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Hyundai i20 - Europäer mit Migrationshintergrund

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Hyundai i20 - Europäer mit Migrationshintergrund

20.01.2009, 10:42 Uhr | mid

Hyundai i20 (Foto: Hyundai)Hyundai i20 (Foto: Hyundai) Oft sind die Kleinsten die Größten. Das gilt auch für den ab 6. März startenden Hyundai i20. Der Kleinwagen tritt an, genau wie sein Vorgänger Getz zum meist verkauften Modell der Marke in Deutschland zu werden. Damit das klappt, haben die Koreaner den Fünfsitzer im Rüsselsheimer Design-Zentrum nach europäischem Geschmack gestaltet.

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Viele Sicherheitssysteme enthalten

Zudem haben sie reichlich Sicherheitsausstattung dazu gepackt, die Produktion nach Tschechien verlegt und gleichzeitig möglichst viel vom koreanischen Preisvorteil belassen. So ist ein frisch gebügelter Europäer mit Migrationshintergrund entstanden, der nun mit serienmäßigem Schleuderschutz ESP, sechs Airbags und aktiven Kopfstützen ab 11.250 Euro zu haben ist.

Hyundai i20 ist gewachsen

Doch die Neuauflage der Steilhecklimousine ist nicht nur in Sachen Sicherheit gewachsen. Allein die Karosserie des i20 misst in der Länge elf Zentimeter mehr als die des Vorgängers. Dadurch und vor allem durch den langen Radstand von 2,53 Metern ist der Koreaner ein recht geräumiger Kleinwagen.

Vorne ist viel Platz

Vorn nimmt man bequem auf festen Sitzen Platz und freut sich über jede Menge Kopffreiheit. Auf der Rückbank sollten sich zwar keine Großgewachsenen dauerhaft aufhalten, aber Kleinere und Kinder haben es zu zweit durchaus kommod, auch wenn es mit dem Raum für die Ellbogen nicht zum Besten steht. Die fünfte Sitzposition kann allerdings wirklich nur als Notlösung dienen.

Bekanntes Antlitz

Das in Rüsselsheim entwickelte Design zeigt nun das von den Modellen i10 und i30 bekannte Familiengesicht der Marke. Ein schmaler Kühlergrill mit mittig angebrachtem Logo sowie ein großer Lufteinlass zieren die Front und werden von tropfenförmigen, aufmerksam blickenden Scheinwerfern gerahmt. Die Seitenansicht wird durch stark konturierte Sicken aufgefrischt, die über die gesamte Länge verlaufen und knapp unterhalb der Heckleuchten enden. Die Dachlinie fällt nur leicht nach hinten ab, was Fondinsassen und Ladevolumen zugute kommt.

Vier Motoren für den i20

Die Motorenauswahl umfasst zum Start insgesamt drei Benziner und einen Dieselmotoren, die ein Leistungsband von 78 PS bis 126 PS abdecken. Den Einstieg bildet der neu entwickelte 1,2-Liter-Ottomotor mit 78 PS. Er erfreut durch Laufruhe und für einen City-Flitzer angemessene Beschleunigungswerte. Auf der Autobahn zeigen sich ab rund 100 km/h zwar die ersten Durchzugsschwächen.

Pluspunkte Hyundai i20

Minuspunkte Hyundai i20

Gute Sicherheitsausstattung

Keine Sechsgang-Schaltung

Sparsame Motoren

Bei hohen Drehzahlen laut

In der Stadt zu Hause

Der Gasfuß muss bei lauter werdender Geräuschkulisse weiter durchgedrückt werden, doch für Langstrecken wurde der Kleine auch nicht entworfen. Sein Hoheitsgebiet ist der Stadtverkehr, in dem der Fronttriebler mit geschmeidigem Fünfgang-Handschaltgetriebe vor allem durch Agilität und seine guten Normverbrauchswerte von durchschnittlich 5,2 Litern je 100 Kilometern auffallen möchte.

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Diesel kommt später

Auf den sparsamsten Motor der Palette, den kleinen Diesel, müssen Kunden allerdings noch eine Weile warten. Er kommt unter dem Beinamen "i-blue" frühestens Ende 2009 auf den Markt und soll mit Start-Stopp-Automatik, Leichtlaufreifen, verbesserter Aerodynamik und modifiziertem Getriebe neue Spitzenwerte beim Verbrauch erreichen und VW Polo Blue Motion, Skoda Fabia Green Line, Ford Fiesta Ecomotive und Co. Konkurrenz machen.

Ein i20-Roadster soll kommen

Generell greift der i20 mit frischer Optik und einem hochwertig anmutenden Innenraum in Richtung der europäischen Wettbewerber. Für weiteren Erfolg sollen neue Karosserievarianten wie die angekündigte Hochdach-Version und der geplante Roadster-Ableger sorgen. Noch in diesem Jahr wollen die Koreaner 5 500 Einheiten verkaufen, im ersten vollen Verkaufsjahr sollen es 12.000 Einheiten werden.


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