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Die reine Lehre der Vernunft

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Neuer Skoda Octavia  

Die reine Lehre der Vernunft

15.10.2008, 14:14 Uhr | mid

Der neue Skoda Octavia in Fahrt (Foto: Skoda)Der neue Skoda Octavia in Fahrt (Foto: Skoda) Mit neuer Frontgestaltung, geänderten Heckleuchten, etwas Kosmetik im Innenraum und einem neuen Benzinmotor rüstet sich der Skoda Octavia für die zweite Hälfte seines Lebenszyklus. Obwohl die für den 3. Januar 2009 angepeilte Markteinführung des Mittelklässlers auf Golf-Basis nicht mehr lange auf sich warten lässt, hat der Hersteller die neuen Preise noch nicht genannt.

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Octavia wird wohl etwas teurer

Die angespannte Marktlage dürfte aber eine Erhöhung von allenfalls rund 200 Euro ratsam erscheinen lassen. Damit dürfte das Basismodell, der viertürige Octavia mit 1,4-Liter-Benziner und 80 PS, für knapp 15.400 Euro zu haben sein. Der Kombi kostet rund 2000 Euro mehr.

Skoda-Geschäft läuft gut

Die neue, vom Top-Modell Superb inspirierte Frontpartie mit größeren Scheinwerfern und neu gestalteten Stoßfängern verleiht dem kleinen Mittelklasse-Modell nun etwas mehr Präsenz. Ein Hingucker ist aus dem Octavia jedoch auch nach den optischen Retuschen nicht geworden. Die tschechische Marke steht im VW-Konzern nun einmal für solide Technik, ein seriöses Preis-Leistungsverhältnis und für die reine Lehre der Vernunft. Der Erfolg der Marke, die sich in Deutschland auf Platz zwei der Importeurs-Statistik vorgearbeitet hat, gibt diesem Ansatz Recht.

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Hochwertige Atmosphäre

Im Innenraum versprühen neue Materialien, eine tadellose Verarbeitung und eine klare Strukturierung der Instrumente und Bedienelemente eine hochwertige Atmosphäre, die längst jeden Ostblock-Charme abgelegt hat. Das neue Lenkrad liegt griffig und sicher in der Hand, die Gänge des manuellen Getriebes lassen sich ohne einen Hauch des Hakelns problemlos wechseln.

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Viel Neues verbaut

Neuzugang in der Serienausstattung sind die sogenannten WOKS-Kopfstützen, die beim Heckaufprall vor dem Schleudertrauma schützen sollen; die Optionsliste wurde unter anderem durch ein Navigationssystem mit Touchscreen-Display, einen verbesserten Anschluss für externe Audiogeräte und neue Leichtmetallräder erweitert.

Famoser neuer 122-PS-Benziner

Ein echter Zugewinn ist der erstmals erhältliche 1,4-Liter-TSI-Benziner mit 122 PS, der als wohl bester derzeit verfügbare Ottomotor in dieser Leistungsklasse schon im neuen VW Golf eine formidable Figur abgibt. Vor allem zusammen mit dem optionalen Siebengang-Direktschaltgetriebe (DSG) bildet er ein kongeniales Duo, das mit seiner Ausgewogenheit aus vergleichsweise geringem Spritverbrauch, hoher Laufkultur und kraftvoller Leistungsentfaltung überzeugt.

Ausreichende Motorisierung

Dank Turbodruck liefert der kleine Benziner zwischen 1500 und 4000 Umdrehungen konstant das Drehmomentmaximum von 200 Newtonmeter an die Vorderräder und erstickt Wünsche nach einer stärkeren Motorisierung schon im Ansatz. Die können natürlich trotzdem erfüllt werden.

Sauger noch erhältlich

Vorläufige Spitze ist ein 1,8-Liter-TSI mit 160 PS, der ebenfalls optional mit dem Siebengang-DSG erhältlich ist, ehe Mitte nächsten Jahres der neue Octavia RS mit rund 200 PS auf den Markt kommt. Unterhalb der aufgeladenen TSI-Motoren bleiben zwei herkömmliche Saugmotoren mit 80 PS und 102 PS im Programm.

Diesel noch mit Pumpe-Düse-Technik

Weniger überzeugen kann im direkten Vergleich die aktuelle Dieselpalette. Weil die geschmeidigen Common-Rail-Triebwerke erst einmal bei VW und Audi gebraucht werden, muss sich Skoda zunächst noch mit den rauen Pumpe-Düse-Dieseln mit 1,9 Litern Hubraum und 105 sowie 2,0 Litern Hubraum und 140 PS begnügen. Erst im Mai nächsten Jahres folgt ein neuer 1,6-Liter-Common-Rail-Diesel mit 105 PS; das Warten dürfte sich lohnen.

Etwas ruppige Federung

Für alle Motorisierungen gilt: Das Fahrwerk erlaubt eine recht sportliche Fahrweise, die dank des vorhersehbaren leichten Untersteuerns in schnellen Kurven gut zu beherrschen ist. Auf schlechten Straßen wirkt die Federung aber bisweilen etwas ruppig. Hier könnte man sich ruhig ein bisschen mehr von der Skoda-typischen Vernunft vorstellen.

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