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BMW X6 M: M wie Monster-Motor

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BMW X6 M:  

M wie Monster-Motor

11.11.2011, 10:51 Uhr | , t-online.de

BMW X6 M: M wie Monster-Motor. BMW X6 M (Foto: Timo Bürger/t-online.de)

BMW X6 M (Foto: Timo Bürger/t-online.de)

Der BMW X6 polarisiert. Für die einen ist er ein unförmiges Monster ohne erkennbaren Sinn: Ein SUV mit Coupé-Heck oder ein SUV mit Sportgenen - was soll das denn? Andere schwören gerade auf diese Kombination - hebt sich der X6 doch vom SUV-Allerlei optisch deutlich ab. Zudem ist das Fahrzeug einer der Tuner-Lieblinge. Richtig Hardcore wird der Wagen erst mit einem der derbsten Serienmotoren. Wir sind den 555 PS starken X6 M schnell noch mal gefahren.

BMW X6 M: in 4,7 Sekunden auf 100 km/h

555 PS haben die BMW-Ingenieure aus dem 4,4 Liter-V8-gezaubert. Dank Twin-Turbo-Technik soll es von unten bis oben kräftig krachen. Tut es auch - nach einen Gedenksekündchen. Dann aber presst es den Fahrer in die Sitze. 4,7 Sekunden vergehen bis Tempo 100, nach knapp 17 Sekunden sind 200 km/h erreicht. Das ist ein Zehntel fixer als der brandneue 911er. Und das mit einem Wagen, der 900 Kilo schwerer ist. Beeindruckend.

Achtung auf engen Gassen

Wer den X6 M durch kurvige Mittelgebirgslandschaften scheucht, muss auf der Hut sein. Mit fast zwei Meter Breite (ohne Außenspiegel) kommen auf engen Landsträßchen Mittellinien links und Gräben bzw. Begrenzungspfosten rechts schnell nahe. Da will der BMW schon korrekt gesteuert werden.

Wanken nicht auszuschließen

Zuweilen hat man den Eindruck, das Lenkrad sei zum Festhalten und nicht zum Steuern da. Bei einem Lebendgewicht von 2,3 Tonnen lassen sich spürbare Lastwechsel natürlich nicht verleugnen. Dennoch lässt sich das Dickschiff überraschend leicht lenken - hier sind die Kilos kaum kaum zu merken.

Nervöses Zucken

Vor allem mit Druck auf die M-Taste und Sporteinstellung wird der X6 fast unheimlich. Selbst leichtes Zucken mit dem rechten Fuß quittiert der Allradler mit einem Vorwärtsdrang, als gelte es, einen Wheelie hinzulegen. Und es müssen nicht immer acht automatisierte Gänge sein. Die 6-Gang-Sport-Automatik macht ihre Sache hervorragend. Wer beschäftigt sein will, schaltet per Paddles.

Bremsen brauchen Druck

Wer verzögern will, braucht ordentlich Druck in den Füßen. Leichtes Antippen langt nicht, um den X6 zum Stehen zu bringen. Die belüfteten 385er bzw. 395er-Scheibenbremsen sollte man schon deutlich an ihre Aufgabe erinnern - sind aber nichtsdestotrotz gut dosierbar.

15 Liter Verbrauch sind realistisch

Gewaltige 85 Liter Sprit fasst der Tank. So groß muss er aber auch sein. Gut 15 Liter Super-Plus auf 100 Kilometern gönnte sich der X6 bei unseren Testfahrten. Das ist absolut gesehen natürlich unverschämt viel - ist aber angesichts Leistung und Karosserieform auch keine Überraschung. Dennoch kommt der Wagen an den Datenblatt-Verbrauch von 13,9 Litern sehr nahe ran.

Hochwertiger Innenraum

Im Inneren verliert der X6 sein Böser-Bube-Image. Der Innenraum ist gewohnt hochwertig eingerichtet, ohne allzu krawallig daherzukommen. Wer eine erhöhte Sitzposition mag, wird sich im X6 wohlfühlen. Die Sicht nach hinten ist, sagen wir mal: vorhanden. Zur Beruhigung: Die Park Distance Control ist in Serie eingebaut.

Fazit BMW X6 M

Natürlich braucht es keinen 555 PS starkes Triebwerk in einem Auto. Es macht aber Spaß. Wer auf einen Hingucker mit Bärenkräften unter der Haube abfährt, wird sich für den X6 M schnell erwärmen können. Auch schicke 20-Zöller und ein brummig-kerniger Sound finden ihre Fans.

Obendrauf gibt’s dann noch eine gute Portion Alltagstauglichkeit: Vier bequeme Erwachsenen-Sitze und 570 Liter Kofferraumvolumen sowie eine Prise Offroad-Fähigkeit bei 20 Zentimeter Bodenfreiheit. Knapp 110.000 Euro müssen für das Gesamtpaket berappt werden. Was die anfängliche Irritation angeht: Der Wagen ist im besten Sinne ein SUV: S wie "Sport", U wie "Utility" (Nutzwert) und V wie "Vehikel". Passt doch.

Kratzer am Lack

Einen Wermutstropfen gab es aber doch: Offenbar ist ein gut zwei Tonnen schwerer, fast fünf Meter langer und zwei Meter hoher knallroter Koloss für manche Verkehrsteilnehmer unsichtbar. Einige unschöne Kratzer im Frontschürzenbereich mussten wir eines Morgens feststellen. Offenbar das Ergebnis eines missglückten Einparkversuchs von Frau oder Herr Unbekannt.

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