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Seat Leon im Autotest: Frühlingsgruß aus Spanien

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Seat Leon  

Frühlingsgruß aus Spanien

03.04.2009, 12:32 Uhr | Tom Grünweg

Nach Facelift sparsamer und sportlicher zugleich: Seat Leon FR (Foto: Seat)Nach Facelift sparsamer und sportlicher zugleich: Seat Leon FR (Foto: Seat) Jahrelang gab es von Seat fast nur Negativ-Schlagzeilen, allmählich berappelt sich die VW-Tochter: Der Update des Ibiza kam bei der Kundschaft gut an, das neue Flaggschiff Exeo ebenfalls. Jetzt haben die Spanier auch die Kompaktmodelle Leon und Altea aufgefrischt.#

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Neuer Leon wird günstiger

Seats Image hat sich gebessert - das war auch dringend notwendig. Bevor Top-Manager Erich Schmitt die spanische VW-Tochter einigermaßen auf Spur brachte, assoziierten Kunden und Analysten mit der Marke vor allem Schlendrian und schlampige Verarbeitung. Schmitt gibt den Seat-Vorsitz demnächst an James Muir ab - davor gibt es noch die überarbeiteten Kompaktklasse-Modelle Leon und Altea. Von Ende April werden die spanischen Zwillinge der VW-Modelle Golf und Touran mit neuen Motoren und neuem Interieur bei den Händlern stehen. Um den Absatz anzukurbeln, den Schmitt nicht gerade auf neue Höhen getrieben hat, werden die Autos um bis zu 1500 Euro billiger.

Ganz leichtes Facelift

Am meisten von der Modellpflege profitiert das Modell Leon, das zu Preisen ab 14.990 Euro angeboten wird. Allerdings sieht man den Wagen das Facelift von außen kaum an. Fermin Soneira, der Chef der Leon-Baureihe, begründet das so: "Am Design gab es nichts auszusetzen." Und so wurden lediglich die Scheinwerfer und die Schürzen an Front und Heck ausgewechselt, ein paar neue Felgen entworfen und die Farbpalette frisch gemischt.

Änderungen im Innenraum

"Innen dagegen gab es einen gewissen Nachholbedarf", räumt Soneira ein. Außen hui, innen pfui - tatsächlich wartete der Leon bisher mit einer langweiligen Plastiklandschaft, klobigen Schaltern und lieblosen Lacken auf. Das ändert sich jetzt: Zwar sieht der Leon noch immer nicht so fein aus wie das Wolfsburger Pendant Golf, doch das Cockpit wirkt frischer, das neue Lenkrad fühlt sich besser an und an vielen Stellen gibt es mehr Chrom und Glanz.

Neue und bessere Ausstattungspakete

Zum neuen Auftritt passen auch die neuen Ausstattungsmerkmale: Frei kombinierbare Zierelemente etwa und schmucke Sportsitze mit Leder und Alcantara, die zu Preisen ab 400 Euro zu haben sind. Gleichzeitig wurden viele Extras zu Paketen gebündelt, um die Bestellquoten zu erhöhen und gleichzeitig den Preis zu senken. Xenonscheinwerfer mit Kurvenlicht, Bildschirmnavigation und optische Einparkhilfe kosten beispielsweise im Paket 1600 Euro.

Fahrwerk modifiziert, neue Motoren

Aber es sind nicht nur die Korrekturen am Design und an der Preispolitik, die das neue Modelljahr ausmachen. Auch die Techniker mussten ran. Sie haben das Fahrwerk modifiziert, mehr Fahrzeugvarianten mit DSG-Getriebe bestückt und die Motorenpalette auf Vordermann gebracht. Bei den Benzinern halten nun zwei aufgeladene Direkteinspritzer mit 160 und 211 PS Einzug, die mehr Leistung bei weniger Verbrauch bieten.

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Diesel mit Direkteinspritzung im FR

Und bei den Dieselaggregaten beginnt die überfällige Umstellung auf das Common-Rail-Einspritzprinzip, die zum Jahresende abgeschlossen sein soll. Als erste Leon-Variante profitiert davon das Sportmodell FR, in dem nun ein Zweiliter-Motor mit 170 PS zum Einsatz kommt. Hörbar leiser und kultivierter als die alten Pumpe-Düse-Maschinen bringt er das Auto flott in Fahrt: Mit 350 Nm beschleunigt der Vierzylinder in 8,2 Sekunden auf Tempo 100, erreicht 214 km/h und ist im Mittel mit 5,3 Litern zufrieden - so treibt man Sport mit gutem Gewissen.

Differentialsperre aus dem Golf GTI verbaut

Für mehr Fahrkultur sorgen neben einem gesenkten Lärmpegel auch das überarbeitete Fahrwerk. Wer vor diesem Hintergrund um die sportliche Note fürchtet, den verweist Seat auf die elektronische Differentialsperre XDS, die auch an der Vorderachse des neuen Golf GTI zum Einsatz kommt und spürbar den Fahrspaß in engen Kurven erhöht.

Modellpalette soll weiter verjüngt werden

Mit der Modellpflege für Leon und Altea haben de Spanier nun binnen eines guten Jahres ihre gesamte Palette erneuert. Die gesamte Palette? "Nein, leider noch nicht ganz", muss Seat-Sprecher Alexander Skibbe mit Blick auf zwei Altlasten einräumen. Das unkonventionelle Van-Modell Toledo wird es wohl nicht mehr allzu lange geben. Und für die die Großraumlimousine Alhambra ist offenbar Ersatz in Sicht. Nachdem VW kürzlich für 2010 einen Nachfolger des baugleichen Sharan angekündigt hat, hoffen auch die Spanier auf einen baldigen Ruhestand für ihren Oldie.

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