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Die zehn kultigsten Autos der Welt Teil I

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Autos, die man gefahren haben muss

09.04.2012, 09:01 Uhr | Frank Lansky, wanted.de

Die zehn kultigsten Autos der Welt Teil I. Ein Traumwagen: Der Jaguar E-Type. (Quelle: Hersteller)

Ein Traumwagen: Der Jaguar E-Type. (Quelle: Hersteller)

Früher war alles besser: Autos hatten noch richtige Power und verbrannten kräftig Benzin, das kaum etwas kostete. Deshalb sind alte Autos ein Relikt aus der Zeit der Unvernunft und der puren Lebensfreude. Wahrscheinlich haben sie deshalb so eine große Fangemeinde. Grund genug für wanted.de, eine völlig subjektive ewige Bestenliste der zehn führenden Kultautos zu erstellen.

Starke Autos sind unvernünftig: Sie bringen einen von A nach B. Doch je lauter und schneller sie das tun, desto mehr freut sich der Pilot im Cockpit. Reifen quietschen, Gummi brennt auf dem Asphalt, der Tankanzeiger taumelt nach unten. Völlig unvernünftig ist das. Und genau deswegen macht es so viel Spaß – das ist der wichtigste Grund, ein Traum-Auto zu fahren. Wir haben zehn Autos aufgelistet, die ein Mann in seinem Leben gefahren haben muss – sie haben sich wegen ihrer Schönheit, ihrer Kraft oder ihrer unverbauten Fahrkultur einen Legendenstatus gesichert.

Giftige Kobra

Giftig, unberechenbar und gefährlich – das ist der AC Cobra. Jeglicher Luxus ist hier Fehlanzeige, der Fahrer wird durch die pure Kraft beim Antritt in die Sessel gepresst – und jede falsche Bewegung ist gefährlich. Somit ist der Name der Kobra Programm.

Ein solcher Ritt auf der Schlange ist in heutigen Modellen mit ABS, ESP und dem anderen Schnickschnack gar nicht mehr möglich.

Die Rennfahrer-Legende Carroll Shelby setzte in den Wagen des 1905 gegründeten Automobilherstellers AC einen Ford-Motor ein, weshalb manche Amerikaner auch von einer Ford-Cobra sprechen. Lange Jahre hielt der Flitzer den Titel für den schnellsten Straßenwagen der Welt – noch heute pumpt er Adrenalin durch die Venen von Auto-Fans. Für eine originale Cobra werden heute Preise über 300.000 Euro bezahlt, besonders selten ist das Modell Cobra Daytona Coupé.

Britisches Understatement

Ein Auto für coole Charaktere mit britischem Sinn für Understatement ist der Aston Martin DB5. Wunderschön und eigenwillig – so wie das Land, das sich partout nicht auf neue Verträge mit Bilanzbetrügern in der Eurozone einlassen will. Aston Martin ist die englischste Automarke schlechthin,

denn James Bond jagte mit dem DB5 Mr. Goldfinger und fuhr außerdem in den Filmen "Feuerball", "GoldenEye", "Der Morgen stirbt nie" und "Casino Royale" damit umher. Auch ohne Maschinengewehr und ausfahrbare Klingen an den Rädern ein absoluter Traum auf der Straße. Das Kürzel DB stammt von der David Brown Gruppe, die den Hersteller übernahm. Seit 1947 prangte das Kürzel auf allen Autos von Aston Martin. Die Karosserie beim DB5 ist aus Aluminium und Hand geschmiedet.

Unvernunft auf vier Rädern

Die pure Unvernunft auf vier Rädern ist der Chevrolet El Camino – eine Mischung aus Limousine und Pickup. Genau deswegen zieht er zuverlässig die Blicke auf sich. Gerade für die engen deutschen Innenstädte ein absoluter Alptraum bei der Suche nach einem Parkplatz. Doch ein absoluter Genuss, wenn es darum geht, die spießigen Nachbarn mit ihrem umweltschonenden Kleinwagen zu ärgern. In einer Zeit, in der alle Autos zunehmend wie ein nasses Stück Seife aussehen und immer kleiner werden, ist das der kantige Gegenentwurf schlechthin. Als Motorisierung standen ein 3,9-Liter-Reihensechszylinder, mit 135 PS, ein 4,6-Liter-V8 mit 170, 230 oder 250 PS sowie ein 5,7-Liter-V8 mit bis zu 325 PS zur Wahl. Die schärfste Variante mit einem dreifachen Vergaser schaffte den Sprint von Null auf etwa 100 Kilometer in sieben Sekunden und kam auf eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h. Der El Camino wurde 1958 bis 1960 und wieder von 1964 bis 1987 gebaut. Je älter, desto schöner – die Heckflossen sind Kult.

Die französische Göttin

Ein stromlinienförmiger Traum auf der Straße – wunderschön, eigenwillig und mit hohem Wiedererkennungswert. Genau deswegen hat die mittlerweile mit Peugeot fusionierte Autoschmiede Citroën wohl das Kürzel DS gewählt. Auf Französisch ausgesprochen heißt das Déesse – Göttin. General Charles de Gaulle überlebte ein Attentat in dem Wagen, Brigitte Bardot fuhr einen – und Fantomas konnte sogar mit ihm fliegen. Die Göttin ist das Symbol für das Frankreich der Sechziger Jahre schlechthin – genau wie Gitanes und Gauloises, schwarze Rollkragen-Pullis und Bücher von Existenzialisten vom Rive Gauche.

Der ab 1955 gebaute Wagen brachte aber auch bahnbrechende Neuerungen auf die Straße: So schwebte er wegen seiner hydropneumatischen Federung quasi dahin – damit konnte die Höhe verstellt werden. Außerdem folgten die Scheinwerfer der Kurve. Ein Traum auf der Autobahn, der auch heute noch bewundernde Blicke auf sich zieht.

Muscle Cars für echte Kerle Weniger für Schöngeister geeignet, sondern eher für echte Kerle ist der Dodge Challenger. Er begeistert seit Jahrzehnten Männer, die auf amerikanische Muscle Cars stehen. Der Sound des bis zu 7,2 Liter Hubraum bietenden Wagens und die ewig lange Motorhaube sind ein Ereignis für sich. Leider rollte der Wagen genau zur Unzeit auf dem Markt – im Jahr 1970, kurz bevor der arabische Ölboykott den Benzinpreis nach oben trieb. Entsprechend wurde die erste Baureihe 1974 wieder eingestellt. Seit 2008 gibt es die Neuauflage – und die macht mit ihrem niedrigen Preis europäischen Sportwagen durchaus Konkurrenz. Retro-Fans kommen für 50.000 Euro Vollausstattung an dem 2008er Challenger SRT8 mit dem 6,1-Liter-Motor und 431 PS kaum vorbei. Der Wagen mit dem edlen Hüftschwung bringt es dafür auf rund 270 Stunden-Kilometer. Ferrari Testarossa

Als die Schulterpolster noch breit, die Haare der Frauen noch mit einem Liter Haarspray hochtoupiert und dünne Lederkrawatten in waren, da brauste der Ferrari Testarossa durch die Welt. Übersetzt heißt das Rotschopf – und das wiederum stammt von den rot lackierten Ventildeckeln des 12-Zylinder-Motors. Der Wagen ist der bekannteste Flitzer der italienischen Edelschmiede und das Sinnbild der Achtziger Jahre schlechthin – eine Fahrt mit ihm ist also eine kleine Zeitreise. 300.000 DM musste ein Käufer damals für einen Neuwagen bezahlen. Der Wagen bietet dafür 390 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 291 Kilometern. Seinen Ruf wie Donnerhall verdankt er seinem Einsatz in der Kultserie Miami Vice. Lust auf noch mehr kultige Autos und unserer Facebook-Umfrage? Hier geht es zu Teil zwei des Artikels.

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