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Mini Roadster: Das maskuline Cabrio

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Mini Roadster - Das maskuline Cabrio

14.03.2012, 08:50 Uhr | Peter Maahn / Raufeld, Raufeld

Mini Roadster: Das maskuline Cabrio. Der Mini Roadster (Quelle: Hersteller)

Der Mini Roadster (Quelle: Hersteller)

BMW macht aus dem Mini einen Roadster, der echte Männer begeistern soll. Rechtzeitig zur Open-Air-Saison 2012 steht der Zweisitzer nun bei den Händlern. Alle Bilder zur Frischluft-Bolide gibt's in unserer Foto-Show.

Wenn das Sir Alec Issigonis noch erlebt hätte. Der Erfinder der englischen Hutschachtel auf Rädern, besser bekannt als Mini, wird von seiner himmlischen Loge aus wohl mit einer Mischung aus Staunen und Kopfschütteln begutachten, was BMW aus seiner Idee gemacht hat. Nach Limousine, Kombi, Cabrio, SUV und dem "Baseballkappen"-Coupé kommt jetzt der sechste Mini der Neuzeit auf die Straße. Als Roadster fährt er immerhin eine weitere urbritische Tradition spazieren: kleine, offene Zweisitzer stehen genauso für die Autokultur von der Insel wie der rustikale Land Rover und der noble Rolls-Royce.

Kurz nach der Premiere in Detroit konnte der Neuling fernab vom deutschen Winter im angedeuteten Frühling von Lissabon gefahren werden. Also runter mit dem Dach, das übrigens von Hand geöffnet werden muss. Gegen Aufpreis (790 Euro) liefert Mini eine Halbautomatik, bei der zumindest der Transport des Daches ins Fach vor dem Kofferraum elektrisch abläuft. >>

Der offene Zweisitzer ist eng verwandt mit dem im Herbst 2011 erschienenen Coupé, verfügt auch über dessen Heckspoiler, der sich bei 80 km/h nach oben reckt und für mehr Anpressdruck an der Hinterachse sorgt. Ansonsten haben sich die Designer streng an die Formensprache aller Minis gehalten: große Scheinwerfer, steiles Dach, hohe Gürtellinie, minimaler Überhang.

Zugfreies Ambiente

Obwohl der Neuling nur 3,73 Meter lang und gerade mal 1,38 Meter hoch ist, fällt die Sitzprobe überraschend komfortabel aus. Auch bei geschlossenem Dach bleibt genügend Raum über dem Haupthaar. Zudem bietet der Roadster dank Windschott ein halbwegs zugfreies Ambiente, wenn man denn eher gemächlich unterwegs ist. Was allerdings beim Test-Roadster nicht ganz leicht fiel: Denn von den vier angebotenen Motorisierungen (ab 122 PS) stand zum ersten Kennenlernen nur der 184 PS starke Cooper S mit seinem Doppelturbo-Triebwerk bereit.

Der verlockt mit kernigem Sound aus dem Doppelauspuff und wieselt dank tiefem Schwerpunkt wie ein Kart um enge Kurven. So angeheizt rückt der an sich gute Normverbrauch von sechs Litern auf 100 Kilometern in weite Ferne. Wer aber das rechte Pedal nur streichelt, sich früh durch die sechs Gänge schaltet und die Segnungen des Start-Stopp-Systems auskostet, kommt mit weniger als acht Litern Benzin aus.

Im Innenraum des Roadsters werden sich Mini-erprobte Fahrer sofort zu Hause fühlen. Nur sie werden auch auf dem übergroßen Mitteltacho schon auf den ersten Blick die Geschwindigkeit erkennen. Bei Mini-Novizen dauert es wegen des Zahlengewirrs und der kleinen Nadel deutlich länger. Je nach Ausstattung laden diverse, leider recht verstreute Schalter zur Bedienung ein. Welcher Knopf was bewirkt, ist reine Übungssache.

Snowboard und Golftasche passen

Alles passt zum Charakter eines Freizeit-Spaß-Spiel-Mobils, wie es der Roadster sein will, der anders als das viersitzige Cabrio vor allem männliche Kunden ansprechen soll. Just für diese bietet der 240-Liter-Kofferraum eine Durchlade für längeres Ladegut, also das Snowboard oder die Golftasche. Die kleine Klappe in der Kofferraumwand ist übrigens serienmäßig. Was für andere Leckerbissen wie gehabt nicht zutrifft: Wohlfühl-Accessoires müssen weiterhin recht teuer bezahlt werden. Ob Kurvenlicht, Navigationssystem, Internetanschluss oder die ob der knappen Abmessungen des Minis vielleicht verzichtbare Einparkhilfe - da kommen schnell mal 5.000 Euro zusammen.

Mit 22.600 Euro ist dabei das nicht präsentierte 122-PS-Modell der günstigste Roadster. Alu-Räder, Klimaanlage und andere Selbstverständlichkeiten sind für diesen Preis immerhin schon mit drin. Der getestete Cooper S kostet 26.750 Euro, für den 211 PS starken "John Cooper Works" sind sogar 31.900 Euro fällig. Wer offen dieseln will, kann den 143-PS-Selbstzünder ordern, der mit 27.750 Euro ebenfalls recht teuer ist. In Fahrt gekommen wird der Diesel dafür zum Spar-Roadster, braucht nur 4,5 Liter und bläst somit moderate 118 Gramm CO2 in die Luft.

Schon vor der ersten Ausfahrt unter freiem Himmel gibt's den Roadster übrigens in sonnigen Aufnahmen in unserer Foto-Show zu bestaunen.

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