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Maserati Wintertraining in St. Moritz

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Frühlingsgefühle: Maserati Wintertraining in St. Moritz

19.03.2012, 09:43 Uhr | Christian Sauer, wanted.de

Maserati Wintertraining in St. Moritz. Maserati, ein Flitzer mit Dreizack. (Quelle: Hersteller)

Maserati, ein Flitzer mit Dreizack. (Quelle: Hersteller)

Während auf dem Genfer Salon der automobile Frühling eingeläutet wurde und Maserati dort das neue 460 PS starke Topmodell GranTurismo Sport präsentierte, testete wanted.de Autor Christian Sauer die aktuelle Flotte mit dem Dreizack auf Eis und Schnee im Nobel-Skiort St. Moritz.

Wer nicht das Privileg hatte, per Helikopter oder Privat-Flugzeug anzureisen, bekam es bereits auf der Anreise mit Schnee in Form von Lawinen zu tun. Diese blockierten für Stunden die Passstraße nach St. Moritz und hinderten viele Teilnehmer des "Maserati Master Snow Test Drive", es pünktlich zum Eröffnungsempfang in einer Art "Iglo" vor dem luxuriösen Kempinski Grand Hotel des Bains zu schaffen. Schade, denn somit verpassten sie auch die technische Einweisung von Chefinstrukteur und Rallye-Ass Alex Fiorio, der mit seinem Team erfahrener Experten – größtenteils auch ehemalige Rallyepiloten – die Geheimnisse der Fahrzeugbeherrschung und des sportlichen Fahrens auf rutschigem Untergrund erklärte.

Man(n) gönnt sich ja sonst nichts

Beim informellen Dinner zum Ausklang des ersten Tages in einem der angesagtesten Sterne-Restaurants gab es neben jeder Menge Köstlichkeiten aus der Region auch viel Gesprächsstoff.

Man unterhielt sich über die bisherigen Erfahrungen mit anderen Sportwagenfabrikaten, aber auch über die automobile Legende mit dem Dreizack als Symbol. Das war auch der Grund, weshalb die Teilnehmer entweder von ihren Maserati-Händlern zu dem exklusiven Event in die Schweiz eingeladen wurden oder selbst die Teilnahmegebühr zahlten. Bei Preisen von mindestens 112.000 Euro für einen Neuwagen sind die 1400 Euro wohl eher Peanuts.

Heiße Action am zweiten Tag

Dass sich die lohnen, beweist der zweite Tag. Die Vorfreude war berechtigt, denn selbst um acht Uhr bei noch frostigen Temperaturen erwärmt der Anblick der dutzend Maseratis die Herzen. Der heiße Kaffee tut sein Übriges, doch spätestens wenn nacheinander die Achtzylinder gestartet werden und der Sound das tiefe Tal durchdringt, ist jegliche Müdigkeit verflogen.

Spielwiese für große Kinder

Los geht es im Quattroporte, der wie der Name schon sagt, ein Viertürer ist. Derzeit ist er auch (noch) der einzige Maserati mit mehr als zwei Türen und das schon seit fast einem Jahrzehnt. Die Limousine gilt inzwischen als Stilikone. Das gediegene Interieur mit feinem Holz und Leder sollte nicht darüber hinweg täuschen, wie dynamisch sich der fünf Meter lange Gleiter bewegen lässt.

Also genug der Worte und ab in die Aufwärmrunden, die alle Teilnehmer noch vom Beifahrersitz aus erleben dürfen. Schwer fällt es zuerst, auf der riesigen Schneefläche vor uns, überhaupt Konturen, geschweige denn den richtigen Weg zu erkennen. Dieser ist zwar mit Pylonen gekennzeichnet aber selbst dadurch fände man sich ohne die Richtungsanweisungen vom Instruktor kaum zurecht. Nach zwei bis drei Durchläufen stellt sich ein Rhythmus bei den Kursänderungen und eine gewisse Vertrautheit mit der Strecke ein.

Fahrerwechsel!

Nun ist es soweit und endlich können wir selbst hinterm Lenkrad Platz nehmen – doch nicht zu übermütig – los geht es deshalb zu Beginn mit aktivierter Traktionskontrolle. Die hat einiges zu tun, wenn die Kraft von 405 Pferdestärken über die Winterreifen auf den Boden gebracht werden will. Beim Anfahren fallen die Traktionsvorteile eines Allrad-Antriebes noch am stärksten auf, während einmal in Bewegung der Heckantrieb weniger nachteilig ausfällt als befürchtet. Die Kurven verlieren dank der Regeleingriffe der Elektronik ihren Schrecken, schnelle Rundenzeiten sind damit aber kaum möglich. Es wird Zeit, ohne Fahrhilfen und dafür mit beherztem Gaseinsatz quer zu treiben. Weniger mit der Lenkung als mit dem rechten Fuß lassen wir den Quattroporte immer schneller und kontrollierter um die Pylonen tanzen, bevor wir unseren bequemen Platz im Cockpit räumen, um einen Gang zuzulegen.

Racing mal anders im MC Stradale

Während die anderen Teilnehmer in den verschiedenen Varianten des Gran Turismo Coupé und des Gran Cabrio ihre Erfahrungen mit den teils tückischen Kurvenkombinationen machen und auf einem kleinen Kurs um die besten Rundenzeiten wetteifern, erobern wir uns die Sportversion MC Stradale mit 450 PS. Das schnelle 6-Gang-Getriebe mit Schaltpaddels hat heute nicht viel zu tun, da wir nur die ersten drei benötigen. Dafür haben wir alle Hände voll damit zu tun, den im Race-Modus ebenso dynamischen wie sensiblen Maserati mit koordiniertem Zusammenspiel zwischen Lenkung, Gas und Bremse nicht zur Heckschleuder mutieren zu lassen. Das funktioniert überraschend gut, aber der Grenzbereich ist schmal und so folgt ein 360-Grad-Dreher einer etwas zu schnellen Kurveneinfahrt. Übung macht den Meister

Tja, Meister sind noch keine vom Himmel gefallen und bei einer Vielzahl sehenswerter Drifts kann das schon einmal passieren. Der Lerneffekt ist auf jeden Fall gegeben und wird jedem Teilnehmer am Ende dieses Tages von Alex Fiorio persönlich mit einer Urkunde attestiert. Die schnellsten von ihnen werden darüber hinaus sogar mit Pokalen gefeiert und wir von wanted.de haben es mit weniger als einer Sekunde Rückstand sogar auf den zweiten Platz geschafft.
Wenn jetzt auch bei Ihnen der Ehrgeiz oder die Neugier auf heiße Italiener in eisigen Gefilden geweckt wurde, können Sie sich bereits auf die Fortsetzung der Event-Reihe freuen, denn der nächste Winter kommt bestimmt.
Bilder vom diesjährigen Training können Sie sich jetzt in unserer Foto-Show ansehen.

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