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Mazda5: Van mit vielen Talenten

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Mazda5  

Van mit vielen Talenten

23.08.2011, 12:44 Uhr | , t-online.de

Mazda5: Van mit vielen Talenten. Mazda5 (Foto: Joachim Teske/t-online.de)

Mazda5 (Foto: Joachim Teske/t-online.de)

Viel Platz, flexibel, funktional und trotzdem noch rangierfähig und bitteschön modern, sparsam und schick. An einen Van stellen Autofahrer hohe Anforderungen. Mazda hat mit dem 5 eine Familienkutsche im Angebot, die viele der genannten Ansprüche erfüllt. Im Test: Mazda5 2,0 Sports Line.

Mazda5: fließendes Design

Schönheit liegt ja immer im Auge des Betrachters, dennoch muss man dem 4,58 Meter langen Kompaktvan attestieren: Mit dem 5er ist den Japanern ein Fahrzeug gelungen, das sich aus der Masse der Vans im "Kisten-auf-4-Rädern-Design" hervorhebt. Auffällig sind die wellenartigen Sicken an der Seite ebenso wie das freundlich lächelnde Antlitz. Viele fließende Bewegungen, die dem Wagen durchaus Dynamik verleihen. Nicht schlecht für eine Karosserieform, die nicht unbedingt als sexy gilt.

Schiebetüren überzeugen

Form follows Function - zunächst müssen aber erst einmal Technik und Handhabung überzeugen. Vorweg: das tut der Mazda. Ein Segen in engen Parklücken sind die beidseitigen hinteren Schiebetüren, die sich quasi von überall öffnen und schließen lassen. Per Funkfernbedienung, per Taste an der Armaturentafel - und an den Handgriffen außen und innen natürlich. In wenigen Sekunden stehen 70 Zentimeter einladende Öffnung zur Verfügung.

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Mazda5 punktet mit Funktionalität

Nach dem Öffnen der Heckklappe gibt der Wagen ein Volumen von 426 Litern frei. Klappt man die zweite und dritte Sitzreihe um, stehen fast 1500 Liter zur Verfügung. Dank des ebenen Ladebodens lässt sich so ein Mountainbike bequem verstauen. Überhaupt überzeugt das Karakuri genannte Sitzkonzept: Egal, ob zwei oder drei Sitzreihen, zwei oder drei Sitzplätze in der zweiten Reise, Gepäckabdeckung auf oder zu: Mit wenigen Handgriffen lassen sich Lehnen und Sitzflächen umgestalten, ohne Rätsel in der Handhabung aufzugeben. Aber Achtung: Wer größer als 1,80 Meter ist, sollte auf seinen Kopf aufpassen - die Heckklappe schwingt nicht allzu weit nach oben.

Ausreichend Platz und Stauraum

Im Sitzen haben Erwachsene keine Probleme: Vorne wie hinten ist der Dachimmel weit genug weg, um Beulen am Schädel verursachen zu können. Auch Kniefreiheit hinten und Sitzkomfort vorne geben keinen Grund zur Klage. In diesen heißen Tagen gerne genutzt wurden die vorderen Cupholder (in die auch 1-Liter-Trinkflaschen passen) ebenso wie die leistungsstarke Klimaautomatik (die etwas leiser sein dürfte).

Innen wird es funktional

Der vordere Innenraum empfängt den Fahrer mit einer von Mazda gewohnten Mischung aus Funktionalität und Übersichtlichkeit. Hervorzuheben sind die griffigen Drehregler und die gut zu bedienenden Kippschalter am Lenkrad. Ein bisschen mehr Pep wäre allerdings auch schön.

Benziner wirkt etwas schlapp

Nicht die beste Wahl ist leider der 150 PS starke Benziner. Anfahren und im Stadtverkehr ordentlich mit schwimmen - all das ist kein Problem. Gerade auf Autobahn-Zubringern oder beim Überholen dürfte der gut 1500 Kilogramm schwere Wagen ruhig mehr Power vertragen - 11,2 Sekunden bis Tempo 100 und 191 Newtonmeter bei erst 4500 Touren sind wahrlich nicht die Welt. Da fragt sich der verdutzte Fahrer zuweilen, wo denn die 150 Pferdchen geblieben sind.

Eifrige Schaltpunktanzeige

Ganz aufs radikale Spritsparen ausgelegt ist die Schaltpunktanzeige bzw. Gangwechselempfehlung. Kaum, dass man einige Meter im ersten Gang angefahren ist, fordert der Automat auch schon das Einlegen der zweiten Fahrstufe. Und natürlich: Man kann bei 50 km/h im fünften Gang fahren, auf weiteres Beschleunigen muss dann allerdings verzichten werden; dann hilft nur Herunterschalten. Unter 2000 Umdrehungen ist es mit dem Temperament nicht allzu weit her.

Moderater Benzinverbrauch bei Mazda5

Aber: Wo Schatten ist, da ist auch Licht. Der Mazda überzeugt durch moderate Trinksitten, auch dank seiner Start-Stopp-Automatik. Mit 8,5 Litern auf über 500 Kilometern durch Stadt und über Land hat sich unser Testwagen zufrieden gegeben. Angesichts des Gewichts und der nicht windschnittigen Bauweise ein guter Real-Wert. Mit dem 60-Liter-Tank an Bord sind also urlaubstaugliche Reichweiten drin.

Mazda5 Fazit

Mit dem Mazda5 ist den Japanern ein Van gelungen, an dem es in Sachen Funktionalität, Variabilität und Bedienung nichts zu meckern gibt. Einzig der etwas schlappe Benziner trübt den sonst guten Eindruck. Abhilfe naht aber: Demnächst wird Mazda im neuen Kompakt-SUV CX-5 die neue Motorengeneration "SkyActiv" vorstellen - damit sollte sich das Problem dann erledigt haben.

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