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Seat Ibiza: Erste Fahrt mit dem Spanien-Polo

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Seat Ibiza: Feinschliff für den kleinen Spanier

20.03.2012, 11:54 Uhr | Jürgen Schramek, mid

Seat Ibiza: Erste Fahrt mit dem Spanien-Polo. Seat Ibiza, hier in der FR-Ausstattung, im Autotest (Quelle: Hersteller)

Seat Ibiza, hier in der FR-Ausstattung, im Autotest (Quelle: Hersteller)

Mit überarbeiteter Optik schickt Seat sein Erfolgsmodell Ibiza in die neue Saison. Um die optischen Retuschen überhaupt bemerken zu können, muss der Interessierte aber schon genauer hinsehen. Deutlichere Veränderungen gibt es an der Front, kleine Design-Finessen am Heck und rein gar nichts Neues an den Flanken des kleinen Spaniers, der in der Liga von Opel Corsa, Ford Fiesta oder VW Polo antritt. Dies gilt für alle drei Karosserievarianten des Ibiza, der als Drei,- Fünfter und als Kombi angeboten wird. Im Test: Der 1,4 TFSI mit 150 PS, der ausschließlich in Verbindung mit dem Siebengang-Automatikgetriebe erhältlich ist.

Seat Ibiza: kaum optische Überraschungen

Auf den ersten Blick wirkt das Bleckleid des Ibiza vertraut, nichts überrascht. Die Front trägt zwar einen neuen Frontspoiler, eine modifizierte Haube und überarbeiteten Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht. In der Summe bewirkt Modellpflegekur, dass das Fahrzeug optisch einen Tick moderner und aggressiver erscheint. Die neue Schürze am Heck und die ebenfalls neu gestalteten Rückleuchten mit LED-Technik fällt dagegen erst beim zweiten Blick aus.

Hochwertigere Materialien

Damit kein falscher Eindruck entsteht, der Ibiza wirkt mit den dezenten Maßnahmen frisch und modern. Doch auch im Innenraum geht es eher um Feinschliff, denn um wirklich innovative Neuerungen. Die Instrumente sind jetzt glattflächiger und nicht mehr in Röhren versenkt, die Bedienelemente für die Klimaanlage sind neu gestaltet und einfacher zu bedienen und die verwendeten Materialien von Armaturenbrett und Verkleidungen erscheinen auch fühlbar hochwertiger.

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Zehn Motoren für den Ibiza

Seat bietet für den Ibiza fünf Benzin- und vier Diesel- und ein LPG-Triebwerk an. Die Leistung reicht bei den Benzinern vom 1,2-Liter-Motor mit 60 PS bis zum 1,4 TSI mit 150 PS. Ähnlich ist auch das Leistungsangebot beim Diesel. Den Einstieg markiert der 1,2 TDI mit 75 PS und als Spitzenversion beim Selbstzünder bieten die Spanier eine Zweiliter-Version mit 143 PS an. Die LPG-Variante schöpft ihre Kraft aus 1,6 Liter Hubraum und aktiviert 81 PS.

Testfahrt mit 150 PS

Die Benzin-Spitzenversion mit 1,4 Liter Hubraum mit Kompressor und Turbolader ist nur mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe erhältlich. Das Triebwerk hängt gut am Gaspedal. Das Getriebe arbeitet einwandfrei und sanft, allerdings ist jeder Gangwechsel deutlich spürbar. Wer will kann den Modus "Sport" wählen. In diesem wirkt der Fronttriebler zwar agiler, die Schaltvorgänge erfolgen allerdings ziemlich spät und die Geräuschkulisse des Vierzylinders ist deutlich im Innenraum zu hören.

Ausreichende Fahrleistungen

Als Höchstgeschwindigkeit geben die Spanier 212 km/h an und für die Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h sollen 7,6 Sekunden verstreichen. Werte die sicherlich ausreichen, aber nicht für Herzklopfen sorgen. Dafür stimmt die Verbrauchsangabe von 5,9 Liter Super versöhnlich.

Straff abgestimmt

Wie gewohnt ist der Ibiza recht straff abgestimmt. Unebenheiten der Fahrbahn sind im Innenraum deutlich zu spüren. Die Sitze sind ausreichend verstellbar, sodass jeder Pilot die richtige Sitzposition findet, allerdings sind die Sitzflächen etwas kurz geraten. Das kleine, nach unten abgeflachte Lenkrad liegt gut in der Hand.

Eine Cupra-Variante folgt

Das ganz leichte Untersteuern auf kurvigen Strecken vermittelt ein sicheres Fahrverhalten. Zumal der Ibiza mit seiner ganzen Auslegung den Fahrer eher zu einer zivilen Fahrweise anhält. Anders, wenn im Herbst die 180 PS starke Cupra-Variante auf den Markt kommt.

Ärgernis Lenkstockhebel

Wenig Freude bereitet der große Lenkstockhebel am Lenkrad zur Bedienung des Radios. Er ist zu groß, zu weit weg vom Lenkrad liefert es keine optische Rückmeldung, welche Taste gerade gedrückt wird. Ansonsten wirkt das Armaturenbrett sachlich und aufgeräumt. Das Platzangebot im Innenraum darf innerhalb der Klasse als ordentlich gelten. Selbst fünf Insassen finden ausreichende Platz vor und für das Gepäck stehen von 250 Liter bis 896 Liter Laderaum zur Verfügung.

Seat Ibiza ab knapp 11.000 Euro

Die Preise für den Ibiza starten in der kleinsten Version zwar bereits bei 10.990 Euro, die gefahrene Variante kostet aber schon 21.065 Euro. Dies zählt unter Kleinwagen nicht gerade als Sonderangebot, auch wenn die Ausstattung durchaus ansprechend ausfällt. Mit dem überarbeiteten Seat Ibiza haben die Spanier ihren Bestseller zwar verfeinert, ein neues Auto ist dadurch aber nicht entstanden. Hier wäre hier ein wenig Mehr wirklich auch mehr gewesen.

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