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Porsche 911 Cabrio: Offene Deckung

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Porsche 911 Cabrio: Offene Deckung

12.04.2012, 13:58 Uhr | Peter Maahn / Raufeld, Raufeld

Porsche 911 Cabrio: Offene Deckung. Auch offen wirkt der neue 911er dank mehr Länge und einer breiteren Spur etwas bulliger als sein Vorgänger. (Quelle: Hersteller)

Auch offen wirkt der neue 911er dank mehr Länge und einer breiteren Spur etwas bulliger als sein Vorgänger. (Quelle: Hersteller)

Als Fahrer des neuen Porsche 911 Carrera Cabrio muss man sich nur eines merken. Und zwar, dass das neue Dach richtig gut funktioniert. Zudem sieht es auch noch gut aus. wanted.de hat Bilder des neuen Porsche 911 Carrera Cabrio in einer Foto-Show festgehalten.

Das neue Dach besteht aus einer Glasscheibe und drei einzelnen, sich überlagernden Magnesium-Elementen, die mit Stoff bezogen sind und Flächenspriegel genannt werden. Auf Knopfdruck öffnet sich die Heckoberseite und gibt einen Hohlraum zwischen Motor und Sitzen frei. Darin verschwindet dann die ganze Konstruktion, die Z-förmig auf 23 mal 55 Zentimeter zusammengefaltet wurde. Zu kompliziert? Keine Sorge.

Superlativ für den neuen Elfer

"Eine echte Innovation", nimmt Porsche-Chef Mathias Müller für sich und die Seinen in Anspruch und nennt das neue Cabrio gleichzeitig den "besten offenen Elfer seit 48 Jahren". Ein Superlativ, der schon für das vor rund drei Monaten präsentierte neue Coupé galt und sich dann bei ersten Testfahrten auch bestätigte. Kaum zu befürchten, dass Porsche bei der offenen Version nun den Mund zu voll nahm.

Wenn da nicht die derzeitigen Tiefkühltemperaturen im Heimatland wären, die offenes Fahren als wenig ratsam erscheinen lassen. Daran würde auch das jetzt erstmals elektrisch betriebene Windschott hinter den Köpfen der Insassen wenig ändern. Also wählte Porsche als Testterrain die Kanarischen Inseln. 23 Grad, blauer Himmel auf Gran Canaria, hier gehört ein Cabrio im Februar hin - ein Vorgeschmack auf den deutschen Frühling, vielleicht ja schon auf den kommenden Monat. Denn ab 3. März werden die ersten Frischluft-Elfer ausgeliefert.

Natürlich wurden auch dem neuen Cabrio alle Segnungen zuteil, die schon von der geschlossenen Version her bekannt sind: Gleich zehn Zentimeter verlängerter Radstand plus breitere Spur. Mit bloßen Augen ist das Wachstum kaum zu erkennen. Es hinterlässt aber den Gesamteindruck, dass das Auto wuchtiger daherkommt und noch satter auf der Straße liegt. >>

Und auch die schon mit viel Lob überhäufte neue elektro-mechanische Servolenkung ist eine Mitgift des Schwestermodells.

Hat das Cabrio die Mütze auf, entsteht jetzt erstmals die gleiche typische Silhouette des Coupés. Zudem dringen kaum noch Außengeräusche in den Innenraum. Beides ein Effekt der erwähnten Dachkonstruktion, die den Stoff sowohl besonders straff und glatt anliegen lässt als auch eine zusätzliche Dämmung möglich macht. Das Öffnen und Schließen dauert übrigens knapp 13 Sekunden und funktioniert bis Tempo 50.

Cabriofahren macht ja immer Spaß, aber erst recht in einem Porsche. Der blubbernde Sound des 3,4-Liter großen Boxermotors wetteifert mit dem Säuseln des Fahrtwinds. Selbst bei höherem Tempo bleibt man von Zugluft weitgehend verschont.

Normverbrauch von 9,2 Litern

Bei aller Verlockung, dem "Elfer" immer wieder mal die Sporen zu geben, die beeindruckende Beschleunigung auszukosten oder auf einer kleinen Rennstrecke den Vettel zu spielen: Das bewusste Gleiten unter freiem Himmel ist spannender als jedes durchgetretene Gaspedal. Dank guter Durchzugskraft mag der 350-PS-Sportler auch niedrige Drehzahlbereiche, reiht sich klaglos in die Armada der kleinen Leihwagen, mit denen die Urlauber die Insel erbummeln. Dann steigt die Chance, dem Normverbrauch von 9,2 Litern zumindest nahezukommen. Mit dem 3.510 Euro teuren Doppelkupplungsgetriebe sind es sogar nur 8,4 Liter auf 100 Kilometern. Unterm Strich verköstigt der Neuling rund 16 Prozent weniger als der Vorgänger. Das Blättern in der Preisliste des neuen Zweisitzers erinnert dann wieder an das Studium der Speisekarte eines Edelrestaurants. Schon das Grundmenü ist sechsstellig, genau 100.532 Euro. Der um 50 PS stärkere Carrera S (3,8 Liter Sechszylinder) kostet sogar 114.931 Euro. Beide verfügen aber über eine überraschend gute Serienausstattung (u.a. Bi-Xenon-Scheinwerfer, LED-Tagfahrlicht oder einen Einparkassistenten).

Zusätzlich locken dutzende exklusive Beilagen wie die Keramik-Bremse (8.508 Euro) oder eine leistungsfähige Soundanlage (4.391 Euro).

Um den Kontostand künftiger Carrera-Fahrer muss man sich auch offen gestanden bekanntlich kaum Sorgen machen. Für Normalverdiener dagegen sind aufkommende Träume schnell vom Winde verweht. So groß kann kein Windschott sein. Elektrisch oder nicht.

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