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Kia Soul im Autotest: Cooler Kasten für Jung und Alt

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Autotest  

Kia Soul: Cooler Kasten für Jung und Alt

10.12.2008, 11:43 Uhr | Sabine Stahl / mid

Kia Soul: Lifestyle-Koreaner im Kasten-Design (Foto: Kia)Kia Soul: Lifestyle-Koreaner im Kasten-Design (Foto: Kia) Mit seinem ausgefallenen Kasten-Design und zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten will der neue Kleinwagen Kia Soul die Herzen junger Autokäufer im Sturm erobern. Die äußere Erscheinung steht dabei im Mittelpunkt, schließlich soll der von Star-Designer Peter Schreyer entworfene Lifestyle-Koreaner der Marke zu einem cooleren Image verhelfen. Und da Image auch einen Preis hat, kostet der im Februar zu den Händlern rollende Fünftürer in Kombination mit dem 1,6-Liter-Einstiegsbenziner stolze 14.980 Euro.#

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Viel Raum im Kia Soul

Dafür hat der Kasten auf Rädern aber jede Menge zu bieten, wie zum Beispiel Geräumigkeit. Mit einer Länge von 4,11 Metern liegt der Soul am oberen Ende seiner Klasse und seine Höhe von 1,61 Metern erlaubt es selbst Großgewachsenen, aufrecht hinter dem Steuer zu sitzen. Nur haben sowohl Großgeratene als auch Kleine durch die begrenzten Verstellmöglichkeiten beim Fahrersitz und Lenkrad Schwierigkeiten, die ideale Sitzposition zu finden.

Hohe Sitze, guter Überblick

Doch dafür erlaubt das erhöhte Sitzen einen rundum guten Überblick, was gerade im Stadtverkehr für Pluspunkte sorgt. Die Polster mit ausgeprägten Seitenwangen sind allerdings etwas weich geraten und für Langstrecken-Fahrten weniger geeignet, doch für die City-Tour voll ausreichend. Das Kofferraumvolumen ist für Kleinwagenverhältnisse angemessen groß und fasst zwei Getränkekisten oder zwei Trolleys für den Wochenendausflug.

Kantiges und auffälliges Design

Besonders auffällig ist die kantige Außenhaut des Fronttrieblers, wobei er sich durch die fast horizontal verlaufende Dachlinie und ein beinahe senkrecht abfallendes Heck auszeichnet. Die Front ist wuchtig gestaltet und hat große, treu blickende Schweinwerfer-Augen sowie eine schmale Kühlergrillnase über einem großen Lufteinlass. Die Heckklappe ist rechteckig gehalten und wird von schmalen, senkrecht stehenden Rückleuchten eingerahmt. Für die Außenhaut stehen neben ausgefallenen Farben auch verschiedene Muster zum Bekleben zur Verfügung. Ebenfalls ein Blickfang sind die optional erhältlichen Felgen mit floralem Speichendesign.

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Ein Benziner, ein Diesel

Motorseitig stehen anfangs zwei 1,6-Liter-Antriebe zur Wahl, die mit 126 PS bei der Ottovariante und 128 PS beim Diesel vergleichsweise kräftig sind und den Soul dadurch recht kostspielig machen. Der Benziner erfreut vor allem durch seine Laufruhe, lässt jedoch beim kräftigeren Tritt auf das Gaspedal etwas an Spritzigkeit vermissen. Diese bietet wiederum der Dieselmotor, dessen Drehmomentmaximum von 260 Newtonmetern bereits ab 1900 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung steht, so dass der Beschleunigungsbefehl schnell in die Tat umgesetzt wird.

Wendekreis ist zu groß

Beide Triebwerke sind serienmäßig an ein Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelt, das geschmeidige Gangwechsel erlaubt. Auch das Fahrwerk gibt sich positiv und bietet durch einen relativ langen Radstand viel Stabilität. Dafür ist der Wendekreis mit 10,50 Meter für einen Kleinwagen vergleichsweise groß.

Komplette Sicherheitsausstattung

Die Sicherheitsausstattung ist umfangreich und enthält neben sechs Airbags auch serienmäßig den Schleuderschutz ESP sowie aktive Kopfstützen. Gegen Aufpreis gibt es auch Parksensoren oder eine Rückfahrkamera, deren Perspektiven im Innenspiegel dargestellt werden. Ein Sprit sparendes Start-Stopp-System, wie es künftig im Kia Cee'd angeboten wird, wird es im Soul zunächst nicht geben. Doch nach und nach wollen die Koreaner alle ihre Modelle mit der Abschaltautomatik ausrüsten.

Soul ist ein praktisches Stadtauto

Der Soul ist ein auffälliger Kleinwagen, der durch seine großzügigen Abmessungen und die hohe Sitzposition nicht nur die junge Kundschaft ansprechen wird, sondern durchaus auch von älteren Autofahrern als praktisches Stadtauto entdeckt werden dürfte. Doch zunächst geben die Koreaner für Deutschland nur eine vorsichtige Verkaufsprognose von 3000 bis 4000 Einheiten für das kommende Jahr an.

Bewertung Kia Soul


Pluspunkte: viel Platz im Innenraum/ungewöhnliches Design
Minuspunkte: vergleichsweise hoher Preis/sehr weiche Sitze

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