid

Neuer Skoda Superb (Foto: Skoda)Neuer Skoda Superb (Foto: Skoda) Klassische Proportionen, viel Platz, ein großes Motorenangebot und einige pfiffige Ideen gibt Skoda der zweite Generation der Mittelklasselimousine bei ihrem Deutschlandstart Anfang Juni mit. Die erste Auflage des Modells hatte mit insgesamt rund 133.000 weltweit verkauften Einheiten die hohen Erwartungen nicht ganz erfüllt.

Foto-Show Der neue Skoda Superb
Video Neuer Skoda Superb

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Bei 23.000 Euro geht es los

Das soll jetzt anders werden: Das neue Flaggschiff soll nicht nur Aufsteiger vom deutlich kleineren Skoda Octavia, sondern auch Kunden anderer Marken ansprechen. Hinzu kommt ein recht günstiger Einstandspreis von 23.000 Euro - das sind bei gelich starkem Motor etwa 10.000 Euro weniger als ein 5er BMW.

Preise und Daten Skoda Superb

Modell

Leistung

0 - 100

Vmax

Verbrauch

CO2

Preis

1,4 TSI

125 PS

10,5 s

201 km/h

6,7 l

157 g/km

22.990 €

1,8 FSI

160 PS

8,6 s

220 km/h

7,6 l

180 g/km

24.990 €

1,9 TDI

105 PS

12,5 s

190 km/h

5,7 l

151 g/km

23.990 €

2,0 TDI

140 PS

10,2 s

207 km/h

5,9 l

155 g/km

25.690 €

2,0 TDI

170 PS

8,8 s

222 km/h

6,0 l

159 g/km

27.090 €

Neues "Twindoor-Konzept"

Eine exaktere Einordnung des Superb fällt gar nicht leicht, denn der große Skoda ist tatsächlich eine Mischung aus Stufenheck- und Fließhecklimousine. Der Grund dafür liegt in einer Weltpremiere, dem bisher einmaligen "Twindoor-Konzept".

Aktuelle Meldungen Autogramm

Stufen- und Fließhecklimousine

Die im eigenen Hause erdachte Lösung ermöglicht es, wie bei einer Stufenheck-Variante entweder nur den Kofferraumdeckel zu öffnen oder durch Betätigung einer zweiten, ebenfalls an der Unterseite des Deckels angebrachten Taste wie bei einem Fließheck die gesamte Heckklappe samt Scheibe anzuheben. Eine pfiffige Lösung, die in der Branche schnell Nachahmer finden dürfte.

Riesiger Kofferraum

Auch hinter der Klappe verbirgt sich Großes, nämlich ein riesiger Kofferraum mit einem Volumen von 565 Litern, das durch Umlegen der Rücksitze auf kombiartige 1670 Liter erweitert werden kann. Apropos Kombi: Erstmals wird es auch für den Superb einen solchen geben. Ende 2009 kommt er zu den Händlern, und auf sein Ladevolumen darf man wirklich gespannt sein.

Sechs Motoren zur Auswahl

Bei den Motoren darf Skoda dank seiner VW-Konzernzugehörigkeit aus dem Vollen schöpfen. Zum Start beziehungsweise kurz danach stehen sechs Antriebe zur Verfügung, darunter drei Diesel. Der Selbstzünder-Anteil lag beim Superb bisher bei 80 Prozent und wird nach Berechnungen des Herstellers künftig leicht sinken. Das könnte nicht zuletzt auch an den formidablen Benzinmotoren liegen.

TSI-Benziner als Einstieg

So ist der Superb zum Beispiel mit dem Einstiegsmotor, einem 1,4-Liter-Vierzylinder mit 125 PS, alles andere als untermotorisiert. Das VW-Aggregat arbeitet nach dem "Downsizing-Konzept" des Konzerns; es verbindet einen kleinen Hubraum mit Turbo- und Kompressoraufladung. Somit steht jederzeit mehr als ausreichend Durchzug zur Verfügung, gleichzeitig kann der Superb aber auch recht sparsam gefahren werden.

Noch mit Pumpe-Düse-Diesel

Wer zum kleinsten Motor greift und dem großen Skoda noch einige notwendige Extras hinzufügt, erhält für deutlich unter 30.000 Euro eine großzügige Mittelklasselimousine, die kaum einen Vergleich zu scheuen braucht. Wer ständig größere Touren fährt, wird allerdings mit einem der sparsamen Diesel besser bedient sein, auch wenn die beiden kleineren Motoren noch nach dem Pumpe-Düse-Prinzip arbeiten. Sie werden allerdings nach und nach durch die neuen Common-Rail-Aggregate ersetzt.

Absatz soll verdoppelt werden

Deutschland ist nicht nur der größte Absatzmarkt für Skoda, auch der Superb war bislang bei uns erfolgreich wie nirgendwo. Rund 3.400 Einheiten wurden jährlich hierzulande verkauft. Mit dem neuen Superb haben die Tschechen größere Pläne. Allein in Deutschland soll der Absatz auf 6.000 Einheiten bis 7.000 Einheiten verdoppelt werden. Ob das klappt, steht heute noch in den Sternen, aber wer ein klassisches Mittelklassemodell mit einem Platzangebot wie in der Oberklasse sucht, sollte bei der tschechischen VW-Tochter fündig werden.


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