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Rolls-Royce Phantom Coupé im Fahrbericht

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Rolls-Royce Phantom Coupé im Fahrbericht

04.01.2012, 10:06 Uhr | Christian Sauer, wanted.de

Rolls-Royce Phantom Coupé im Fahrbericht. Das Rolls Royce Phantom Coupé: Exklusivität und Individualität für fast eine halbe Million Euro. (Quelle: Hersteller)

Das Rolls Royce Phantom Coupé: Exklusivität und Individualität für fast eine halbe Million Euro. (Quelle: Hersteller)

Begleiten Sie uns einen Tag mit einem der teuersten Autos der Welt auf den Spuren von Firmengründer Henry Royce an der winterlichen Cote d’Azur. Bitte stellen Sie nicht die Sinnfrage. Diese wäre zwar nicht sinnlos aber sinnfrei. Sie verbietet sich bei jedem Rolls-Royce Modell aber vor allem bei dem Phantom Coupé. Bilder vom Rolls Royce Phantom Coupé sehen Sie in unserer Foto-Show.

Dieses Luxusschiff auf vier Rädern kann man nicht mit rationalen Kriterien bewerten und es entzieht sich (fast) jedem Vergleich mit anderen Autos. Bei einem Grundpreis von 442.204 Euro stehen finanzkräftige Interessenten eher vor der Entscheidung, entweder in ein weiteres Pferd für die eigenen Stallungen, eine neue Yacht oder doch in den Rolls für den privaten Fuhrpark zu investierten.

Bayrischer Hubraumriese mit 460 PS

Eigentlich braucht niemand das Phantom Coupé, aber Superreiche auf der ganzen Welt, von traditionellen Aristokraten über Scheichs im Nahen Osten bis hin zu US-Sportstars schwören auf dieses Statussymbol. Passenderweise arbeitet unter der langen Motorhaube ein Zwölfzylinder mit traditionell 6,75 Liter Hubraum.

Die Leistungsausbeute ist mit 460 PS zwar eher bescheiden, aber das mächtige Drehmoment von 720 NM bei nur 3.500 Umdrehungen macht den Zweitürer, der trotz leichtem Alurahmen aus bayrischer Produktion stattliche 2,6 Tonnen auf die Waage bringt, zum fliegenden Teppich.

Wenn man wollte, könnte man in weniger als 6 Sekunden von null auf hundert beschleunigen und mit Tempo 250 über die Autobahn rasen. Die sanfte Abriegelung hat weniger mit dem Verbrauch zu tun – der liegt sowieso meist über 20 Liter – sondern mit der Rücksicht auf die starke Belastung der Reifen durch das hohe Gewicht.

Die Selbstbeschränkung wäre wahrscheinlich aber gar nicht nötig gewesen, denn auch wenn das Phantom Coupé vorwiegend selbst und nicht durch einen Chauffeur bewegt wird, ist es nur bedingt zum sportlichen Fahren gedacht. Etwas irritiert sind wir dann doch, als wir einen kleinen Knopf mit einem „S“ am dünnen Lenkrad entdecken. >>

Vielleicht will man nicht zu große Erwartungen wecken und vermeidet deshalb offiziell den Begriff „Sport-Knopf“.

Liebevoll umschreibt man es als Einstellung für kurvige Straßen, die es hier an der Cote d’Azur ja zu genüge gibt. Tatsächlich lässt sich der Wagen so etwas direkter und handlicher fahren, wobei der Fahrkomfort immer an erster Stelle steht. Das Fahrwerk sorgt ganz konventionell ohne elektronische Dämpferverstellung dafür, dass die Passagiere in ihrem luxuriösen Mikrokosmos nicht von Kopfsteinpflaster oder schlechten Straßen gestört werden.

Emily versteckt sich Die Ruhe im Innenraum gleicht der einer Kirche und man muss schon ein sehr gutes Gehör haben, um überhaupt das leise Säuseln des äußerst laufruhigen Motors zu hören. Allein der Blick auf die wenigen Instrumente zeugt von der Arbeit des Motors. Anstelle eines Drehzahlmessers wird die zur Verfügung stehende Kraftreserve angezeigt und das Navi kommt nur bei Bedarf hinter einer klassischen Uhr zum Vorschein. Geschaltet wird per Automatikhebel neben dem Lenkrad und auch bei der restlichen Bedienung beschränkt man sich auf das Wesentliche. Fast zu puristisch erscheint uns der Verzicht auf eine genaue Einstellung der Klimaanlage, typisch Rolls-Royce lässt sich mittels Drehrädern nur die ungefähre Temperatur und Stärke der Belüftung einstellen. Hochwertigste Materialien in handwerklich perfekter Verarbeitung

Aber das sind eher Nebensächlichkeiten, denn wer das Privileg hat, auf den großzügigen Clubsesseln vorn Platz nehmen zu dürfen, sollte sich erstmal einen Moment Zeit nehmen um die Atmosphäre zu genießen. Wohin man sieht und fasst, überall findet man nur die hochwertigsten Materialien in handwerklich perfekter Verarbeitung. Dank der hohen Sitzposition lässt es sich herrschaftlich auf andere herunterschauen und die wohl berühmteste Kühlerfigur der Welt bewundern.

Emily, wie sie liebevoll genannt wird, heißt offiziell Spirit of Ecstasy und feierte 2011 ihren 100. Geburtstag. Über die Herkunft ihres Spitznamens wird bis heute spekuliert. Sicher ist, dass die Mechanik, mit der die Dame heutzutage per Knopfdruck oder automatisch beim Start ihren Zufluchtsort gegen dreiste Diebe oder zu aufdringlichen Bewunderern im riesigen Kühlergrill verlässt, dem technischen Genie Henry Royce sicherlich gut gefallen hätte.

Exklusivität und Individualität für fast eine halbe Million Euro

Dieses Auto ist wirklich etwas Besonderes und das unterstreichen einige ausgefallene Details. Wo sonst gibt es einen mit Schafswolle verkleideten Kofferraum, in dem eine Bar mit Kristallgläsern eingebaut werden und auf dessen Klappe man nicht nur Picknicken sondern sich auch darauf stellen kann, um z.B. das Polospiel besser zu sehen. Wo gibt es hinten angeschlagene Türen, in denen praktischerweise der Regenschirm Platz zum Trocknen findet und die sich per Knopfdruck schließen lassen.

Unter den mehr als 40.000 Lacktönen wird sicher der richtige dabei sein und wer den Sternen schon immer etwas näher sein wollte, bekommt den Innenhimmel unterm Dach mit Leder verkleidet und  tausenden, winzig kleinen LEDs. Diese und ein paar weitere Extras treiben den Preis unseres Testwagens auf fast 500.000 Euro und das erklärt zum Teil auch, warum das Phantom Coupé zumindest in Deutschland zu den absoluten Exoten gehört. Natürlich mag es noch größere, stärkere und modernere Fahrzeuge geben, aber an die Exklusivität eines Rolls-Royce kommt kaum ein anderer Hersteller heran.  

Impressionen vom

Rolly Royce Phantom Coupé

bekommen Sie in unserer Foto-Show.

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