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BMWs X1 Prototyp im Autotest

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BMWs X1 Prototyp im Test

22.12.2008, 10:49 Uhr | Mario Hommen

BMW X1 auf Testfahrt (Foto: AutoScout24)BMW X1 auf Testfahrt (Foto: AutoScout24) BMWs Modelloffensive geht trotz Finanzkrise weiter, die Neuheiten-Schlagzahl der Münchner bleibt hoch. Ein bereits seriennahes Zukunftsprojekt ist der Kompakt-SUV X1, der Ende 2009 auf den Markt kommen wird. Gut ein Jahr vor diesem Termin konnten wir uns von der pulsierenden Vitalität des kleinen Allradlers beeindrucken lassen.#

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Erster Fahreindruck im Top-Secret-Areal

Das finnische Lappland bietet den BMW-Ingenieuren nahezu ideale Testbedingungen, um künftige Modelle und vor allem Allradsysteme auf ihre Wintertauglichkeit hin zu testen. Nahe der lappischen Stadt Rovaniemi befindet sich ein bewaldetes, weiträumig umzäuntes und derzeit tief verschneites Testgelände. Zutritt haben hier nur Eingeweihte. BMW hat uns auf dieses Top-Secret-Areal eingeladen, um dort einen ersten Fahreindruck mit einem X1-Prototypen gewinnen zu können.

X1 immer noch stark getarnt

Trotz hoher Sicherheitsvorkehrungen in dieser ohnehin abgelegenen Gegend ist der Prototyp noch stark getarnt. Die Design-Details sind hinter einer weißen Folie mit asymmetrischen Mustern versteckt. Viele schwarze Strudel verwirren das Auge und erschweren es, genaue Konturen zu erkennen. Doch BMW hat der Öffentlichkeit ja bereits im Oktober 2008 einen Ausblick auf das X1-Design gegönnt.

Etwas kleiner als der X3

Neben dem getarnten X1 parkt ein Serien-X3, der seinen kleineren Bruder sehr kompakt erscheinen lässt. Ein wenig wirkt es, als hätte ein Riese mit seinem Fuß einen X3 etwas platt getreten. Der Höhenunterschied zwischen den beiden BMW-SUVs beträgt aber eigentlich nur wenige Zentimeter. Verantwortlich für den gefühlt recht großen Höhenunterschied ist unter anderem eine optische Täuschung: Der Serien-X3 hat mit seinen schwarzen Seitenschwellern einen optisch höheren Stand. Als Mitglied der X-Familie dürfte auch der X1 unten rum schwarz werden.

Permanenter Allradantrieb

Zur X-nes gehört bei BMW außerdem der Allradantrieb. Nach dem jetzigen Stand wird es vom X1 keine heckgetriebene 2WD-Variante geben. Heckbetonten Fahrspaß kann man mit dem X-Drive genannten Allradantrieb dennoch haben. Bei Normalfahrt gehen 60 Prozent der Motorkraft an die Hinterachse. BMWs 4x4-System ermöglicht aber eine variable Verteilung zwischen den Achsen. Sensoren messen dabei konstant den Schlupf an den Rädern der Vorder- und Hinterachse. In Sekundenbruchteilen kann das Verhältnis der Antriebsverteilung variieren und im Extremfall bis zu 100 Prozent nach vorne gehen.

300-PS-Benziner unter der Haube

Unter der Haube unseres X1-Prototyps steckt ein Dreiliter-Benziner, der mit seinen rund 300 PS für mächtig viel Druck sorgt. Mit röhrendem Motorklang können wir den Allradler auf der Schneepiste herrlich leicht und gut kontrollierbar im Drift um Kurven manövrieren. Beeindruckend handlich und agil wirkt der geschätzt etwa 1,6 Tonnen wiegende X1. Wankbewegungen in Kurven dürften wohl auch angesichts seines relativ flachen Aufbaus eher gering ausfallen. Ein wenig beschleicht uns dabei das Gefühl, der X1 könnte sich als Basis für ein Rallye-Fahrzeug bestens eignen.

SUV oder Sportwagen?

So richtig raus mit der Sprache will BMW noch nicht, doch wahrscheinlich wird der X1 alle starken Sechszylinder-Benziner der 1er-Baureihe bekommen. Damit könnte BMWs kleinster X-Allradler 250 km/h schnell werden und den Standardsprint auf 100 km/h in unter sieben Sekunden absolvieren.

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Viel Platz im Inneren

Erstaunlich gut ist das Platzangebot im X1. Vor allem angesichts seiner 1er-Basis bietet der kleine SUV bemerkenswert viel Raum. Ganz so luxuriös wie im X3 geht es hier allerdings nicht zu. Obwohl wir den X1 fahren durften, verwehrte uns dabei ein dünner schwarzer Stoffvorhang den Gesamteindruck vom Cockpit. Immerhin erlaubte BMW uns einen kurzen Blick hinter den Tarnstoff. Hier entdeckten wir viel Bekanntes aus anderen BMW-Modellen wie dem 1er und dem 3er. Große Überraschungen wird der X1 innen also nicht bieten und nur einige wenige neue Akzente setzen.

Preis etwa 30.000 Euro

Bei der Preisgestaltung des X1 macht BMW derzeit noch keine Angaben. Vermutlich wird das  Einstiegsaggregat ein Zweiliter-Benziner mit 170 PS. Damit dürfte der X1 dann so um 30.000 Euro kosten. Das wären rund 5.000 Euro über dem 150 PS starken Basis-Tiguan von VW und gut 5000 Euro weniger als für BMWs größeren X3.

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