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Ford Focus ST Autotest: Ein Quell der Fahrfreude

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Ford Focus ST  

Ein Quell der Fahrfreude

15.06.2012, 11:16 Uhr | mid

Ford Focus ST Autotest: Ein Quell der Fahrfreude. Ford Focus ST (Quelle: Hersteller)

Ford Focus ST (Quelle: Hersteller)

Was für den VW Golf das Kürzel "GTI" ist, bildet als "ST" das Pendant beim Ford Focus. "ST" steht bei den Kölnern für das sportliche Spitzenmodell der Baureihe. Ford bringt jetzt den 250 PS starken ST als Limousine und Kombi auf die Straße.

Ab knapp 28.000 Euro zu haben

Der Focus ST ist das erste Sportmodell, das Ford weltweit in 40 Ländern auf allen Kontinenten verkauft. Ein echtes Weltauto, identisch motorisiert, identisch ausgestattet, identisch abgestimmt. Bei uns rollt der Focus ST im August zu den Händlern. Zu Preisen ab 27.950 Euro. Als Kombi "Turnier" kostet der Focus ST 28.900 Euro.

Ein Zylinder weniger

Beide Preise mögen auf den ersten Blick üppig kalkuliert erscheinen, relativieren sich aber bei näherer Betrachtung. Es gibt nämlich viel Auto fürs Geld. Das beginnt schon unter der Haube. Die Ingenieure spendierten dem ST stramme 250 PS. "Damit übertrumpft er seinen Vorgänger um zehn Prozent bei der Leistung, verbraucht aber mit 7,2 Liter gleichzeitig 20 Prozent weniger", sagt Matthias Tonn. Der ST-Chef-Entwickler musste gegenüber dem Vorgänger einen Zylinder und einen halben Liter Hubraum opfern.

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"Sound-Symposer" im Motorraum

Im neuen Focus ST kommt im Zuge der Downsizing-Strategie die jüngste Generation des Zweiliter-Ecoboost-Vierzylinders zum Einsatz. Doch keine Angst, klangtechnisch haben die Ford-Jungs alle Register gezogen, um passend zur Gasfußstellung auch die Ohren zu verwöhnen. Dafür sorgt ein sogenannter "Sound-Symposer" im Motorraum, der das Ansauggeräusch gezielt ins Cockpit überträgt.

In 6,5 Sekunden auf Tempo 100

Der neue Focus ST soll in nur 6,5 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigt und mit einer Spitze von 248 km/h so manch andere Sportfahrer verblüffen dürfte - besonders wenn sie im Hauptgegner Golf GTI sitzen.

Riesiges Drehmoment

Viel wichtiger ist in der Praxis jedoch das hohe Drehmoment von 360 Newtonmetern, das der Turbo-Direkteinspritzer bereits bei 2000 Umdrehungen ins Getriebe schickt. So viel Dampf verwandelt den mit 1362 Kilo erfreulich leichten Focus ST zum Spaßgerät in Reinkultur. Der Motor setzt Gaspedalbefehle augenblicklich in Vortrieb um und bietet seinem Fahrer besonders im dritten Gang eine perfekte Kombination aus Dynamik und Elastizität.

Hervorragend abgestimmtes Paket

Kurvenreiche Landstraßen sind somit eindeutig das Lieblingsrevier des Focus ST. Zumal auch Lenkung, Fahrwerk und Bremsen hervorragend aufeinander abgestimmt wirken. Nur wenige Autos in dieser Klasse lassen sich so handlich und präzise ums Eck treiben. Gewünscht hätten wir uns fürs gesteigerte Fahrvergnügen lediglich ein Doppelkupplungsgetriebe und Schaltpaddels am Lenkrad.

Sportlicher Auftritt

Von seinen bürgerlichen Brüdern unterscheidet sich der Focus ST optisch hauptsächlich durch seinen großen Trapezgrill, die speziellen 18-Zoll-Felgen, die Seitenschweller, den Heckspoiler am Dach und die Diffusor-Heckschürze mit den "hexagonalen Doppelendrohren", wie Ford sie nennt. Und wer auf drei Blocks Entfernung zeigen möchte, das stärkste Modell aus dem Hause Ford zu fahren, sollte so mutig sein und die Exklusivfarbe "Sunset Gelb-Metallic" wählen, zumindest aber "Performance-Blau".

Exklusiv im Innenraum

Recht exklusiv haben die Kölner ihren Kompaktsportler auch im Innenraum bestückt. Die Schalensitze sind eine Gemeinschaftsentwicklung mit Recaro. Sie ermöglichen eine Längsverstellung der Sitzflächen. Das ist einmalig in diesem Segment. Für ein bisschen Pisten-Feeling sollen nicht nur die Zusatzinstrumente für Öldruck, Öltemperatur und Ladedruck sorgen, sondern auch ein Lederlenkrad und der Lederschaltknauf im ST-Design.

Viele elektronische Assistenzsysteme

Serienmäßig an Bord sind außerdem Klimaanlage und Audiosystem. Darüber hinaus lässt sich der Power-Focus mit einer Reihe von elektronischen Assistenzsystemen bestücken, unter anderem eines für Spurhaltung und gegen Auffahrunfälle bis 30 km/h. An erster Stelle zu empfehlen ist jedoch die Verkehrsschild-Erkennung.

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