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Grand Scénic - Raumwunder zum Sparpreis

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Renault  

Grand Scénic - Raumwunder zum Sparpreis

20.04.2009, 13:42 Uhr | Tom Grünweg

Renault Grand Scénic (Foto: Renault)Renault Grand Scénic (Foto: Renault) Renault startet ein neues Großraumprogramm: Bis zu den Sommerferien bringt die Marke gleich zwei neue Kompaktvans und einen frischen Kombi an den Start. Den Anfang macht in diesen Tagen das Modell Grand Scénic. Das Auto wird größer, vornehmer - und vor allem billiger.#

Foto-Show Renault Grand Scénic
Foto-Show Mégane Renault Sport

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Fast 2000 Euro billiger

Downsizing ist ein aktueller Trend in der Autobranche. Motoren, Verbrauchswerte, Karosserien - vieles wird derzeit eine Nummer kleiner. Auch Renault folgt dieser Mode, allerdings anders als gedacht. Wenn im Mai der neue Kompaktvan Grand Scénic auf den Markt kommt, wird das Auto nämlich abermals eine halbe Nummer größer, schwerer und eleganter. Doch dampft Renault die Preise ein und bietet die Basisversion des neuen Modells fast 2000 Euro billiger an als bislang. "Unsere Kunden haben immer weniger Geld zur Verfügung. Und ein Familienauto muss gerade für diese Klientel bezahlbar bleiben", argumentiert Produktmanager Sébastien Auguin.

Deutlich mehr Platz

Trotz des Sparkurses wurde der Grand Scénic jedoch nicht so entwickelt, dass der Rotstift erkennbar wird. Im Gegenteil: Abgeleitet vom neuen Kompaktwagen Mégane ist das Auto bei einem Radstand von 2,77 Metern im Vergleich zum Vorgängermodell um sieben Zentimeter gewachsen und misst nun 4,56 Meter. Weil zudem das Dach angehoben und die Sitzgeometrie verändert wurde, genießen die Passagiere jetzt mehr Freiheiten für Kopf und Beine. Selbst in der zweiten Reihe kann man sich bequem in die Polster drücken; lediglich auf den Klappstühlen in Reihe drei ist es nach wie vor eng.

Technische Daten Renault Grand Scénic

Modell

Sprit

PS

0-100 km/h

Co2

Verbr.

Vmax

Preis

1,4 Turbo

Benzin

130

10,7 s

168 g

7,1 l

195 km/h

22.500 €

1,6

Benzin

110

12,0 s

177 g

7,5 l

185 km/h

20.200 €

2,0

Benzin

140

10,8 s

183 g

7,7l

190 km/h

23.300 €

1,5

Diesel

106

12,6 s

136 g

5,2 l

180 km/h

22.300 €

1,9

Diesel

130

k.A.

145 g

5,5 l

195 km/h

24.500 €

2,0

Diesel

160

9,3 s

173 g

6,6 l

205 km/h

26.000 €

2,0 Autom.

Diesel

150

10,0 s

184 g

7,0 l

200 km/h

27.300 €

Feinarbeit im Inneren

Zudem verbesserten die Renault-Entwickler das Ambiente deutlich. Die Materialauswahl im Innenraum wirkt sorgfältig, alle Schalter und Bedienelemente liegen gut zur Hand, und statt des ehemals hausbackenen Displays im Stile eines alten Radioweckers glänzt in der Armaturentafel nun ein TFT-Monitor mit Tacho- und Drehzahlgrafiken.

Recht günstiges Navigationssystem

Auch bei der Ausstattung will Renault wieder Maßstäbe setzen. "Uns ging es nicht allein um einen attraktiven Einstiegspreis, sondern ein günstiges Komplettpaket", sagt Auguin. Schon das Basismodell erhält neben ESP und sechs Airbags auch Klima- und Musikanlage und eine elektrische Feststellbremse. Und dass Luxus nicht immer teuer sein muss, belegt die Liste der Extras. So ist das gemeinsam mit der Firma Tom Tom ins Cockpit integrierte Navigationssystem für 490 Euro Aufpreis billiger als bei jedem anderen Hersteller.

Viel Variabilität

Wenig Handlungsbedarf gab es für die Ingenieure beim Thema Variabilität. "In dieser Disziplin waren wir schon immer vorn dabei", sagt Auguin. Wie beim Vorgänger gibt es in der zweiten Reihe drei Einzelsitze, bei denen man nicht nur die Lehnen verstellen, sondern auch die Beinfreiheit um bis zu 17 Zentimeter variieren kann. Außerdem lassen sich die Sitze einklappen und etwa als Ablage verwenden, aufstellen oder komplett ausbauen.

Viel Staufächer und Ablagen

Wer statt Koffern und Kisten eher weitere Personen im Fond befördern möchte, bekommt für 700 Euro Aufpreis zwei weitere Sitzplätze zum Ausklappen. Je nach Bestuhlung variiert das Ladevolumen zwischen 208 und 2063 Litern. Ein paar pfiffige Details sind dann doch neu: Etwa das Vario-Modul, das wie ein Rollcontainer zwischen den Sitzen verschoben werden kann, oder die aufstellbare Trennwand im Laderaum des Fünfsitzers, mit der sich das Gepäck fixieren lässt, und schließlich gibt es auch einige neue Staufächer und Ablagen, deren Gesamtvolumen jetzt bei rund 90 Litern liegt.

Neuer Motor im Renault

Das Stichwort Downsizing gilt nicht nur für den Preis. Auch die Motorenentwickler sind auf den Geschmack gekommen: Neben den vier bekannten Selbstzündern mit 110 bis 160 PS und zwei konventionellen Benzinern mit 110 und 140 PS gibt es nun erstmals auch ein aufgeladenes Kleinkraftwerk, das künftig auch im Mégane zum Einsatz kommen soll. Dieser Vierzylindermotor bringt es bei nur 1,4 Litern Hubraum auf 140 PS und ein maximales Drehmoment 190 Nm; im Normzyklus verbraucht die Maschine 7,1 Liter. Weil der Turbo schnell anspricht, bringt der Motor das Auto flott in Fahrt. Er beschleunigt in 10,5 Sekunden auf Tempo 100 und erlaubt eine Höchstgeschwindigkeit von 195 km/h.

Aktuelle Meldungen Autogramm

Schwieriges Rangieren

Der Grand Scénic ist großen Gleiters und wirkt dank des überarbeiteten Fahrwerks vor allem auf der Autobahn gelassen und komfortabel. Enge Kurven dagegen sind trotz der präzisen Lenkung nicht sein Metier. Dafür ist der Wagen einfach zu groß, zu schwer und zu hoch. Beim Rangieren schließlich ist der Raumriese wenig übersichtlich und fast schon unhandlich.

Fällt der Espace weg?

Sparsamen Familienväter mag die Neupositionierung des Grand Scénic entgegen kommen. Denn nun ist der Pionier in den Kategorien Preis, Prestige und Ausstattung wieder auf Augenhöhe mit erfolgreichen Späteinsteigern ins Segment wie VW Touran oder Citroën C4 Picasso. Doch nicht alle Renault-Kunden dürften sich über das große Auto zum kleinen Preis freuen. Fans der Großraumlimousinen fürchten, dass dem Neustart des Grand Scénic die Großraumlimousine Espace geopfert wird.

Fazit Renault Grand Scénic

Einsteigen: ...weil das Konzept weiter verfeinert wurde und der gesenkte Preis eine frohe Botschaft ist. Aussteigen: ...weil die dritte Sitzreihe eine Zumutung ist und dem Sparmotor die Benzindirekteinspritzung fehlt. Umsteigen: ... aus Opel Zafira, VW Touran und Citroën C4 Picasso – aber auch aus den Renault- Modellen Koleos und Espace.


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