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Range Rover Evoque - Offroader im Smoking

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Range Rover Evoque - Offroader im Smoking

06.09.2011, 17:27 Uhr | wanted.de / Raufeld, wanted.de, Raufeld

Range Rover Evoque - Offroader im Smoking. Der Range Rover Evoque fühlt sich in der Stadt am wohlsten. (Quelle: Hersteller)

Der Range Rover Evoque fühlt sich in der Stadt am wohlsten. (Quelle: Hersteller)

Der Hoflieferant des britischen Landadels präsentiert erstmalig in der Markengeschichte ein absolut urbanes Auto - ganz in diesem Sinne ist der Range Rover Evoque nicht nur als echter geländefähiger Land Rover erhältlich, sondern wird auch mit einem Zweiradantrieb angeboten. Deutlich kleiner als bislang, sparsamer, sportlicher und moderner, soll der Evoque die Marke zu neuen Ufern führen. wanted.de hat sich den Range Rover Evoque genauer angesehen. Bilder gibt´s in unserer Foto-Show.

Für Land Rover ist am 16. September ein großer Tag. Denn dann feiert der Range Rover Evoque seine Premiere auf dem deutschen Markt. Der kompakte Premium-SUV setzt vor allem Akzente in punkto Design.

Das Auto hat ein abfallendes Dach, eine hohe Gürtellinie, schlitzförmige Scheinwerferaugen in der abgerundeten Front und markante vordere Radhäuser, die bis in die Motorhaube ragen. Mehr Sportkombi als Geländewagen, mehr Lifestyle als Arbeitstier. Kaum jemand nahm die recht gewagte Studie LRX so richtig ernst, die Land Rover 2007 in Detroit präsentierte. Zu Unrecht.

Aus der Studie wurde, nahezu unverändert, der Range Rover Evoque - mit Betonung auf "Range", denn auf den Markennamen Land Rover hören künftig nur noch die Modelle Freelander, Discovery und natürlich der rustikale Defender. >>

John Edwards, im indischen Tata-Konzern verantwortlich für die britische Marke Land Rover, freut sich auf die neuen Kunden: "Typische Evoque-Käufer sind Menschen, die bisher nicht im Traum daran gedacht haben, eines unserer Autos zu fahren." Die Rechnung könnte aufgehen: Noch nie war ein SUV so sportiv und trotzdem elegant.

Gegen die eher zurückhaltend gestylten Konkurrenten wie BMW X1, den kommenden Audi Q3 und erst recht einen VW Tiguan wirkt er fast wie ein Auto von einem anderen Stern. Edwards erwartet demnach vor allem jüngere Menschen am Steuer eines Evoque.

Mit einem Standard brechen

"Wir sind so etwas wie der neue goldene Standard im SUV-Markt." Dazu musste er allerdings mit einem Standard brechen, der bislang alle Land Rover auszeichnete.

Denn die Einstiegsversion des Evoque wird keinen Allradantrieb haben, sondern nur von den Vorderrädern gezogen werden. 33.100 Euro kostet der Fünftürer, unter dessen Haube ein von Peugeot gelieferter 2,2-Liter-Turbodiesel steckt. Das Sechsgang-Getriebe leistet 150 PS und hat eine Start-Stopp-Automatik. Mit seinem Normverbrauch von knapp unter fünf Litern (weniger als 130 Gramm CO2) ist der Evoque zudem der sparsamste Land Rover, der bislang gebaut wurde.

Überraschend durchzugsstark Bei ersten Fahrten auf dem werkeigenen Testgelände erwies sich das französische Herz als überraschend durchzugsstark, anfängliches leichtes Brummen mutiert bei steigender Drehzahl in angenehmes Surren. Lobenswert sind auch die straffe Lenkung und die kräftigen Bremsen. Durch die coupéhafte Form des Dachs und die schmaler werdenden Scheiben ist die Sicht – vor allem nach schräg hinten - allerdings eingeschränkt. Ärgerlich für Mitfahrer: Wenn den Evoque-Lenker der Hafer sticht, gibt es im ganzen Auto keinen Haltegriff. Bereits in der Basisversion verwöhnen dagegen ein puristisch-stilvolles Ambiente samt Teilledersitzen und Alu-Dekor an Mittelkonsole und Armaturenbrett. Schon im Vorserien-Evoque macht alles einen durchaus hochwertigen Eindruck. "Ein Land Rover gehört nun mal in die Premium-Klasse", unterstreicht John Edwards. Und da Premium-Anspruch immer auch mit einer langen Aufpreisliste einhergeht, können Evoque-Käufer lange blättern. Drei Ausstattungsversionen, drei oder fünf Türen, drei verschiedene Motoren, Allradantrieb, Sechsgang-Automatik, automatisches Einparken oder ein Kamerasystem, das mit gleich fünf Objektiven den Rundumblick ums ganze Auto ermöglicht. "Dual View"-Technologie

Aber auch das Entertainment-Angebot des SUVs kann sich sehen und hören lassen: So bietet der Evoque beispielsweise einen zentralen 8-Zoll-Touchscreen mit "Dual View"-Technologie an: Fahrer und Beifahrer können auf dem Bildschirm parallel völlig unterschiedliche Ansichten verfolgen, etwa Navigationshinweise und einen DVD-Film. Außerdem verfügt das Auto über ein imposantes 825-Watt-Soundsystem, Fernsehempfang und ein Unterhaltungssystem für die Plätze im Fond.

Übrigens: Mit Allrad ist der Schönling ein lupenreiner Offroader, kann bis zu 50 Zentimeter tiefes Wasser durchwaten, krabbelt Abhänge hinunter und erlaubt atemberaubende Schräglagen. Per Knopfdruck kann der Evoque auf verschiedene Arten von Terrain vorbereitet werden: Schlamm, Sand oder Schotter. Im Test-Evoque mit Allrad gab es auch die Bekanntschaft mit dem stärksten Motor, dem Zweiliter-Benziner, dank Direkteinspritzung und Turbo 240 PS stark. Das Triebwerk stammt von Ford, arbeitet bereits im Mondeo und diversen Volvo-Modellen. Der Sportspaß à la Evoque (Spitze 217 km/h) kostet allerdings mindestens 39.900 Euro. Wobei die "Coupé" genannte dreitürige Version jeweils 1.000 Euro teurer ist.

Ein englisches Rechenwunder

Zwei Türen weniger, recht mühsamer Durchstieg auf die hinteren Einzelsitze - aber mehr Geld in der Land-Rover-Kasse? Ein englisches Rechenwunder. Klicken Sie sich durch unsere Foto-Show.

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