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Seat Ibiza ST: So sportlich kann ein Kombi sein

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Seat Ibiza ST  

So sportlich kann ein Kombi sein

20.06.2011, 10:50 Uhr | , t-online.de

Seat Ibiza ST: So sportlich kann ein Kombi sein. Seat Ibiza ST 1,2 TSI (Foto: Daniela Hillbricht / t-online.de) (Quelle: t-online.de)

Seat Ibiza ST 1,2 TSI (Foto: Daniela Hillbricht / t-online.de) (Quelle: t-online.de)

Der Seat Ibiza ST ist ein besonderes Auto in seiner Klasse: Der Kleinwagen-Kombi - eine seltene Mischung - ist seit Sommer 2010 verfügbar. Seine direkten Konkurrenten sind der Skoda Fabia Combi und Renault Clio Grandtour. Neben einem flotten Design bietet der ST viel Platz und eine sportliche Abstimmung - mit dem 105-PS-Benziner hat er auch ordentlich Dampf unter der Haube.

Sportlicher Kombi: Seat Ibiza ST

Der Ibiza ST wirkt schon von außen betrachtet sportlich - die tiefe Front mit dem grimmigen Scheinwerfer-Blick, die geschwungenen Sicken in der Seitenlinie und die zusammengekniffenen Heckleuchten des 4,23 Meter langen Spaniers machen was her.

Aufgeräumtes Cockpit, griffiges Sportlenkrad

Auch im Innenraum ist Schwung angesagt - kaum zu glauben, dass der Spanier ein Bruder des biederen Polos ist. Beim Einsteigen sollte man allerdings auf die Knie acht geben, damit sie nicht an den vorstehenden Armaturenträger stoßen. Die straffen Sportsitze sind bequem und bieten viel Seitenhalt. Auch das sehr griffige Sportlenkrad gefällt. Im Cockpit sitzen zwei große Rundinstrumente für Drehzahl und Tempo, dazwischen informiert die Digitalanzeige des Bordcomputers über Verbrauch und Reichweite.

Ibiza mit Lederausstattung lieferbar

Die Klimaautomatik (Aufpreis 350 Euro) mit dem schicken, schwarzen Bedienfeld funktioniert prima, überhaupt sind die Schalter und Knöpfe ohne Probleme gut zu erreichen, bis auf die etwas fummelige Bedienung des Tempomats mit den kleinen Knöpfen. Ausgestattet war der Testwagen mit schwarzem Leder - der Aufpreis von 1125 Euro lohnt sich wirklich, denn dann wirkt der Innenraum des Ibiza schon richtig nobel.

Gute Rundumsicht

Vorne bietet der Ibiza ST auf straffem Gestühl genug Platz, etwas beengter geht es da schon im Fond zu. Das ist bei einem Kleinwagen allerdings auch nicht verwunderlich. Sehr gut ist die Rundumsicht: Dank moderat ansteigender Seitenlinie und schmaler Säulen ist der Blick nach draußen nicht verbaut.

Seat Ibiza ST 1,2 TSI Sport

Hubraum

1197 ccm

Leistung

105 PS

Drehmoment

175 Nm

0 - 100 km/h

10,0 s

V-Max

190 km/h

Verbrauch / CO2

5,3 l / 124 g

Preis ab

19.390 Euro

Flottes Fahrverhalten

Der knapp über eine Tonne schwere Testwagen wird von einem 105 PS starken Motor in Schwung gebracht. Der 1,2 Liter kleine TSI aus dem VW-Regal ist erstaunlich flott: Beim kleinsten Zucken im Fuß schaltet das optionale Siebengang-DSG zwei, drei Stufen herunter, und nach kurzem Gedenken sprintet der Kleinwagen los, als wäre die Meute hinter ihm her: Der Sprint von null auf 100 km/h ist in zehn Sekunden erledigt.

DSG mit scharfem Sport-Modus

Und auch der kernige Sound stimmt - es dröhnt nicht und wird auch nie aufdringlich laut. Mit der sehr direkten Lenkung lässt sich der Kombi gut durch Kurven zirkeln, denn das Fahrwerk ist stramm abgestimmt. Der Klein-Kombi poltert allerdings oft über Unebenheiten, wirklich komfortabel will der Ibiza nicht sein: Schließlich ist Seat die sportliche Marke im VW-Konzern.

Kleiner Kombi, viel Platz für Gepäck

In den Kofferraum passen 430 Liter - das sind 80 Liter mehr als bei einem Golf. Legt man die Rücksitze um, sind es maximal 1164 Liter. Wir bekamen problemlos ein komplettes Rennrad für einen 1,80 Meter großen Fahrer hinein - ohne Ausbau von Laufrädern oder Sattelstütze.

Fazit: Der Kleinwagen-Kombi für alle Fälle

Der flotte Kombi ist ein vielseitiger Allrounder: Er macht in engen Kurven ebenso eine gute Figur wie in der Stadt. Das Doppelkupplungsgetriebe nimmt dem Fahrer die lästige Schaltarbeit ab und beschleunigt den Ibiza so auch schneller, als man selbst schalten könnte. Das schlägt sich auch auf den Verbrauch nieder, der zwischen sechs und sieben Litern lag. Das ist bei der flotten Gangart mit schnellen Autobahnetappen aber noch vertretbar.

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