31.08.2011, 15:12 Uhr | Patrick Schäfer, t-online.de
Die italienische Alternative in der Kompaktklasse ist die Giulietta von Alfa Romeo. Zum Einstieg bietet der 1,4 Turbobenziner 120 PS - reicht das, um den kompakten Wagen auf Trab zu bringen?
Die 4,35 Meter lange Giulietta steht gut da: Dynamisch, in aufpreispflichtigem Metallic-Rot des Supersportwagens 8C, mit Turismo-Ausstattung und Sportpaket. 17 Zoll große Felgen, Außenspiegel im Alu-Look sowie eine Chromlinie am Fenster. Auch im Innenraum ist dank Sportpaket alles fein eingerichtet: Schwarz dominiert, Leder und Stoff wird mit roten Nähten kombiniert, ein Sportlenkrad und Alu-Pedale sorgen für Grip, und der edle Alu-Schaltknauf liegt gut in der Hand. Die Sportsitze vorne bieten guten Seitenhalt, die Verarbeitung lässt nicht zu wünschen übrig.
Doch so sportlich sich der Benziner von außen und innen gibt - er hat "nur" 120 PS unter der Haube. Der 1,4 Liter große Motor arbeitet noch ohne Multi-Air-Technik, hat aber einen Turbo zur Unterstützung. Nach einem kleinen Turboloch geht es jenseits der 2000 Touren dann auch mit deutlichem Schub voran. Mit 206 Newtonmetern reißt der Kompakte dabei natürlich keine Bäume aus, aber dank des relativ geringen Gewichts von 1300 Kilogramm spurtet die Giulietta ordentlich. Der Sound ist dabei klasse - es röhrt kernig, wenn man die sechs Gänge der Giulietta ausfährt.
Motor | Turbobenziner |
Hubraum | 1368 ccm |
Leistung | 120 PS |
Drehmoment | 206 Nm |
0 - 100 km/h | 9,4 s |
V-Max | 195 km/h |
Verbrauch / CO2 | 6,4 Liter / 149 g |
Preis ab | 21.700 Euro |
Wir haben den kompakten Alfa auch über die Autobahn gejagt - bei langen Vollgasfahrten erreichte die Giulietta laut Tacho knapp 220 km/h. Der Bleifuß hat allerdings auch einen sich schnell leerenden Tank zur Folge - mit gut neun Litern muss man bei schneller Fahrt schon rechnen. Ansonsten gab sich der Wagen mit rund acht Litern relativ genügsam, obwohl er auch viel in der Stadt bewegt wurde.
Die Giulietta ist ein auffälliges Fahrzeug: Im Stadtverkehr, an Ampeln, auf dem Parkplatz oder an der Tankstelle wird man häufig angesprochen, bewundernde Blicke werden rundum geworfen. Ob man nun 120 oder 170 PS oder gar den Quadrifoglio Verde mit 235 PS unter der Haube hat, ist da schon egal. Fahrspaß ist auch mit dem kleinen Motor garantiert - auch wenn man nicht ganz so schnell ist.
31.08.2011, 15:12 Uhr | Patrick Schäfer, t-online.de
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