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Autotest VW: Dreimal blau - VW bringt Öko-Trio vom Passat

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Volkswagen  

Dreimal blau - VW bringt Öko-Trio vom Passat

06.02.2009, 10:07 Uhr | mid

Neuer VW Passat BlueTDI (Foto: Volkswagen)Neuer VW Passat BlueTDI (Foto: Volkswagen) Gleich drei Öko-Versionen des Mittelklässlers Passat bietet VW an: das klassische verbrauchsreduzierte "Bluemotion"-Modell, eine Erdgasversion und den besonders sauberen Blue TDI. Der geneigte Kunde hat die Qual der Wahl. Wir geben Ihnen eine kleine Entscheidungshilfe.#

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Drei Öko-Passats im Kurz-Check

Modell

Passat BlueMotion

Passat BlueTDI

Passat TSI Ecofuel

Motor

2,0 TDI

2,0 BlueTDI

1,4 TSI

Kraftstoff

Diesel

Diesel

Erdgas (CNG)

Verbrauch

4,9 Liter

5,2 Liter

4,6 kg

CO2

128 g/km

137 g/km

119 g/km

Euro-Norm

Euro 5

Euro 6

Euro 5

Leistung

110 PS

143 PS

150 PS

Drehmoment

250 Nm

320 Nm

220 Nm

0 - 100 km/h

11,7 s

9,9 s

9,8 s

Vmax

198 km/h

210 km/h

210 km/h

Preis

26.750 Euro

29.225 Euro

29.975 Euro

Passat BlueMotion knausert mit Sprit

Die "Bluemotion"-Version ist auf einen möglichst geringen Spritverbrauch ausgelegt. Der 110 PS starker Common-Rail-Dieselmotor ist an eine Start-Stopp-Automatik gekoppelt, die das Aggregat etwa an der Ampel automatisch ausschaltet. Hinzu kommen Leichtlaufreifen, eine verlängerte Getriebeübersetzung, besonders leichte Räder und reibungsarme Gelenkwellen. Resultat ist nach Herstellerangaben ein Verbrauch von 4,9 Litern Diesel auf 100 Kilometern.

Fazit: Nur für Vielfahrer

Gegenüber dem mit dem gleichen Motor ausgestatteten Standardmodell ohne Spartechnik entspricht das einer Ersparnis von 0,6 Litern. Allerdings kostet der Bluemotion-Passat mit 26.750 Euro auch 550 Euro mehr. Bei den aktuellen Dieselpreisen amortisiert sich das erst nach mehr als 80.000 Kilometern, bei steigenden Preisen jedoch entsprechend schneller. Zielgruppe sind demnach vor allem Vielfahrer.

Passat BlueTDI ist besonders sauber

Nicht Sparsamkeit, sondern Sauberkeit spielt beim Passat BlueTDI die Hauptrolle. Er erreicht mit einem speziellen Abgasreinigungssystem bereits die künftige Norm Euro 6, stößt also besonders wenig Stickoxide aus. Möglich macht das ein SCR-Katalysator mit Harnstoffeinspritzung. Den Antrieb übernimmt ein 143 PS starker Dieselmotor, der 5,2 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen soll, 0,4 Liter weniger als das vergleichbare Standardmodell. Die Preisliste für den Blue TDI startet bei 29.225 Euro, was einem Aufpreis von 1.350 Euro entspricht.

Fazit: Kaum Vorteile mit dem BlueTDI

Ob sich das für ein reines Umweltgewissen lohnt, muss jeder selbst entscheiden. Finanziell bietet der Kauf keine Vorteile, da die Kfz-Steuerbefreiungs-Regel keinen Unterschied zwischen Euro 5 und Euro 6 macht und in beiden Fällen zwei Jahre nichts an den Fiskus gezahlt werden muss. Eigentlich ist der Blue TDI für den deutschen Markt eher ein Nebenprodukt; die Technik wurde vor allem für die USA entwickelt, wo sehr strenge Schadstoffnormen für Dieselautos gelten. VW spekuliert jedoch auf künftige Förderprogramme für Euro 6-Pkw in Europa. Die Zielgruppe hierzulande ist bis dahin entsprechend klein, VW selbst rechnet mit deutlich weniger Verkäufen als beim Bluemotion-Modell.

Passat TSI Ecofuel für Gasfreunde

Deutlich interessanter für deutsche Kunden dürfte der neue Passat TSI Ecofuel als Dieselalternative sein. Das 29.975 Euro teure Erdgasauto ist das erste, das von einem aufgeladenen Motor angetrieben wird. Turbo und Kompressor sollen dem bisher eher schlappen Sparantrieb neues Leben einhauchen. Leistungswerte von 150 PS, eine Spurtzeit von 9,7 Sekunden und die Endgeschwindigkeit von 210 km/h versprechen durchaus Fahrspaß auf dem Niveau eines konventionell angetriebenen Autos.

Fazit: Sparsam und recht günstig

Aber das Erdgasmobil ist deutlich sparsamer: Der Verbrauch soll bei 4,4 Kilogramm Erdgas liegen, was einem CO2-Ausstoß von 119 Gramm pro Kilometer entspricht. Der Hersteller hat auf dieser Basis Kraftstoffkosten von 4,25 Euro pro 100 Kilometern errechnet. Für einen vergleichbaren Diesel wären für diese Strecke rund sechs Euro fällig, ein Benziner würde auf gut neun Euro kommen. Damit ist der Erdgas-Passat sowohl besonders günstig im Betrieb als auch umweltfreundlich beim Schadstoffausstoß. Eine Überlegung Wert ist er für alle Autokäufer, die in der Nähe einer der rund 800 deutschen Gastankstellen wohnen.

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