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Toyota Avensis - ein guter neuer Bekannter

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Toyota Avensis - ein guter neuer Bekannter

02.12.2008, 13:15 Uhr | mid, t-online.de

Neuer Toyota Avensis (Foto: Toyota)Neuer Toyota Avensis (Foto: Toyota) Ab Ende Januar steht die dritte Generation des Toyota Avensis bei den Händlern. Erhältlich ist der japanische Mittelklässler als Limousine im klassischen Stufenheck-Zuschnitt oder als Kombi, den Toyota allerdings wie immer mit "C" schreibt. Preislich ordnet sich der Avensis auf einer Ebene mit Wettbewerbern wie dem Mazda6, dem Honda Accord oder dem neuen Opel Insignia ein. Ab 22.700 Euro gibt es die Limousine, der Combi kostet bei gleicher Motorisierung und Ausstattung stets 1000 Euro mehr.#

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Kennen wir uns?

Schon auf den ersten Blick wirkt der völlig neu entwickelte Avensis seltsam vertraut. Die hohe Gürtellinie, große Scheinwerfer und der typische Toyota-Kühlergrill lassen keine Zweifel an seiner Herkunft aufkommen. Gleichzeitig ist der Avensis aber auch in vielen Details völlig anders als sein Vorgänger. Die gestreckten A- und C-Säulen sorgen für einen coupéartigen Dachverlauf, fünf Zentimeter mehr in Breite und Länge sorgen nicht nur für mehr Komfort im Innenraum, sondern auch für einen eindrucksvollen Auftritt.

Hervorrragend zu bedienen

Auf 4,70 Meter Länge summiert sich die Limousine, der mit rund 80 Prozent angestrebtem Verkaufsanteil in Deutschland wesentlich wichtigere Kombi kommt auf 4,77 Meter. Hinter der Klappe des Stufenhecks verbirgt sich ein ordentliches Kofferraumvolumen von 509 Litern, der Kombi nimmt 543 Liter bis 1609 Liter Gepäck auf, kein schlechter Wert in Zeiten, in denen aus ehemaligen Nutzlastern zunehmend Lifestyle-Fahrzeuge werden. Beiden Karosserievarianten gemein ist das sehr aufgeräumte, hervorragend zu bedienende, aber in seiner Perfektion auch etwas langweilige Cockpit.

Sechs Motoren für den Toyota Avensis

Insgesamt sechs Motoren stellt Toyota für den Avensis bereit. Die drei Benziner mit 1,6 Litern, 1,8 Litern und 2,0 Litern Hubraum leisten zwischen 132 PS und 152 PS. Sie verfügen alle drei über die Valvematic-Technologie, eine Weiterentwickung der variablen Ventilsteuerung VVT-i, bei der zusätzlich der Ventilhub auf der Einlassseite kontinuierlich variiert wird. Damit erzielt Toyota angemessene Verbrauchswerte im Bereich von 6,5 Litern bis 7,0 Litern je 100 Kilometer und ansehnliche Drehmomentverläufe.

126-PS-Diesel ist gute Wahl

Auch bei den Dieseln gibt es drei Angebote. Dabei ist der 2,0-Liter-Motor mit 126 PS eine gute Wahl, denn das Aggregat verrichtet seine Arbeit unaufgeregt und mit 5,4 Liter Durchschnittsverbrauch auch günstig. Nur einen Zehntelliter mehr benötigt der 2,2-Liter-Motor mit 150 PS. Nur dieses Aggregat wird auch mit einer Sechsgangautomatik angeboten, allerdings konnte diese Kombination auf ersten Testfahrten nicht völlig überzeugen, da subjektiv viel von der Kraft des Diesels im Getriebe hängen zu bleiben scheint.

Kompromiss aus Kosten und Gegenwert

Nur für diese Variante, mittlerer Diesel plus Automatik, bietet Toyota über die Ausstattungsstufen Avensis, Sol und Exekutive hinaus auch eine TEC-Version an, die mit Leder, Bi-Xenon-Scheinwerfern, Panoramadach und 18-Zoll-Leichtmetallrädern derart umfangreich ausgestattet ist, dass die Aufpreisliste nur noch die Posten Navigationssystem (1900 Euro) und Metallic-Lack (520 Euro) beinhaltet. Fast die Hälfte aller Verkäufe wird aber auf die mittlere Stufe Sol entfallen, die unter anderem mit Klimaautomatik und vier elektrischen Fensterhebern den besten Kompromiss aus Kosten und Gegenwert bietet.

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Geringer Wertverlust erwartet

Günstige Unterhaltskosten und spezielle Angebote im Leasing- und Finanzierungsbereich sollen den Avensis auch für gewerbliche Kunden attraktiver machen, denn in Deutschland entfallen über 70 Prozent aller Käufe in der Mittelklasse auf diesen Bereich. Dazu erwartet Toyota für den Mittelklässler nach Prognosen von DAT den geringsten Wertverlust aller Fahrzeuge in dieser Klasse.

Sehr gelungenes Fahrzeug

Der Avensis ist in der Summe seiner Eigenschaften ein sehr gelungenes Fahrzeug. Obwohl er auf den ersten Blick wie ein alter Bekannter wirkt, wurde er tatsächlich völlig neu gezeichnet und entwickelt - und zwar erstmals von Toyota Europa. Schließlich wird der Fünfsitzer auch ausschließlich in Europa gebaut, im englischen Werk Burnaston. Rund 115.000 Einheiten jährlich sollen dort vom Band rollen, 14.000 davon werden nach derzeitigem Planungsstand in Deutschland ihren Fahrer finden.

Fast endlos viele Konkurrenten

Das ist ein relativ bescheidenes Ziel, denn immerhin kam die zweite Generation auf durchschnittlich 20 000 Einheiten. Allerdings sind die Zeiten hart und die neue Toyota-Mittelklasse muss sich gegen starke deutsche Konkurrenten wie den VW Passat, den Ford Mondeo und den Opel Insiginia ebenso durchsetzen wie gegen etablierte Importwettbewerber wie den Renault Laguna, den Citroen C5, den Mazda6 und den Honda Accord. Man darf also gespannt sein, wie der Markt das neue Angebot des weltweit größten Automobilherstellers aufnehmen wird.

Fazit Toyota Avensis

Die Pluspunkte sind: Großes Kofferraumvolumen, günstige Unterhaltskosten; Minuspunkte: langweilige Cockpit-Gestaltung, wenig überzeugendes Sechsgang-Automatik-Getriebe.

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