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Ferrari: Ein Männertraum in Rot

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Italienischer Männertraum in Rot

29.06.2012, 09:24 Uhr | Frank Lansky, wanted.de

Ferrari: Ein Männertraum in Rot. Ferrari: Der Traum vieler Männer. (Quelle: Ferrari)

Ferrari: Der Traum vieler Männer. (Quelle: Ferrari)

"Ein Auto muss man zuerst träumen" – so treffend hat einst Patriarch Enzo Ferrari den Traum aus Blech beschrieben. Deshalb muss sich kein Ferraristi zweimal bitten lassen, wenn er auf der "Tribute to Mille Miglia" mitfahren darf. Denn was ist besser als ein Ferrari? Ganz klar: Viele Ferrari. Bilder zur "Tribute to Mille Miglia" bekommen Sie in unserer Foto-Show.

Foto-Serie mit 11 Bildern

Als der Firmengründer im Jahr 1988 starb, zogen die Preise für gebrauchte Ferrari kräftig an. Denn niemand glaubte daran, dass jemals wieder jemand so schöne Autos bauen würde. Bis heute ist der Mythos Ferrari ungebrochen, wie sich Ende Mai wieder auf der "Tribute to Mille Miglia" zeigte.

Im Ferrari-Pulk durch die Toskana

Die originale "Mille Miglia" ist das berühmteste Oldtimer-Rennen der Welt. Es wurde im Jahr 1926 von vier Auto-Enthusiasten aufgelegt, weil der italienische Grand Prix nicht durch ihren Heimatort Brescia verlief. Die Strecke von 1600 Kilometern – also etwa 1000 Meilen – gab dem Rennen seinen Namen. Die Route führt vorbei am Gardasee, über Verona und San Marino nach Rom und von dort über Florenz und Bologna wieder zurück nach Brescia.

Der Ferrari Tribute ist genau wie die "Mille Miglia" ein Gleichmäßigkeitsrennen. Mit dem Unterschied, dass hier nur Ferraris mitfahren. Die Strecke ist ein Traum, Highlights sind der Piazza del Campo in Siena, das mittelalterliche Florenz und die Engelsburg in Rom. Überall, sorgten die röhrenden Boliden für ehrfürchtiges Staunen. Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo begrüßte 140 Edel-Karossen und beglückwünschte die Gewinner: Sieger war ein 512 TR Baujahr 1992 vor einem neuen 458 Italia und einem 250 GT Cabriolet aus dem Jahr 1962.

Luxus und Power aus Maranello

Schon diese Zahlenkombinationen lassen das Herz all derer höher schlagen, die Benzin im Blut haben. Denn während die Zahlen in der Autowelt der Normalmenschen schlicht für den Hubraum stehen, ist die Sache bei den Über-Autos von Ferrari komplizierter. Der Ferrari 512 beispielsweise besitzt fünf Liter Hubraum und 12 Zylinder. Der Ferrari 458 Italia wiederum bedeutet 4,5 Liter Hubraum und 8 Zylinder.

Die Zahlenspielereien symbolisieren also die enorme Power der edlen Renner.

Dabei hatte es am Anfang gar nicht nach einem Welterfolg ausgesehen: Im Jahr 1916 bewarb sich der 18-jährige Enzo Ferrari als Lehrling bei Fiat, doch er wurde abgelehnt. Die Automobilfirma CMN stellte ihn als Auslieferungs- und Testfahrer ein – im Jahr 1919 fuhr Enzo seine ersten Rennen. Schon ein Jahr darauf wurde er im Team von Alfa Romeo aufgenommen. Im Jahr 1929 gründete Enzo Ferrari sein erstes Unternehmen - die Scuderia Ferrari war de facto die ausgegliederte Rennabteilung von Alfa Romeo. 1933 zog sich Alfa aus dem Rennsport zurück, Ferrari baute seine Wagen aber auf der Basis der Alfa weiter.

Aus der Zeit des Werksteams von Alfa zwischen 1929 bis 1938 stammt auch das Logo. Das sich aufbäumende Pferd "cavallino rampante" war ursprünglich das Symbol des italienischen Flieger-Asses Francesco Baraccas aus dem Ersten Weltkrieg. Und auch die typische Farbe Rot stammt vom Rennsport: Rot war früher die Farbe italienischer Rennwagen. Deutsche Autos waren weiß, die Briten fuhren in British Racing Green.

Ferrari gehört zu Fiat

1940 wurde die Scuderia in "Auto Avio Costruzioni Ferrari" umbenannt, der AAC 815 wurde der erste echte Ferrari. Seit 1947 heißt die Firma nun Ferrari. Straßenversionen wie der 250er aus den 50er Jahren spülten frisches Geld in die leere Firmenkasse. Wegen der ständigen Geldprobleme klopfte sogar Ford wegen einer Übernahme an. 1969 warf sich Ferrari jedoch in die Arme von Fiat. Von jetzt an wurden verstärkt Straßenautos gebaut, die vor allem Porsche Konkurrenz machten. Trotz der Eingliederung an die wenig prestigeträchtige Marke Fiat ist Ferrari Kult geblieben: Vom Supersportwagen Ferrari Enzo – auch bekannt als FX – wurden im Jahr 2002 genau 349 Modelle verkauft – noch vor Produktionsbeginn war die limitierte Edition ausverkauft. 50 weitere werden als Zulage oben drauf gelegt.

Und die Nummer 400 wurde als Geschenk an Papst Johannes Paul II übergeben, der das Stück zugunsten der Tsunami-Opfer versteigern ließ, was mehr als eine Million Euro einbrachte. Basierend auf dem Ferrari Enzo wurde im Jahr 2005 eine weitere Sonderserie unter dem Namen Ferrari FXX gebaut – dieser Renner mit 800 PS wurde nur 20 mal gebaut. Es geht noch exklusiver: Wer das nötige Kleingeld hat, der kann sich von Pininfarina auch ein Auto designen lassen - allerdings geschieht dies nur auf Einladung von Ferrari. Gerade nahm Eric Clapton sein Einzelstück entgegen. Über technische Details und den Preis des SP 12 EC – man beachte die Initialien EC – schweigt sich Ferrari vornehm aus.

Die schnellste Achterbahn der Welt von Ferrari

Nicht zuletzt dank der Erfolge in der Formel 1 mit dem Rekordweltmeister Michael Schumacher geht es Ferrari blendend und die Marke expandiert kräftig. So hat Ferrari gerade mit dem Superzug "Italo" die Schienen erobert.

Und im Freizeitpark "Ferrari World" im Emirat Abu Dhabi, der im November 2010 eröffnet wurde, trumpft Ferrari ganz groß auf. Hier, wo die Petrodollars locker sitzen und die Scheichs über leere Straßen durch die Wüste Rub-al-Khali brausen, treffen Moderne und Mittelalter aufeinander: Verschleierte Frauen können unter dem riesigen roten Dach die Autos aus Italien bestaunen.

Ganz Mutige können ausprobieren, wie ein Formel-Eins-Renner beschleunigt: Die schnellste Achterbahn der Welt katapultiert die Fahrgäste unter tosendem Gebrüll in zwei Sekunden von Null auf Hundert. Schutzbrillen sind Pflicht – bei 240 Sachen in der roten Achterbahn werden Sandkörner zu gefährlichen Geschossen.
Bilder zur "Tribute to Mille Miglia" bekommen Sie in unserer Foto-Show.

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