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Ford Fiesta: Der neue Fiesta im Autotest

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Autotest  

Ford Fiesta: Die neue Leichtigkeit

02.09.2008, 15:42 Uhr | Holger Holzer / mid

Ford Fiesta: Der neue Fiesta im Autotest. Der Ford Fiesta (Foto: Ford)

Der Ford Fiesta (Foto: Ford)

Gegen den Trend zu Größenwachstum und Gewichtszunahme hat der Ford Fiesta in der nun siebten Generation im Vergleich zum Vorgänger seine Abmessungen nahezu gehalten und ist dabei auch noch leichter geworden. Voll im Trend hingegen liegt das spritzige Design des einst unscheinbaren Kölner Kleinwagens. Zu Preisen ab 11.250 Euro tritt er ab dem 11. Oktober mit Motoren zwischen 60 PS und 120 PS Leistung gegen VW Polo, Opel Corsa und Co. an.

Ford Fiesta mit neuer Optik

Optisch macht der mit drei oder fünf Türen erhältliche Fiesta einen großen Sprung ins Hier und Jetzt. Der mächtige trapezförmige Kühlergrill und die stark geschlitzten, weit in die Kotflügel gezogenen Scheinwerfer geben ihm ein angriffslustiges Gesicht. Eine aufsteigende Schulterlinie gepaart mit dem abfallenden Dach sorgt für eine schnittige Keilform. An die sechs Jahre lang gebaute Vorgängergeneration erinnern fast nur noch die Ford-typisch ausgestellten Kotflügel.

Technische Daten und Preise Ford Fiesta

Modell

1,2

1,2

1,4

1,6

1,6 TDCi

1,6 TDCi Eco

Motor

Vierzyl.

Vierzyl.

Vierzyl.

Vierzyl.

Vierzyl.

Vierzyl.

Leistung

60 PS

82 PS

96 PS

120 PS

90 PS

90 PS

Hubraum

1242 ccm

1242 ccm

1388 ccm

1596 ccm

1560 ccm

1560 ccm

0-100 km/h

16,9 s

13,3 s

12,1 s

9,9 s

11,9 s

k. A.

V-Max

152 km/h

168 km/h

175 km/h

193 km/h

175 km/h

k. A.

Verbrauch

5,4 l

5,7 l

5,7 l

5,9 l

4,2 l

3,7 l

CO2

128 g

133 g

133 g

139 g

110 g

99 g

Preis ab

11.250 €

12.000 €

14.500 €

16.250 €

14.500 €

k.A.

Sicht nach hinten nicht besonders gut

Dabei verlangt der schnittige Karosseriebau kaum Zugeständnisse an die Alltagstauglichkeit. Die Übersichtlichkeit nach vorn und zur Seite ist gut, lediglich nach hinten schränkt das kleine Heckfenster den Blick beim Rangieren etwas ein. Trotz der windschnittigen Dachschräge gibt es auch im Fond ausreichende Kopffreiheit, wie überhaupt das Platzangebot für die Passagiere großzügig dimensioniert ist. Der Gepäckraum von 295 Litern kann sich ebenfalls im Klassenvergleich sehen lassen, durch das Umklappen der serienmäßig teilbaren Rückbank stehen 979 Liter zur Verfügung.

Viele Ablagen im Innenraum

In ganz neuem Stil kommt der Innenraum daher. Beherrschendes Element ist die Mittelkonsole, auf der sich die Steuerelemente für CD-Radio und Telefon finden. Sie sind im Stil eines Handy-Tastenfeldes gehalten und überzeugen mit guter Bedienbarkeit. Leider fällt durch diese Gestaltung der DIN-Radioschacht weg, was die Nachrüstung einer eigenen Audioanlage unmöglich macht und den Kunden zum Kauf des aufpreispflichtigen Ford-Systems zwingt. Großzügig hingegen waren die Entwickler bei den Ablagen. In den Türen lassen sich große 1,5-Liter-Wasserflaschen und Straßenkarten unterbringen, zusätzlich gibt es ein geräumiges Handschuhfach. Für gute Ergonomie sorgt die in Höhe und Länge verstellbare Lenksäule - eine Seltenheit bei Kleinwagen.

Vier Benziner von 60 bis 120 PS

Zum Marktstart bilden vier Benzinmotoren und ein Dieseltriebwerk die Antriebspalette. Gegenüber dem Vorgänger wurden die Motoren optimiert, bieten nun mehr Drehmoment und benötigen weniger Kraftstoff. Einstiegstriebwerk ist ein 1,25-Liter-Vierzylinder-Ottomotor mit 60 PS Leistung und einem Verbrauch von 5,4 Litern Super auf 100 Kilometern, der auch in der Ausbaustufe mit 82 PS erhältlich ist und dort 5,7 Liter Super benötigt. Beide Triebwerke eignen sich mit ihren eher bescheidenen Fahrleistungen vor allem für den Stadtverkehr. Mit einem guten Verhältnis von Kosten und Dynamik kommt der 1,4-Liter-Ottomotor mit 96 PS daher, dessen Normverbrauch bei 5,7 Litern Super liegt. Vorläufiger Top-Benziner ist das 1,6-Liter-Triebwerk mit 120 PS, das 5,9 Liter Super benötigt.

Spar-Diesel mit 3,7 Litern Verbrauch geplant

Auf Dieselseite steht ein 1,6-Liter-Aggregat mit 90 PS und einem Verbrauch von 4,2 Litern Diesel, der vor allem für den gewerblichen Einsatz und absolute Vielfahrer interessant ist. Eine verbrauchsoptimierte Sparversion mit rund 3,7 Litern Diesel Verbrauch soll folgen. Neben dem ordentlichen Durchzug überzeugen die Selbstzünder vor allem mit ihrem kultivierten Lauf und dem niedrigen Geräuschniveau, das auf die allgemein gute Dämmung des Fiesta zurückzuführen ist. Auch Abroll- und Windgeräusche halten sich bei allen Versionen in Grenzen. Lediglich ein drehzahlsenkendes Sechsgang-Getriebe fehlt im Angebot, die Kraftübertragung besorgt je nach Motorisierung wahlweise eine Handschaltung mit fünf Gängen oder eine Viergang-Automatik.

Komfortables Fahrwerk

Punkten kann der Fiesta wie gewohnt beim Fahrwerk. Die relativ straffe Grundabstimmung lässt den kleinen Fronttriebler flott um Kurven wieseln, ohne den Komfort auf welligem Untergrund oder schlechten Straßen vermissen zu lassen. Geradeauslauf und Kurvenverhalten sind tadellos. Einzig die elektrische Servolenkung wirkt gelegentlich etwas synthetisch. Für Sicherheit an Bord sorgen das serienmäßige ESP sowie fünf Airbags, darunter auch ein Knieairbag für den Fahrer.

Sparsamer als die Konkurrenz

Insgesamt baut der neue Fiesta auf den Vorzügen seines Vorgängers auf und kann zudem neue Pluspunkte sammeln. Raumangebot, Fahrwerk und Alltagstauglichkeit gehören auch weiterhin zu den besten in seiner Klasse. Hinzu kommen das frischere Design und die serienmäßige Sicherheitsausstattung. Im Vergleich mit den meisten Wettbewerbern ist der Kölner sparsamer und preiswerter und bietet somit zurzeit eines der besten Angebote in der Kleinwagenklasse.

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