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Seat Ibiza ST: Sportlicher Spanier mit großer Klappe

05.05.2010, 09:45 Uhr | Helmut Weinand, mid

Autotest Seat Ibiza ST: Sportlicher Spanier mit großer Klappe. Seat Ibiza ST (Foto: Seat)

Seat Ibiza ST (Foto: Seat)

In der Liga der kleinen Kombis tut sich was. Mit einem Kampfpreis von 12.290 Euro betritt im Sommer der Seat Ibiza ST die Bühne. Bis zu 1164 Liter Gepäck fasst maximal das schwungvoll gestaltete Heckabteil. Die Basisversion wird von einem 1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 60 PS angetrieben.

Kombi bereits die dritte Variante vom Seat Ibiza

Der Kombi ist nach dem Fünf- und Dreitürer die dritte Karosserieversion des Kleinwagens der spanischen VW-Tochter. Beim Platzangebot für das Gepäck lässt der Neue seine Modellbrüder dank eines Längezuwachses um 18 Zentimeter auf 4,23 Meter weit hinter sich. 430 Liter verschwinden trotz einer modisch abfallenden Dachlinie bei normaler Bestuhlung unter der Kofferraum-Klappe.

Viel Stauraum im kleinen Kombi

Wer den einfach zu bedienenden Umklappmechanismus für die Lehnen der Fondsitze betätigt, kann bis zu 1164 Liter unterbringen: recht ordentlich für diese Klasse. Vorbildlich ist die sehr niedrige Ladekante: So verschwinden die Wasserkästen oder der Kinderwagen ohne allzu große Anstrengung.

Sportlich gezeichneter Kombi

Aber nicht nur die praktischen Qualitäten überzeugen. Die Karosserie mit ihrer gestreckten Seitenlinie wirkt attraktiv und bewahrt sich den Schuss jugendliche Sportlichkeit, der auch die anderen Autos der Marke kennzeichnen. Das Cockpit gefällt durch klaren Aufbau und ein Schaltknüppel, der griffig in der Hand liegt. Dem niedrigen Preis geschuldet sind das viele Plastik und die wenig attraktiven Grautöne im Innenraum. Auch die Vordersitze könnten eine größere Sitzfläche vertragen. Die Instrumente sind zwar klar gegliedert, die Skalierungen sollten jedoch größer ausfallen.

Viele Extras gegen Aufpreis, leider auch ESP nicht Serie

In Sachen Sicherheit gibt es ab Werk zwei Frontairbags, Kopfairbags und Gurtstraffer. ESP gibt es aber nur gegen Aufpreis. Drei Ausstattungslinien bieten darüber hinaus viel praktisches und sportliches Zubehör, angefangen bei elektrischen Fensterhebern, höheneinstellbaren Fahrer- und Beifahrersitzen und Zentralverriegelung bis hin zu Nebelscheinwerfern mit Abbiegelicht, großformatigen Leichtmetallrädern, Sportsitzen und einem elektrischen Panoramaschiebedach. Auch ein 7-Gang-DSG-Getriebe kann geordert werden. Dann ist aber schnell die 20.000-Euro-Grenze erreicht.

Motoren aus dem VW-Regal

Für den Antrieb muss das Motorenregal von VW herhalten. Es stehen zunächst vier Benziner und drei Diesel mit unterschiedlichen Auslegungen zur Wahl, darunter auch der 75 PS starke Dreizylinder-Turbodiesel sowie der 1,2-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner mit 105 PS. Insgesamt wird so ein Leistungsband von 60 PS bis 105 PS abgedeckt.

Benziner wirken etwas schlapp

Vor allem die leistungsschwächeren Benzinmotoren haben mit dem 1110 Kilogramm schweren Fahrzeug jedoch ihre Probleme und arbeiten laut und angestrengt. Sie konsumieren nach Werksangaben zwischen fünf und sechs Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer. Die erreichbaren Geschwindigkeiten liegen zwischen 155 km/h und 190 km/h.

Diesel zwar teurer, aber die bessere Wahl

Attraktiver hingegen sind die Diesel-Motoren. Allen voran der 1,6-Liter-Vierzylindermotor mit seinen 105 PS. Er kommt flott aus den Startlöchern und ist nach 10,9 Sekunden an der 100-km/h-Marke. Der Durst soll sich dabei mit 4,2 Litern auf 100 Kilometern in Grenzen halten. Allerdings wird gegenüber einem vergleichbaren Benziner rund 3200 Euro Aufpreis fällig. Lobenswert das dynamische Fahrwerk, die präzise Lenkung und eine gute Straßenlage.

Fazit: Preiswerter und schicker Kombi

Die Preise für den Kleinwagenkombi reichen von12.290 Euro bis an die 20.000 Euro. Konkurrenten sind unter anderem der Skoda Fabia aus dem gleichen Konzern, der Renault Clio Grantour und der Peugeot 207 SW. Wer einen preiswerten Kombi sucht, der schick und sportlich aussieht, sollte ab Verkaufsstart im Juli 2010 am Ibiza ST nicht vorbeigehen. Seat rechnet für das Jahr 2011 mit einem Anteil von 10.000 Kombi-Verkäufen am gesamten Ibiza-Absatz, der sich auf 25.000 Einheiten belaufen soll.

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