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Kia Soul: das feuerrote Spaß- und Sportmobil

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Kia Soul  

Klasse Kiste

04.05.2012, 10:50 Uhr | , t-online.de

Kia Soul: das feuerrote Spaß- und Sportmobil. Kia Soul (Quelle: Hersteller)

Kia Soul (Quelle: Hersteller)

Einer wie keiner: Ein Kleinwagen, aber hochgelegt. Ein bisschen Kastenwagen, ein bisschen Mini-SUV. Der Kia Soul ist seit 2009 ein Hingucker im Straßenverkehr: unkonventionell, auffallend, kastig. Für 2012 haben die Koreaner ihr Crossover-Wägelchen überarbeitet. Wir haben uns die 128-PS-Diesel-Version genauer angeschaut.

Kia Soul: Platz ist in der kleinsten Hütte

Vor allem mit seinem Platzangebot überzeugt der 4,12 Meter lange Koreaner. Vorne wie hinten müssen sich auch Erwachsene jenseits der 1,80 Meter keine Gedanken um den Sitz ihrer Frisur machen - nach oben ist noch reichlich Raum. Und selbst hinten werden Mitfahrer keine blauen Flecken an Knie und Schienbein fürchten müssen.

Ein bisschen mehr Kofferraum bitte

Was dem einen zugute kommt, geht dem anderen ab: Der Kofferraum dürfte mit 340 Litern etwas voluminöser ausfallen - zumindest in der Tiefe. Immerhin bleibt noch die Option, die Einkaufskisten des samstäglichen Einkaufs hochkant zu stapeln.

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Zwei Mountainbikes sollen reinpassen

Oder man wählt Option zwei: Rückbank umklappen. Das klappt gut, eine fast ebene Fläche entsteht - und 1258 Liter inklusive des Ladefachs im Boden stehen zur Verfügung. Laut Kia sollen zwei 26 Zoll große Mountainbikes Platz in dem 1,78 Meter breiten und 1,66 Meter hohen Citycar Platz finden. Mit einem Fahrrad haben wir es überprüft: Das geht allemal rein.

Flotte Motorisierung

Der 128 PS starke 1,6 Liter große Diesel bringt die florentinerrote Kiste mit 260 Newtonmeter ordentlich auf Trab - ideal für das ständige Start und Stopp im Straßenverkehr. A propos Start-Stopp-Automatik: Auf dieses System verzichtet Kia, man selbst vermisst es auch nicht.

Technische Daten Kia Soul

Motor

PS

Nm

CO2

Verbrauch

Vmax

0 - 100

Preis ab

1,6 CRDi

128

260

129 g

4,9 l

180 km/h

10,7 s

20.100 €

1,6 GDi

140

166

149 g

6,4 l

180 km/h

10,4 s

15.900 €

Der Kia Soul ist nicht durstig

Auf der Autobahn lassen sich längere Strecken angenehm zurücklegen. Zwar wird der Beschleunigungswille ab 120, 130 etwas zäh; Kraft genug, um das pfiffig gestylte Wägelchen auf 180 Sachen zu bekommen ist aber vorhanden. Bauartbedingt zerrt dann der Wind spürbar an dem hochgebauten Kleinwagen, und macht auch akustisch etwas Rabbatz. Entschädigt wird man mit kleinem Verbrauch: Gut Sechs Liter Dieselkraftstoff gönnt sich der Koreaner.

Sechs Gänge sind immer an Bord

Lobenswert, dass Kia den Soul standardmäßig mit Sechsgangschaltung anbietet. So enden auch längere flotte Etappen nicht in Drehzahl- und Verbrauchsorgien. Der Handschalter dürfte allerdings einen Tick präziser sein.

Rundumsicht und Wendigkeit 1A

Die Rundumsicht ist wegen der sehr mächtigen C-Säule nicht allererste Sahne, auch die Dreiecksfenster tragen nicht wirklich zur besseren Sicht bei. Da braucht schon die Rückfahrkamera, die Kia elegant in den Innenspiegel projeziert. Zu loben ist die Wendigkeit des Koreaner-Crossvover: der Farschul-Albtraum "Wenden-in-drei-Zügen" gerät hier zum Kinderspiel.

Funktionaler Innenraum

Im Innenraum hat Kia Funktionalität den Vorrang gegeben. Die Bedienung der Schalter und Tasten lässt den Fahrer nicht grübelnd alleine. Alles ist dort, wo man es vermutet - nichts wird vermisst. Auch bei Aprilwetter mit dauerndem Sonne-Wolken-Regen-Wechsel lassen sie die weißen Instrumente auf dunklem Hintergrund sehr gut ablesen.

Regenwasser auf dem Dach

A propos Aprilwetter - eine Kuriosität ist uns aufgefallen. Das Dach fällt in Richtung Windschutzscheibe nicht schräg ab, sondern wölbt sich konkav. Die Folge: Bei Regen sammelt sich das Wasser auf dem Autodach und fließt erst nach und nach (vor allem bei Bremsvorgängen) über die Windschutzscheibe ab.

Fazit Kia Soul

Der Soul ist ein pfiffiger Stadtwagen mit hohem Alltagsnutzen. Genügend Platz, sehr handlich, sparsam - ideal auch für Kleinfamilien. Ab 15.900 Euro startet der Benziner, der Diesel geht ab gut 20.000 Euro los. Und wie immer gibt Kia sieben Jahre Garantie. Und das ist nur eines von vielen Argumenten für das Stadtauto.

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