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Autotest: Nissan Pixo - wendiger Stadtflitzer zum kleinen Preis

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Nissan Pixo - wendiger Stadtflitzer zum kleinen Preis

02.04.2009, 12:30 Uhr | mid

Nissan Pixo (Foto: Nissan)Nissan Pixo (Foto: Nissan) Wendig, sparsam und preiswert - so will der Kleinstwagen Nissan Pixo ab Mitte Juni vor allem die Mobilitätsbedürfnisse von Stadtbewohnern befriedigen. Der in Indien gebaute Fünftürer bietet vier Personen sowie dem Wochenendeinkauf Platz und kostet mit seinem 68 PS starken Dreizylinder-Benzinmotor lediglich 7990 Euro.#

Foto-Show Nissan Pixo

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Ein bisschen spritzig

Der nur 3,50 Meter lange Stadtflitzer setzt in Sachen Design auf das Kindchenschema: Große Scheinwerfer, ein freundliches Grinsen im Kühlergrill und eine rundlich gestaltete Karosserie. Für einen Spritzer modische Dynamik sorgt die zum Heck hin aufsteigende Fensterlinie.

Nüchtern, aber solide

Im Innenraum geht es der Preisklasse entsprechend eher nüchtern zu. Dominierendes Element ist ein großer Zentraltacho hinter dem Lenkrad, die meisten Bedienelemente sind gut erreichbar in der Mittelkonsole untergebracht. Mehrere kleine Ablagen nehmen die Dinge des Alltags auf, eine große offene Ablage anstelle des Handschuhfachs bietet sogar Platz für einen Straßenatlas. Materialien und Verarbeitung des gemeinsam mit dem baugleichen Suzuki Alto in Indien gebauten Cityflitzers machen aber insgesamt einen recht soliden Eindruck.

Platz ausreichend vorhanden

Platz gibt es auf den Vordersitzen genug, allerdings ist das Gestühl offenbar unter dem Primat der Sparsamkeit entworfen worden und kommt recht unkonturiert und mit fest installierter Kopfstütze daher, so dass für Großgewachsene die optimale Sitzposition schwer zu finden ist. Der Einstieg auf die Rückbank ist durch die serienmäßigen Fondtüren komfortabel, der große Öffnungswinkel und die langen Gurte machen auch die Befestigung eines Kindersitzes leicht.

Für den Alltag gemacht

Für erwachsene Insassen hält sich das Platzangebot an Knien und Kopf aber in Grenzen. Serienmäßig sind zudem Isofix-Kindersitzbefestigungen an Bord. Der Gepäckraum fasst bei voller Bestuhlung ein schmales Volumen von 129 Litern, was für die alltäglichen Transportbedürfnisse vieler Kleinfamilien aber ausreichen dürfte. Bei erhöhtem Platzbedarf lassen sich die Fondsitze umklappen, so dass das Volumen auf 367 Liter wächst.

Vier Airbags serienmäßig

Für die Sicherheit der Insassen sorgen bereits in der Basisversion "Visia" unter anderem vier Airbags; außerdem ist eine Servolenkung an Bord. Die zweite Ausstattungslinie "Acenta" wartet zusätzlich unter anderem mit CD-Radio, geteilt umlegbarer Rückbank und elektrischen Fensterhebern auf. Die Fenster für die Fondpassagiere können allerdings nie komplett geöffnet, sondern nur auf Kippe gestellt werden.

Gut ausgestattet für 10.000 Euro

Zudem fehlt in beiden Ausstattungslinien der Schleuderschutz ESP, der genau wie die Klimaanlage nur gegen Aufpreis zu haben ist. Eine gut ausgestattete Version kommt so auf 10.270 Euro und ist damit immer noch vergleichsweise günstig.

68-PS-Benziner an Bord

Einziger angebotener Motor ist ein sparsamer 1,0-Liter-Benziner mit 68 PS. Die Kraftübertragung besorgt ein manuelles Fünfganggetriebe, auf Wunsch ist - selten in dieser Klasse - eine komfortable Vierstufen-Automatik zu haben, die allerdings den Verbrauch in die Höhe treibt. Trotz der geringen Leistung und des kleinen Hubraums reicht der Motor für den nur 1250 Kilogramm schweren Kleinstwagen im Stadtverkehr vollkommen aus.

Etwas durchzugsschwach

Für flotte Fahrten auf Landstraße und Autobahn fehlt es aber naturgemäß etwas an Durchzugskraft, die Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 dauert so 14 Sekunden. Überholvorgänge sollten daher gut vorbereitet sein.

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Leise und sparsam

Angenehm fällt da auch der recht leise Dreizylindermotor auf. Selbst bei hohen Drehzahlen hält sich die Lärmentwicklung zurück. Das Fahrwerk ist für ein derart kurzes Fahrzeug durchaus komfortabel, das Fahrverhalten stabil und sicher. Der Normverbrauch liegt bei niedrigen 4,4 Litern, die CO2-Emissionen liegen deutlich unter der 110-Gramm-Grenze.

Sehr wendig

Das ureigene Revier des Pixo ist fraglos die Stadt. Dort wuselt sich der handliche Zwerg flott durch den Verkehr. Rangieren und Einparken ist ein Kinderspiel, der Wendekreis beträgt lediglich neun Meter, der Rundumblick ist hervorragend.

Praktisch und günstig

Der kleine Pixo punktet unterm Strich als praktischer und flotter Kleinstwagen für die Stadt. Seine Wendigkeit und die gute Übersichtlichkeit machen ihn zum Einparkwunder. Und der Preis spricht für sich, ohne dass der Pixo Verzicht und Sparsamkeit ausstrahlen würde.

Bewertung und Fazit

Plus: Wendigkeit, niedriger Preis; Minus: unbequeme Sitze, ESP nur gegen Aufpreis

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