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PS-Monster Muscle-Cars

16.09.2015, 09:14 Uhr | Redaktion, mit Florian Reinold, aja - wanted.de

PS-Monster Muscle-Cars. Der Ford Mustang Shelby American Super Snake gehört zu den heißesten Eisen der Muscle-Cars. (Quelle: Hersteller)

Der Ford Mustang Shelby American Super Snake gehört zu den heißesten Eisen der Muscle-Cars. (Quelle: Hersteller)

Stark und unglaublich schön: Die Muscle-Cars rollten in den 1960er den Automarkt der USA auf. Denn der bezahlbare Geschwindigkeitsrausch versprach jungen Männern bei der Ausfahrt über die Routes und Highways den Adrenalinstoß am Wochenende. Und ein Date gleich mit dazu. wanted.de zeigt die heißesten Muscle-Cars.

Foto-Serie mit 23 Bildern

Am Anfang steht eine Begriffsklärung: Ein Muscle-Car ist ein relativ preisgünstiges, Mittelklasse-Coupé oder Cabrio mit großvolumigem V8-Motor, das auf einem Serienmodell basiert. Diese Power-Schlitten sollten als Multiplikatoren den Verkauf der Massenmodelle ankurbeln. Die Händler sprachen von Halo Cars - also Autos mit Halo Effekt, einer strahlenden, unwiderstehlichen Aura. Die Zielgruppe waren junge Männer am Anfang ihrer Karriere. Auf der Agenda der Käufer stand also nicht der Familienausflug mit dem Nachwuchs, sondern das heiße Date im Autokino.

Das erste Muscle-Car

Den Startschuss für den Muskel-Trend setzte nach Meinung der meisten Experten 1949 der Oldsmobile Rocket 88. Das Raketen-Geschoss gewann in der Nascar-Serie im Jahr 1950 acht von zehn Rennen.

Allerdings hatte der Wagen noch die runden Formen und das hohe Dach aus den 40er Jahren für das bequeme, aufrechte Sitzen. Ein weiterer Meilenstein war der C-300 von Chrysler im Jahr 1955, der schon etwas länger gezogen war und sich mit dem Titel als stärkstes Auto Amerikas schmücken durfte.

Dann streiten sich die Geister. Als der erste echte Vertreter der Spezies gilt der Pontiac GTO von 1964. Das Kürzel steht für Gran Turismo Omologato, das ist eine für die Straße zugelassene Basisversion eines Autos, das eigentlich für den Rennsport entwickelt wurde. Das italienische Wort "omologato" heißt ganz einfach "zugelassen". Die 1965er-Version des Autos aus dem Hause von General Motors ist bereits mit einem 6,4-Liter-V8-Motor ausgestattet und bietet stattliche 360 PS.

Autofilm verstärkt Trend

Eine weitere Ikone ist der Dodge Charger. Steve McQueen machte den Traumwagen mit der langgezogenen Motorhaube im Kultfilm "Bullitt" im Jahr 1968 bekannt, denn er jagt einen Dodge Charger R/T von 1968 durch die Straßen

von San Francisco. Die "Fast and the Furious"-Filme ließen das Interesse an diesem Wagen wieder aufleben: Im ersten Teil von 2001 rast Vin Diesel mit einem 1970 Dodge Charger über die Straßen. Das 1200 PS starke Original aus dem Film gehört mittlerweile einem Schweizer Autoliebhaber. Gelegentlich wird es auf Messen gezeigt.

Auto-Legende Ford Mustang

Film- und Autofans wissen es längst - "Bullitt" machte vor allem den Ford Mustang berühmt. Denn Lieutenant Frank Bullitt selbst fährt einen 1968er Ford Mustang Fastback. Und damit wird die Sache kompliziert: Denn der Mustang ist kein eigentliches Muscle-Car, sondern ein etwas kleineres und etwas schwächeres Pony Car - der Ford gab dieser Gattung seinen Namen. Der Erfolg des neu aufgelegten Ford Mustang dürfte das Interesse an diesen etwas vernünftigeren US-Autos wieder neu aufleben lassen. Doch natürlich ist der Mustang auch in der echten Muscle-Car-Szene ein Begriff. Und das dank des Tuners Shelby. Womit wir bei den aktuellen Modellen angelangt sind. Shelby hat den Ford Mustang zur Shelby American Super Snake aufgemotzt. Die Kobra erhält dank massiven Motortunings mehr als 760 PS. Die Basis, der Ford Mustang GT, schafft es eigentlich "nur" auf 421 PS. Der Preis: Alleine das Tuning-Kit kostet rund 44.300 Euro - extra zu einem Ford Mustang GT, der in Deutschland seit der Wieder-Einführung im Sommer 2016 für rund 47.000 Euro verkauft wird. Bleiben wir bei Mustang und bei Shelby: Der Shelby GT350-R ist bereits jetzt eine rollende Legende. Er ist das bisher stärkste Modell der populären Sportwagenserie und erreicht mit seinem V8-Motor 533 PS. Auch der alte Gegenspieler aus "Bullit" begeistert in der Neuauflage die Fan-Gemeinde. Stark, stärker, Höllenpower: Der Dodge Charger SRT Hellcat weist sogar 717 PS unter der Motorhaube auf. Die "Höllenkatze" erreicht damit ein Spitzentempo von bis zu 328 km/h. In den USA kostet der Bolide umgerechnet rund 57.000 Euro.

Doch wer den Brutalo auch in Deutschland fahren möchte, muss einen Importeuer engagieren und einen satten Aufpreis zahlen - denn hierzulande gibt es das Muscle-Car nicht zu kaufen.

Super-Tuning für alte Muscle-Cars

Doch viele Enthusiasten in der Szene wollen keine neu aufgelegten Boliden. Sie setzen vielmehr auf hochgetunte und liebevoll restaurierte alte Autos. Ein Vorreiter auf diesem Gebiet ist die US-Autoschmiede Nelson Racing Engines. Die Werkstatt hat sich auf Autos mit extremen Leistungen spezialisiert. Seit der Gründung im Jahr 1995 liefern sich die Schrauber dort firmenintern ein Wettrüsten, um immer stärkere Boliden zu fertigen. Ein 1969er Chevrolet Camaro beispielsweise wurde mit unglaublichen 2027 PS ausgestattet. Das "Supercar #004", wie Nelson Racing Engines das Auto nennt, ist ein Vehikel voller Superlative. Zu seiner sagenhaften Power verhilft dem Camaro ein Bi-Turbo-V8-Motor mit 9,4 Liter Hubraum und zwei Einspritzdüsen pro Zylinder. Per Knopfdruck wird geregelt, welchen Sprit der Fahrer benutzt: Neben dem herkömmlichen Benzin mit 91 Oktan darf der Pilot auch speziellen Rennsprit mit über 100 Oktan tanken. Erst der Renntreibstoff holt die volle Leistung aus dem "Supercar #004" heraus. Dennoch bleibt der Camaro im normalen Gebrauch straßentauglich - dass die PS-Monster von Nelson auch im Alltag genutzt werden können, ist den Tuning-Experten wichtig. So auch beim Pure Vision’s 70 Road Runner. Unter der Haube des Muscle-Cars schlummern satte 750 PS. Original ist nur noch die Karosserie. Der getunte Plymouth Road Runner von Chrysler wurde im Hollywood-Streifen "Fast and the Furious: Tokyo Drift" als Filmauto eingesetzt. Ein weiteres Muscle-Car-Prunkstück aus dem Hause Nelson Racing Engines ist ein blauer 1963er Pontiac Lemans. Mit 2000 PS ausgestattet, braucht der Pontiac nur fünf Sekunden um von null auf Tempo 240 zu beschleunigen. Ein Höllenritt nur für echte Männer. Die Hochsaison der Sprit fressenden PS-Monster lag übrigens zwischen 1960 und 1974, bevor der Ölpreisschock den großen Motoren ein jähes Ende setzte. Klicken Sie sich durch unsere Fotoshow und sehen Sie weitere heiße Muscle-Cars.

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